Neues von den Schlaumäusen

Auf der didacta 2006 stellte die Bildungsinitiative "Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache" erstmalig die neue Version 2 der Schlaumäuse-Lernsoftware vor. Mit vielen zusätzlichen Funktionen geht die Software noch stärker auf die Wissbegierde von Kindern und die pädagogischen Ziele der Erzieher ein. Zuschauen, hinhören, ausprobieren, mitdenken und mitspielen – so lautet das Erfolgsrezept der Schlaumäuse.

21.03.2006 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH
  • © Kohz

Dass man bereits Kinder im Vorschulalter spielerisch zum Lernen motivieren kann, ohne sie unter Druck zu setzen, beweist die Bildungsinitiative "Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache". Sie fördert die Sprachkompetenz von Vorschulkindern mit Hilfe von speziell entwickelter Software. Mit dem Lernprogramm verbessern die Kinder innerhalb kurzer Zeit ihre Schrift- und Sprachfähigkeit, sammeln gleichzeitig erste Computerkenntnisse und lernen soziale Aspekte des Lebens kennen.

"Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Partnern auf Europas führender Bildungsmesse Neues von den Schlaumäusen vorzustellen", sagt Swantje Rosenboom, Bereichsleiterin Forschung und Lehre Microsoft Deutschland. "Die Bildungsinitiative 'Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache´ hat gezeigt, dass das Prinzip des selbst entfaltenden Lernens zu erstaunlichen Erfolgen in der frühkindlichen Förderung führt." Und Dr. Anja Hagen, Leiterin der Grundschulredaktion bei Cornelsen, fügt hinzu: "Die neue Version der Schlaumäuse-Software wurde um wichtige Anwendungen erweitert. So gelingt es jetzt; eine Brücke zwischen Kindergarten und Schule zu bauen."

Die Bildungsinitiative "Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache" wurde von Microsoft Deutschland in Kooperation mit Cornelsen, dem führenden deutschen Verlag für Bildungsmedien, ins Leben gerufen. Die ComputerLernWerkstatt (CLW) der TU Berlin steht dem Projekt als wissenschaftlicher Partner und Experte auf dem Gebiet der Sprach- und Medienkompetenzförderung zur Seite. Die Schirmherrschaft der Bildungsinitiative hat die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen übernommen.

Was ist neu an den Schlaumäusen?

Basierend auf den Erkenntnissen der Pilotphase zur Schlaumäuse-Version 1 hat die Bildungsinitiative die spezielle Lernsoftware weiterentwickelt. Damit werden die Bedürfnisse der Kinder und die pädagogischen Ziele der Erzieher noch stärker bedient. Neben der gezielten Vermittlung von Sprachkompetenz soll die Lernsoftware nun auch den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule erleichtern. Ziel ist die individuelle Sprachförderung in heterogenen Lerngruppen in der Kita und den ersten beiden Grundschuljahren. Für den lernförderlichen Einsatz zu Hause ist die Software gleichfalls bestens geeignet. Die Schlaumäuse-Software Version 2 wurde um ein Tool für Erzieherinnen und Erzieher ergänzt. Damit können sie den individuellen Lernfortschritt jedes Kindes ermitteln und erhalten auch entsprechende Förderhinweise. Die Kinder werden von den aus Version 1 schon bekannten zwei Schlaumäusen und den Kobolden Lolli und Pop durch die verschiedenen Lernspiele geführt. Hier können die kleinen Benutzer alles, was sie möchten, eigenständig aufschreiben und entziffern. So liest das Schreibtool, das bereits in der ersten Version eine Attraktion war, alles vor, was die Kinder selbst eingetippt haben. Schrift und Schreiben werden so von Anfang an vertraute Bestandteile ihres Alltags.

Selbst entfaltendes Lernen ist nachhaltiges Lernen

Wissenschaftlich begleitet wird die Schlaumäuse-Bildungsinitiative von den Expertinnen der ComputerLernWerkstatt der TU Berlin. Die nun vorgelegte Auswertung der zweijährigen Pilotphase zeigt, dass das Konzept des selbst entfaltenden Lernens die frühkindliche Förderung perfekt unterstützt. "Die spezielle Software erlaubt es jedem Kind, von seinem persönlichen Niveau aus Fortschritte zu machen. Wie das Programm mit den Kindern denkt, das ist wohl einmalig auf der Welt. Die Schlaumäuse ermuntern nachweislich zu lustvoller Anstrengung und erfolgreichem Lernen. Lehrer und Erzieher werden durch die Software entlastet", sagt Frau Professor Barbara Kochan, Lehrbeauftragte der TU Berlin für den Bereich Grundschulpädagogik. Durch den selbstbestimmten Lernvorgang erhöht sich die Motivation der Kinder, ihr Ehrgeiz wird geweckt und das Selbstvertrauen gestärkt.

Wie werden Kita-Kinder zu Schlaumäusen?

Kitas, die sich für das Schlaumäuse-Programm interessieren, können sich in Kürze auf www.schlaumaeuse.de über die Teilnahmemöglichkeiten informieren.

Ansprechpartner

Cornelsen Verlag GmbH
Irina Groh
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mecklenburgische Str. 53
14197 Berlin
Telefon: +49 30 897 85-563
Fax: +49 30 897 85-97-563
E-Mail: Irina.Groh@cornelsen.de
Web: www.cornelsen.de/presse


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden