Besoldung

Bessere Rahmenbedingungen für Schulleitungen und Schulen

"Es wird immer schwieriger, für die Schulen in Rheinland-Pfalz gute und engagierte Lehrerinnen und Lehrer zu finden, die bereit sind, sich auf Schulleitungsstellen zu bewerben", warnte heute der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Rheinland-Pfalz, Klaus-Peter Hammer. Die Besetzung von Schulleitungsstellen wird Recherchen der GEW zufolge seit Jahren wegen Bewerbermangels zu einem immer größeren Problem. In Zeiten von Schulentwicklung und Bildungsoffensive gelinge es der Schulbehörde immer seltener, freigewordene Stellen zügig mit qualifizierten Bewerbern zu besetzen, so die Gewerkschaft. mehr

19.09.2008 Pressemeldung GEW Rheinland-Pfalz

Sachsens Kunstministerin gegen Abschaffung der Künstlersozialkasse

"Die Künstlersozialkasse ist eine kulturelle Errungenschaft ersten Ranges. Einen Grund, sie abzuschaffen, gibt es nicht", sagte Sachsens Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute vor dem Bundesrat im Berlin im Rahmen einer Debatte um die geplante Abschaffung der Künstlersozialkasse. Angesichts der schwierigen sozialen Situation der Mehrheit der Künstler sei ein solcher Vorstoß verheerend. Er widerspräche im Übrigen den Empfehlungen der Enquete Kommission Kultur die Künstlersozialversicherung als wichtiges Element der sozialen und kulturellen Künstlerförderung weiterhin zu stärken und sich zur Künstlersozialversicherung als grundlegender Säule der Alterssicherung von selbstständigen Künstlern und Publizisten zu bekennen. mehr

19.09.2008 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Migrationshintergrund hat geringe Auswirkung auf Internetnutzung

Die Sonderauswertung des (N)ONLINER Atlas 2008 "Internetnutzung und Migrationshintergrund in Deutschland" verdeutlicht: Bei Personen mit und ohne Migrationserfahrung ist der Unterschied bei der Internetnutzung gering. Der Migrationshintergrund allein ist damit kein Merkmal der digitalen Spaltung, wie oft vermutet wird. Alter, Bildungsabschluss und Einkommen wirken in ähnlicher Weise auf die Nutzung wie bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. mehr

18.09.2008 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

Rigoros betriebene Auslese schadet Kindern

"Die schulische Karriere darf nicht über die Bedürfnisse von Kindern gestellt werden. Alle Kinder haben ein Recht auf die Zeit, die sie für erfolgreiches Lernen und den Erwerb vielseitiger Kompetenzen brauchen." Anlässlich des bevorstehenden Weltkindertages am Samstag forderte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, mehr Zeit für individuelle Förderung und persönliche Zuwendung in der Schule. "Unsere Schulen müssen für alle Kinder Lern- und Lebensraum sein. Der Bildungsauftrag muss im Mittelpunkt stehen und darf nicht ständig vom Sortierauftrag verdrängt werden. Verantwortungsvolle Schul- und Bildungspolitik muss die Bedürfnisse der Kinder ernst nehmen und entsprechend auf sie eingehen. Die Fixierung auf Noten und die zu früh einsetzende Auslese von Kindern erschwert diesen Prozess jedoch." Die rigoros betriebene Auslesediagnostik bezeichnete Wenzel als "anachronistisch, pädagogisch kontraproduktiv und schädlich." Lehrerinnen und Lehrer wünschen sich Rahmenbedingungen, die kindgerechtes Lernen fördern. mehr

18.09.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Deutscher Weltkindertag am 20.09.2008: Liebe, Luft und Lauflernschuhe

Kinder brauchen vor allem Liebe. Aber nicht nur – sie brauchen auch Schuhe, Wassermalkästen, Ritterburgen, Mäntel, Fahrkarten und vieles, vieles mehr. Für all diese Ausgaben, die auf Eltern unweigerlich zukommen, zahlt die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit seit 1961 im Auftrag des Bundes das Kindergeld. In manchen Fällen gewährt der Staat zusätzlich zum Kindergeld auch noch den so genannten Kinderzuschlag. mehr

17.09.2008 Pressemeldung Bundesagentur für Arbeit (BA)

Chancengerechtigkeit für Kinder – wir bleiben am Ball!

Bereits seit Jahren weist der Deutsche Kinderschutzbund auf die Situation der armen Kinder in Deutschland hin. Heinz Hilgers, Präsident des DKSB, stellt fest: "Trotz einiger Schritte in die richtige Richtung fehlt es nach wie vor an einem schlüssigen, vollständigen und umfassenden Konzept zur Bekämpfung der Kinderarmut." mehr

17.09.2008 Pressemeldung Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V. (DKSB)

Anrechnung von Einkommen aus Ferienjobs auf "Hartz IV"

(hib/FAL) Das Einkommen von Schülerinnen und Schülern wird laut Bundesregierung nicht zur Bemessung von "Hartz IV"-Leistungen als Einkommen der gesamten Bedarfsgemeinschaft berücksichtigt. mehr

12.09.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Brotlose Kunst? Der Start von Geisteswissenschaftler/inne/n ins Erwerbsleben

Die geisteswissenschaftlichen Fächer erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Jährlich verlassen rund 17.000 Absolvent/inn/en der Geisteswissenschaften die Hochschulen. Beim Berufsstart gibt es Polarisierungstendenzen zwischen einer Gruppe, deren Berufseinstieg relativ problemlos verläuft und einer Gruppe mit größeren Schwierigkeiten. mehr

11.09.2008 Pressemeldung HIS Hochschul-Informations-System GmbH

Computer- und Internetnutzung fördern schulische Leistungen bei Kindern

Die repräsentative Umfrage im Rahmen des (N)ONLINER Atlas 2008 "Bildung via Internet: Wie vernetzt sind Deutschlands Kinder?" macht deutlich: Der Zugang zu einem PC und /oder zum Internet wirkt sich bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland positiv auf Schulleistungen aus. Beim Offline Lernen mit Lernsoftware schnitten 12 Prozent der Kinder im Bereich Mathematik, 16 Prozent bei Deutsch und sieben Prozent bei Fremdsprachenkenntnissen bei intensiver Nutzung des PCs besser ab. mehr

11.09.2008 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

Schulübergang: Kinder weniger gebildeter und einkommensschwacher Eltern werden diskriminiert

(redaktion/idw) Kommt ein Kind aus einer niedrigen sozialen Schicht, wird es nicht die gleich hohe Bildungsempfehlung für die weiterführende Schule erhalten wie ein Kind aus einer hohen Sozialschicht, selbst wenn die beiden Kinder in der Grundschule die gleichen Noten erreichen. "Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen entscheiden offenbar nicht nur aufgrund von Schulleistungen über die Empfehlung, die sie für die weiterführende Schule nach der vierten Klasse abgeben, sondern auch aufgrund der sozialen Herkunft der Kinder", erklärt Univ.-Prof. Dr. Dr. Stefan Hradil vom Institut für Soziologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. mehr

10.09.2008 Artikel