Wir wollen eine bessere Bildung unserer Kinder!
In einer Krise unserer Gesellschaft durch Globalisierung, Individualisierung und Medialisierung ist das Saarland als politische Einheit durch die aktuellen sozialen und ökonomischen Tiefenströmungen sowie den Strukturwandel besonders gefährdet. Bildung in unserer tief in der europäischen Geschichte verwurzelten Region muss deshalb stärker als anderswo Identität stiften, Mentalität modernisieren sowie Kompetenz und Selbstbewusstsein schaffen. Sie ist erste Aufgabe eines jeden Einzelnen von uns, unserer Gesellschaft und der Politik im Saarland.
Am 7. September 2006, dem Vorabend des Weltbildungstages, haben die Mitglieder der „Landesinitiative Rettet die Grundschulen im Saarland!“ ihre Organisation in eine überparteiliche, gemeinnützige Bürgerinitiative überführt und die „Landeselterninitiative für Bildung“ gegründet (inzwischen als Verein in das Vereinsregister eingetragen und als gemeinnützig anerkannt). Wir wollen uns für eine bessere Bildung der Kinder engagieren. Das ist notwendig geworden, denn die Landesregierung hat die Investitionen in Bildung und Kultur drastisch gekürzt. So sind z.B. gegen eine große Bürgerbewegung, organisiert von der Landesinitiative Rettet die Grundschulen, und gegen 30.000 Bürgerinnen und Bürger, die einen Antrag der Initiative für ein Volksbegehren unterstützt haben, 109 Grundschulen geschlossen, die Wege für die Kinder weiter und die Klassen größer gemacht worden: So sind z.B. die Haushaltsmittel des Saarländischen Staatstheaters in einer Höhe reduziert worden, dass es zur Schließung eines Hauses und Verringerung des Angebots kommen musste.
Auch die Landeselterninitiative für Bildung unterstützt den in dieser Woche stattfindenden sog. Bildungsstreik. Sie wird auch mit Mitgliedern an der heutigen Demonstration teilnehmen. Die Eltern rufen die Landesregierung unter Hinweis auf die für nach der Landtagswahl angekündigte Sozialstudie dazu auf, vor der Wahl darzulegen, welche Anstrengungen sie für notwendig hält, um das Saarland aus dem "Bildungsarmutstal" hinauszuführen.
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17.06.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Bei der Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen vom 13. Dezember 2006 über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Bundesgesetzblatt vom 31.12.2008, S. 1419) geht es nach Ansicht der Landeselterninitiative für Bildung nicht darum, behinderten Kindern einen Maßanzug zu verpassen, sondern Voraussetzungen im Schulsystem zu schaffen, damit behinderte Kinder und ihre Eltern eine echte Wahl auf gemeinsamen Unterricht mit Kindern ohne Behinderung in Regelschulen haben und ihr Wunsch in jedem Fall realisiert werden kann. Dazu sei das saarländische Schulsystem wie das anderer Bundesländer weiterzuentwickeln. Denn die UN-Konvention selbst gebe den Kindern ein individuelles Wahlrecht, ohne dass weitere nationale Gesetze zu schaffen wären.
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13.05.2009
Pressemeldung
Schule
Das nächste Bildungsforum zum Saarländischen Schulpreis hat zum Thema: "Berufsschulen – Stiefkinder der Bildung?". Auf die aktuelle Situation im Saarland gehen zunächst zwei Lehrerinnen und ein Lehrer ein. Prof. Dr. Rolf Arnold von der Technischen Universität Kaiserslautern zeichnet danach mit seinem Vortrag "Schulentwicklung kann gelingen" Begründungen einer modernen Schulentwicklung entlang dreier Fragen: Welche Kompetenzen benötigt die moderne Gesellschaft? Wie können sich diese Kompetenzen entwickeln? Welche Konsequenzen ergeben sich für die Schul- und Unterrichtsentwicklung?
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12.05.2009
Pressemeldung
Aus- und Weiterbildung
Aus Anlass des Termins zur Anmeldung für die Eltern (1.5.2009) und der Unterzeichnung der Vereinbarung zur Schulbuchausleihe (4.5.2009, 12 Uhr, Rathaus Kleinblittersdorf) zwischen Bildungsministerin Kramp-Karrenbauer und Kommunalvertretern hat die Landeselterninitiative für Bildung die Befürchtung geäußert, dass der hohe Aufwand für Verwaltung und Logistik bei den Schulen hängen bleiben werde.
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29.04.2009
Pressemeldung
Schule
Die Landeselterninitiative für Bildung fordert, die pädagogischen Rahmenbedingungen, unter denen Lehrer im Saarland arbeiten müssen, zu verbessern, um dem Lehrermangel entgegenzuwirken. "Insoweit würden wir einen Wettbewerb der Länder untereinander begrüßen; es ist nämlich nicht in erster Linie das Gehalt, was zählt", so die Eltern. Im Saarland sind die Lehrkräfte zu stark belastet. Nirgends scheiden mehr Lehrkräfte (35 %) vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit aus dem Schuldienst aus, obwohl Abschläge bei der Pensionierung hingenommen werden müssen. Von allen Bundesländern belegt das Saarland hier den letzten Platz. Zu diesem Ergebnis kam der "Bildungsmonitor 2008" des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.
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06.03.2009
Pressemeldung
Schule
Die Landeselterninitiative für Bildung fordert die Rahmenbedingungen für Lehrkräfte im Saarland zu verbessern, um dem Lehrermangel entgegen zu wirken. "Es ist nicht nur das Gehalt, was zählt", so die Eltern. Im Saarland sind die Lehrkräfte zu stark belastet. Nirgends scheiden mehr Lehrkräfte (35 %) vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit aus dem Schuldienst aus, obwohl Abschläge bei der Pensionierung hingenommen werden müssen. Von allen Bundesländern belegt das Saarland hier den letzten Platz. Zu diesem Ergebnis kam der "Bildungsmonitor 2008" des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.
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25.02.2009
Pressemeldung
Schule
Die Landeselterninitiative für Bildung hat am 13. Oktober 2008 auf der Grundlage des Saarländischen Informationsfreiheitsgesetzes Bildungsministerin Kramp-Karrenbauer gebeten, die Ergebnisse aus dem Notenvergleich G8/G9 am Ende des Schuljahres 2007/2008 zur Verfügung zu stellen. Und zwar für jedes Gymnasium die Gesamtdurchschnittsnote für den G 8- und G 9-Jahrgang und für die einzelnen Fächer die Landesdurchschnittsnote des G 8- und G 9-Jahrgangs. Am 3. Dezember 2008 ging die Ablehnung ein, mit der Begründung des Ministeriums, dass es Zahlen im Einzelnen nicht weitergeben könne, da dies Rückschlüsse auf Einzelkurse, Lehrer und Schüler zuließe und damit das Datenschutzgesetz verletzt würde.
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20.02.2009
Pressemeldung
Schule
Nach Informationen der Landeselterninitiative für Bildung liegt Bildungsministerin Kramp-Karrenbauer seit dem Jahreswechsel der Schlussentwurf des Gutachtens zu den Erfahrungen mit dem achtjährigen Gymnasium im Saarland vor, das das Ministerium beim Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) in Auftrag gegeben hatte. Das Gutachten war für Ende Oktober 2008 angekündigt. Dass sich die endgültige Fassung und die Veröffentlichung so lange hinziehen, liegt nach Vermutung der Eltern offensichtlich an langwierigen Abstimmungen über Formulierungen und darüber, was letztendlich verschriftlicht bzw. veröffentlicht werden dürfe.
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18.02.2009
Pressemeldung
Schule
Während bundesweit immer mehr in Bildung an öffentlichen Schulen investiert werde, stagnierten die Ausgaben im Saarland seit 2003 jährlich auf dem bundesweit niedrigstem Niveau. Dies teilte die Landeselterninitiative für Bildung mit. Die Eltern hatten die in der vergangenen Woche vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Studie "Bildungsausgaben - Ausgaben je Schüler/-in 2006" (siehe Anhang) zum Anlass genommen, bei der Bundesbehörde nach den Zahlen seit Ende der neunziger Jahre zu fragen.
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26.01.2009
Pressemeldung
Schule
Investitionen in Bildungsqualität wären nach Ansicht der Landeselterninitiative ein Konjunkturprogramm mit Kurz- und vor allem Langzeitwirkung. Deshalb haben die Eltern die Landesregierung aufgefordert, ein echtes Ganztagsschulprogramm aufzulegen und den Ausbau der Kleinkinderbetreuung vorzuziehen.
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15.01.2009
Pressemeldung
Schule