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Große Koalition macht Weg für Ausbau der Kleinkindbetreuung frei

Die Große Koalition in Schleswig-Holstein hat den Weg für einen umfassenden Ausbau der Kleinkinderbetreuung geebnet. Mit Investitionen von 113 Millionen Euro soll die Zahl der Betreuungsplätze bis zum Jahr 2013 auf 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren erhöht werden. "Das ist ein guter Tag für die Eltern und die Kinder in Schleswig-Holstein. Es soll in Zukunft leichter werden, Familie und Beruf in Einklang zu bringen", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (30. Januar) in Kiel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. "Angebote für Familien haben sich zu einem wichtigen Standortfaktor entwickelt. Schleswig-Holstein nimmt sich dieser Herausforderung an." Finanzminister Rainer Wiegard sagte zu der Vereinbarung: "Die Finanzierung der bis 2013 notwendigen 113 Millionen werden ein Kraftakt für den Landeshaushalt. Er ist jedoch dringend notwendig, denn der Ausbau der Betreuung für Kinder unter drei Jahren ist ein unumstrittener Schwerpunkt unserer Politik." mehr

31.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein braucht mehr Gebundene Ganztagsschulen

"Offene Ganztagsschulen sind besser als gar keine Ganztagsangebote an Schulen. Jubelfanfaren sollte die Bildungsministerin aber erst dann ausstoßen, wenn statt offener Ganztagsschulen die pädagogisch überlegenen Gebundenen Ganztagsschulen zum schulischen Alltag in Schleswig-Holstein gehören", sagte Matthias Heidn, GEW-Landesvorsitzender am Dienstag, 29. Januar 2008 in Kiel. Nur Gebundene Ganztagsschulen böten ein rhythmisiertes Ganztagstagskonzept, in dem sich Lern- mit Entspannungs- und Bewegungsphasen ganztägig abwechselten. mehr

29.01.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Investitionsprogramm des Landes sichert weiteren Ausbau der Ganztagsschulen

Um die Förderung der Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein weiter zu verbessern, investiert das Land auch künftig erheblich in den Ausbau von Ganztagsschulen. Allein für die Jahre 2008/09 stehen im Zuge des Landesprogramms "Investitionen an Ganztagsschulen" rund 25 Millionen Euro an Fördermitteln bereit. "Damit schreiben wir die Erfolgsgeschichte der Offenen Ganztagsschule fort. Sie ist das Modell der Zukunft und ein wichtiger Schlüssel zu längerem gemeinsamen Lernen und individueller Förderung", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (29. Januar) in Kiel. "Deshalb sollen gerade die neuen Gemeinschaftsschulen grundsätzlich Offene Ganztagsschulen sein." Den Regionalschulen stehe diese Möglichkeit ebenfalls offen. mehr

29.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Neue Möglichkeiten zum Wohle der Schülerinnen und Schüler

Die neuen Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) in Schleswig-Holstein leisten einen wichtigen Beitrag, um die beruflichen Chancen junger Menschen weiter zu verbessern. "Die Regionalen Berufsbildungszentren haben einen Gestaltungsspielraum, um den andere berufliche Schulen in Deutschland sie beneiden", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (25. Januar) bei der Eröffnungsveranstaltung der Eckener-Schule in Flensburg, die am 1. Januar 2008 neben Schleswig als erstes Regionales Berufsbildungszentrum des Landes an den Start gegangen ist. Die Eckener-Schule habe ihre Entwicklung in den vergangenen Jahren konsequent vorangetrieben, intensive Kontakte zu anderen Schulen und zur Wirtschaft aufgebaut, neue Lernformen entwickelt und neue Teamstrukturen gebildet. mehr

28.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Master-Studium für Manager ohne akademische Vorbildung

(PM) Erstmals ist es bundesweit hoch qualifizierten Berufstätigen möglich, ohne die dafür sonst übliche akademische Vorbildung einen Master-Studiengang in Betriebswirtschaftslehre zu absolvieren. Als erste Hochschule in Deutschland bietet die AKAD-Fachhochschule Pinneberg dieses besondere Studium an. Dietrich Austermann, Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein, befürwortet die Innovation der FH Pinneberg, "den Master-Studiengang auch für Bewerberinnen und Bewerber zu öffnen, die keinen Bachelorabschluss vorweisen, dafür aber in einer anspruchsvollen beruflichen Praxis vergleichbare Kompetenzen erworben haben." mehr

25.01.2008 Artikel

Aktive Suchtprävention für Schülerinnen und Schüler - Start des Mitmach-Parcours "KlarSicht Schleswig-Holstein"

Zur Förderung der Suchtprävention an Schulen hat Harald Lehmann, stellvertretender Direktor der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) heute in Kiel den "KlarSicht Schleswig-Holstein"-Parcours zur Suchtprävention an Schulen eröffnet. An sieben Stationen können sich Schülerinnen und Schüler aktiv mit den Gefahren von Alkohol, Tabak und Glücksspiel auseinandersetzen. mehr

24.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Neue regionale Servicestellen Schule-Wirtschaft unterstützen junge Menschen beim Übergang von Schule in den Beruf

Mit neuen regionalen Servicestellen und Beratung vor Ort unterstützt die Landespartnerschaft Schule-Wirtschaft junge Menschen beim Einstieg in das Berufsleben. Damit wird es künftig in allen Kreisen und kreisfreien Städten eine Informations- und Unterstützungsstelle geben, die Schulen und außerschulische Partner im Umkreis zusammenbringt. mehr

24.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Ausprobieren mit Spaß und Neugier - Neues Projekt "NaWi-aktiv" fördert Schülerinnen und Schüler in Naturwissenschaften, Mathematik und Deutsch

Schulbegleitende Arbeitsgemeinschaften und Sommercamps sollen Schülerinnen und Schüler im Hauptschulbereich bereits frühzeitig in Naturwissenschaften, Mathematik und Deutsch zusätzlich fördern. Im Zuge des neuen Projekts "NaWi-aktiv" werden Kinder in der 5. und 6. Klasse an Haupt-, Regional- und Gemeinschaftsschulen gezielt unterstützt. "In den NaWi-Arbeitsgemeinschaften können die Schülerinnen und Schüler Naturwissenschaft anhand von praktischen Beispielen erleben und jede Menge ausprobieren. Das wirkt sich in der Regel auch positiv auf den Lernerfolg aus", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (16. Januar) bei der Vorstellung des Projektes in Kiel. "Damit unterstützen wir die Chancen auf einen besseren Schulabschluss und letztlich auch neue Perspektiven für das weitere Berufsleben der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler." mehr

17.01.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Gebührenfreies Kita-Jahr nicht gegen Bekämpfung von Kinderarmut ausspielen

"Die Einführung der Gebührenfreiheit in Kindertagesstätten und die Bekämpfung der Kinderarmut sind aus sozialen und bildungspolitischen Gründen zwingend erforderlich. Deshalb täte die Große Koalition gut daran, nicht Gebührenfreiheit gegen Bekämpfung der Kinderarmut auszuspielen. Wer hier jetzt investiert, kann sich morgen manche Diskussion um Jugendkriminalität sparen", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Freitag, 11.1.08 in Kiel zur aktuellen Diskussion innerhalb der Großen Koalition. mehr

11.01.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Start der Tarifrunde: 2000 Euro sind zu wenig – Erzieherinnen endlich besser bezahlen

"Erzieherinnen müssen endlich besser bezahlt werden. Mit 2000 Euro brutto liegt die Bezahlung kaum über der einer Verkäuferin. Damit wird man der großen Verantwortung des Erzieherinnenberufs hinten und vorne nicht gerecht. Wer für Kinder eine hohe Qualität in der Bildung will, muss Erzieherinnen ein Gehalt zahlen, das dem Niveau und der Verantwortung ihrer Arbeit entspricht", sagte Matthias Heidn, Lan­desvorsitzen­der der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Donnerstag, 10.1.08 in Kiel zum Beginn der Tarifrunde für die 1,3 Millionen Angestellte des Bundes und der Kommunen. Neben einer höheren Eingruppierung für Erzieherinnen will die GEW in dieser Tarifrunde zu­sammen mit den anderen Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes eine Tariferhöhung um 8 Prozent für die Beschäftigten erreichen. mehr

10.01.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein