Arbeitgeberverband (BDA) fordert bessere Qualität in Tageseinrichtungen statt finanzieller Leistungen
25.07.2011 Artikel
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Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) spricht sich für den weiteren und nachhaltigen Ausbau der Kindertageseinrichtungen aus. "Jedes Kind soll eine Chance haben, sich zu entwickeln und die bestmögliche Bildung zu erhalten. Dabei plädiert die BDA für einen Ausbau der Infrastruktur statt einer Erhöhung von Kindergeld, Kinderfreibetrag oder gar eines neuen Betreuungsgeldes. Qualitätssicherung habe Vorrang vor Kostenfreiheit."
Anmerkungen:
Dieses Votum berücksichtigt dabei nicht die Bedingung, dass jedes Kind in der Bundesrepublik auch einen Zugang zu den gut ausgestatteten Bildungsangeboten haben muss und insgesamt Bildungsangebote kostenlos zur Verfügung stehen müssen. Da bereits in 9 von 16 Bundesländern und in 36 von 100 Großstädten eine Beitragsfreiheit realisiert ist und häufig in diesen Ländern und Städten ein differenzierteres und qualitativ besseres Angebot besteht, müssten vergleichbare Bedingungen an jedem Lebensort bestehen. Insofern erscheint die Position des Arbeitgeberverbandes zwar als deutliche Positionierung für bessere Förderungsbedingungen. Sie ist jedoch halbherzig, zumal sie mit einer einseitigen Konzentration auf qualitative Bedingungen das Problem der Zugangsmöglichkeiten ausklammert.
Weiterführende Links
- Informatin des ddv zur BDA-Position
- Flyer des BDA
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