Bildungsgipfel

Bildungsgipfel ist große Chance

Der VBE begrüße jeden Schritt, der zu einer Aufwertung von Bildung führen könnte, erklärt Ludwig Eckinger, Bundesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) mit Blick auf den morgen in Dresden stattfindenden Bildungsgipfel. Zugleich warnt Eckinger davor, der Bildungsgipfel tauge nicht als Podium zum Aufpolieren blasser Einzelkämpfer. mehr

21.10.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Philologenverband zum Bildungsgipfel am 22.10.2008: Für wirksame Schritte zum Abbau des Lehrermangels

Sofort wirksame Schritte der Bundesländer mit Unterstützung des Bundes zum Abbau des Lehrermangels insbesondere in den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) erwartet der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, vom Bildungsgipfel am morgigen Mittwoch. Dazu erneuerte der DPhV-Vorsitzende seinen kürzlich unterbreiteten Vorschlag, einerseits die Referendarsgehälter für angehende Lehrerinnen und Lehrer deutlich anzuheben und andererseits einen Stipendienfond zu schaffen, der Lehramtsbewerbern aus dem MINT-Bereich Zuschüsse zum Referendariat gewähre. "Bereits während des dramatischen Lehrermangels in den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts ist man mit einem solchen Stipendienmodell, damals aufgelegt von der Volkswagenstiftung, dem Lehrermangel in den Naturwissenschaften und der Mathematik erfolgreich begegnet!", so Meidinger. mehr

21.10.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Bildungsgipfel: Wirtschaft fordert großen Wurf für die Bildung

Der Bildungsgipfel von Bund und Ländern ist eine einmalige Chance, die notwendigen Reformen im Bildungssystem zu bündeln und voranzutreiben. Wir unterstützen den Anstoß der Bundeskanzlerin, Bildung auf allen Ebenen zur Chefsache zu machen. Wir hoffen, dass die Ministerpräsidenten der Länder gemeinsam mit der Kanzlerin eine Gesamtstrategie vereinbaren, die die Qualität von Bildung in allen Bereichen verbessert. mehr

20.10.2008 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Zum Bildungsgipfel Verbraucherbildung in Schulen gefordert

(redaktion/PM) Verbraucherbildung muss in allen Schulen Pflichtunterricht werden. Das fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) anlässlich des Bildungsgipfels am 22. Oktober. "Deutschland braucht nicht nur qualifizierte Arbeitskräfte, sondern auch kompetente Verbraucher", sagt Vorstand Gerd Billen. Die Finanzmarktkrise habe auf dramatische Weise offenbart, dass Verbraucherbildung als zentrales Thema auf der Agenda des Gipfels stehen müsse. Billen: "Niemand darf einen Abschluss machen, ohne das Ein-mal-eins des Konsumalltags gelernt zu haben." Die Schule müsse gebildete Verbraucher ins Leben entlassen und keine Konsumanalphabeten. mehr

20.10.2008 Artikel

Bildungsgipfel: Deutsches Studentenwerk (DSW) fordert gemeinsames Handeln von Bund und Ländern für mehr Chancengleichheit

"Bund und Länder müssen gemeinsam die Chance ergreifen, endlich das deutsche Hochschulsystem sozial zu öffnen. Wir leben vom Rohstoff Bildung, aber er ist sozial extrem ungleich verteilt. Das ist beschämend für eine Demokratie. Die soziale Herkunft darf nicht länger darüber entscheiden, ob jemand studiert oder nicht." Mit diesen Worten appellierte Prof. Dr. Rolf Dobischat, Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), an Bund und Länder, auf ihrem gemeinsamen Bildungsgipfel am Mittwoch konkrete Schritte für mehr soziale Durchlässigkeit ins Hochschulstudium zu verabreden. mehr

20.10.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Bundesbildungsgipfel – Betroffene unerwünscht

Schülervertretungen der Länder fordern bundesweit eine Beteiligung der Betroffenen und einen offenen Dialog mit Entscheidungsträgern: "Wir Schülerinnen und Schüler haben ein großes Interesse, Anregungen aus unserer Sichtweise einzubringen", so Max Wolter, Vorsitzender des LSA Berlin. "Aus diesem Grund haben wir mehrfach versucht, am Gipfel teilnehmen zu können. Das Bundeskanzleramt und die Ministerien haben unsere entsprechenden Anfragen jedoch abgelehnt." mehr

20.10.2008 Pressemeldung Landesschüler:innenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV RLP)

Für eine nationale Bildungsstrategie – Zehn Thesen des DGB zum Bildungsgipfel

"Die Bundesrepublik braucht eine nationale Strategie in der Bildungspolitik", erklärte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Montag in Berlin. Im Namen aller Gewerkschaften stellte er zehn Thesen des DGB zum Bildungsgipfel vor. "Bund, Länder und Kommunen müssen klare Entwicklungsziele definieren und verbindliche Vereinbarungen treffen. Der klein karierte Streit zwischen Bund und Länder vor dem Bildungsgipfel zeigt: Wir müssen den Wettbewerbsföderalismus überwinden. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, können wir die notwenigen Bildungsreformen umsetzen und eine bessere Finanzierung des Bildungssystems sicherstellen. Der Gipfel soll das Signal aussenden: Bildungsarmut muss effektiv bekämpft und der drohende Pädagogenmangel abgewendet werden. Deutschland braucht eine spürbare Wende in der Bildungspolitik!" mehr

20.10.2008 Pressemeldung Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

Sommer: "Wo politischer Wille ist, da ist auch ein finanzieller Weg"

Zwei Tage vor dem so genannten Bildungsgipfel hat der DGB-Vorsitzende Michael Sommer Bundestagskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten zu politischem Handeln aufgefordert. "Sonntagsreden haben wir schon genug gehört", sagte Sommer auf der Konferenz der DGB-Gewerkschaften "Neue Bildung für das Land" am Montag in Berlin. "Und es soll keiner mehr sagen, es sei kein Geld da. Die Finanzkrise hat uns gelehrt: Wo ein politischer Wille ist, da ist auch ein finanzieller Weg", so der DGB-Vorsitzende. Obwohl die Bildungsausgaben in Deutschland weit unter dem Durchschnitt der OECD-Länder lägen, sei bislang um jeden EURO gefeilscht worden. mehr

20.10.2008 Pressemeldung Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

Bildung ist politische Chefsache!

Am 22.10.2008 lädt Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Bildungsgipfel nach Dresden ein. Aus diesem Anlass fordert Bildungsforscher Prof. Dr. Reinhold S. Jäger Bund und Länder auf, die Grenzen der föderalen Strukturen zu überwinden und Bildung zur Chefsache zu machen. Die derzeitigen Bedingungen führten zwar zu durchaus anregenden Konkurrenzen zwischen den Bundesländern, jedoch auch zu erheblichen individuellen Benachteiligungen und verschärften zugleich die Chancenungerechtigkeit. mehr

20.10.2008 Pressemeldung Bildungsbarometer c/o zepf - Zentrum fuer empirische paedagogische Forschung Universitaet Koblenz · Landau

Deutsches Studentenwerk: "Studiengebühren gehören abgeschafft"

Prof. Dr. Rolf Dobischat, der Präsident des Deutschen Studentenwerks, hat sich erneut deutlich gegen Studiengebühren ausgesprochen. In einer Sendung des Westdeutschen Rundfunks sagte er am Samstag in Köln: "Studiengebühren gehören abgeschafft. Sie sind sozial- und bildungspolitisch falsch. Studiengebühren belasten gerade einkommensschwächere Studierende und deren Eltern, und Studiengebühren können die ohnehin extreme soziale Selektion im deutschen Hochschulsystem noch weiter verschärfen." Es gebe "ernst zu nehmende" Hinweise, dass Studiengebühren junge Menschen abschreckten. So habe eine Befragung des Hochschul-Informations-Systems HIS ergeben, dass jeder vierte Studienverzichtler Angst vor Studiengebühren oder Verschuldung habe. mehr

20.10.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk