Erkenntnisse der Hirnforschung im "Windelbereich" - Das Lernen von Krippenkindern
14.01.2011 Artikel
Der in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "klein & groß" erschienene Artikel lautet anders als die Überschrift. Der Beitrag von Anne Pulkinnen verweist auf "krippenrelevante Erkenntnisse aus der Hirnforschung". Darin wird deutlich, dass die vorgeburtlichen Erfahrungen und die unmittelbare soziale Umwelt bedeutend für die Entwicklung ist.
Auch wenn Kinder notwendige Anregungen erhalten müssen, so ist die Krippe für Kleinstkinder keine Universität sein darf. Zu viel Förderung (Stimulation) kann das Gegenteil erreichen. Es kommt daher auf die Balance zwischen individueller Förderung (Entwicklungsbegleitung) und sozialen (Kleingruppen-) Angeboten an.
Ausdrücklich wird ausgeführt: "Ebenso wichtig ist das Lernen in Alltagssituationen, gepaart mit liebevollen Interaktionen."
Da die Entwicklung der Kinder also von Anfang an beginne, komme es auf den Anfang an, daher müssten "Für die Jüngsten das Beste" zur Verfügung stehen.
*Anmerkungen: Vielleicht kann diese Feststellung auch dazu beitragen, die Rahmenbedingungen nicht nur in NRW deutliche zu verbessern, als dies jetzt mit der vorgesehenen Einbeziehung von zusätzlichen Ergänzungskräften und der zusätzlichen Förderung von 1.000 Berufspraktikantinnen in den 10.000 Einrichtungen vorgesehen ist. Es müssen die Gruppenstärken verringert, Fortbildungsmöglichkeiten geschaffen und Zeiten für die mittelbare pädagogische Arbeit gesichert werden. Das ist dann mehr als der Einstieg mit dem 5-Punkte-Programm!*
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