Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund, Länder und Hochschulen aufgefordert, jetzt die Weichen für den in Aussicht gestellten Kurswechsel in den Bologna-Reformen zu stellen. "Seit den Bildungsprotesten des vergangenen Jahres gibt es einen breiten politischen Konsens: Die Ziele des Bologna-Prozesses zur Reform des Studiums im Europäischen Hochschulraum stoßen auf Zustimmung, ihre Umsetzung in Deutschland funktioniert jedoch vielerorts nicht. Deshalb brauchen wir in dreierlei Hinsicht einen Kurswechsel im Bologna-Prozess: erstens eine deutliche Reduzierung der Arbeits- und Prüfungsbelastung in den neuen Studiengängen, zweitens eine bessere Durchlässigkeit beim Übergang vom Bachelor zum Master und drittens eine intensivere Betreuung der Studierenden", erklärte das für Hochschulen verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller aus Anlass einer gemeinsamen Tagung von Kultusministerkonferenz (KMK) und Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am Mittwoch in Berlin.
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03.03.2010
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft