Bildungsgipfel

Die Geister, die ich rief….

"Die Forderungen, die anlässlich des morgigen Bildungsgipfels von Landesseite an den Bund gestellt werden, zeugen von einem schlechten Gedächtnis der Landespolitik", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann die Diskussion, die im Vorfeld stattfindet. "Vor zwei Jahren wurde der Bund im Zuge der Föderalismusreform mit großem Getöse fast gänzlich aus der Bildungspolitik gekegelt, damit die Länder noch mehr Kleinstaaterei betreiben können, die sie selbst als Wettbewerb bezeichnen. Das scheint vergessen zu sein." mehr

21.10.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Zu viele Menschen werden von Bildungschancen ausgeschlossen

(redaktion/idw) Viele Bildungsangebote in Deutschland führen zu einer größeren Wissenskluft zwischen bildungsfernen und bildungsnahen Bevölkerungsgruppen. Getreu dem als Matthäus-Prinzip bekannten Muster "Wer hat, dem wird gegeben", lässt sich diese Erkenntnis über die gesamte Bildungsbiografie vom Kindergarten bis zur beruflichen Weiterbildung nachweisen. Im neuen Zwischenruf der Leibniz-Gemeinschaft "Bildung fördern. Teilhabe ermöglichen." liefern Leibniz-Wissenschaftler Beiträge zur Bildungsdebatte vom Kindergartenalter bis zur beruflichen Weiterbildung aus der Perspektive der Bildungs-, Sozial- und Raumforschung. mehr

21.10.2008 Artikel

Bildungsgipfel muss auch die Weiterbildung in den Blick nehmen

Weiterbildung muss in der Bildungsförderung eine stärkere Rolle spielen: Das haben Bildungsverbände heute bei einem gemeinsamen Pressegespräch in Berlin anlässlich des Bildungsgipfels der Kanzlerin gefordert. Grundsätzlich sei es ein positives Signal, dass die Bundesregierung zu einem Bildungsgipfel geladen habe, allerdings müsse die Weiterbildung bei einem solchen Gipfel stärker im Vordergrund stehen. Nur durch berufliche Weiterbildung lässt sich die Beschäftigungsfähigkeit der Menschen auf Dauer erhalten, erklärt Horst Palik, Geschäftsführer des Bundesverbands der Träger beruflicher Bildung (Bildungsverband) e.V. mehr

21.10.2008 Pressemeldung Bundesverband der Träger beruflicher Bildung e.V. (BBB)

Wie wird Deutschland zur Bildungsrepublik?

Weiterbildung muss in der Bildungsförderung eine stärkere Rolle spielen: Das haben Bildungsverbände heute bei einem gemeinsamen Pressegespräch in Berlin anlässlich des Bildungsgipfels der Kanzlerin gefordert. Grundsätzlich sei es ein positives Signal, dass die Kanzlerin zu einem Bildungsgipfel geladen habe. "Nun kommt es auf die Umsetzung an", erklärt Julia Schier, Bundesgeschäftsführerin des Verbands Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP), der als einer der am Pressegespräch beteiligten Verbände die Politik zu konkretem Handeln im Bildungsbereich aufforderte. mehr

21.10.2008 Pressemeldung Verband Deutscher Privatschulverbände (VDP) e.V.

Abschreckungsfaktor Studiengebühren

(redaktion) Kurz vor dem Bildungsgipfel in Dresden schreckt eine neue Studie die Bildungsverantwortlichen auf – zumindest in all den Bundesländern, in denen Studiengebühren eingeführt wurden. Laut einer HIS-Untersuchung (Hochschul-Informations-System), die bislang allerdings noch nicht veröffentlicht wurde, halten nämlich Studiengebühren deutlich mehr junge Menschen vom Studium ab als bisher angenommen. mehr

21.10.2008 Artikel

Absolventen mit Hauptschulabschluss in Baden-Württemberg mit Chancen auf dem Ausbildungsmarkt

Am 22. Oktober findet der "Bildungsgipfel" von Bund und Ländern in Dresden statt. Ein zentrales Ziel der deutschen Bildungspolitik ist die Verbesserung der Chancen auf Einstieg und Aufstieg für alle Jugendlichen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Reduktion der Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss und die Berufseinstiegsmöglichkeiten von Schulabsolventen mit Hauptschulabschluss gelegt. mehr

21.10.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

In Deutschland sind Einkommensungleichheit und relative Armut und in den vergangenen Jahren stärker gewachsen als im OECD-Schnitt

In Deutschland haben die Einkommensunterschiede und der Anteil der armen Menschen an der Bevölkerung in den vergangen Jahren deutlich schneller zugenommen als in den meisten anderen OECD-Ländern. Der Anteil der Menschen, die in relativer Armut leben – d.h. mit weniger als der Hälfte des Medianeinkommens auskommen müssen – liegt mittlerweile knapp über dem OECD-Schnitt, während die Armutsquote Anfang der 90er Jahre noch rund ein Viertel geringer war als im OECD-Mittel. Dies geht aus der Studie "Mehr Ungleichheit trotz Wachstum?" hervor, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) heute in Paris vorgestellt hat. mehr

21.10.2008 Pressemeldung OECD Centre Berlin

Deutscher Kulturrat fordert Bildungsgipfel zur kulturellen Bildung

Morgen treffen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel, MdB, Bundesbildungsministerin Annette Schavan, MdB und die Ministerpräsidenten der Länder zum so genannten Bildungsgipfel in Dresden. mehr

21.10.2008 Pressemeldung Deutscher Kulturrat e.V.

GEW: "Bund und Länder müssen präzise und verbindlich zusagen, wie die Zahl der Schulabbrecher halbiert werden soll!"

Von Bund und Ländern hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf den morgigen Bildungsgipfel präzisere und verbindlichere Vereinbarungen verlangt, wie sie die Zahl der Schulabbrecher halbieren wollen. "Bereits im Rahmen der Lissabon-Strategie aus dem Jahr 2000 hat sich Deutschland verpflichtet, die Zahl der Schulabbrecher bis 2010 um 50 Prozent zu senken. Trotzdem verlassen seit diesem Zeitpunkt Jahr für Jahr konstant mehr als 70.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss. Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) morgen die simple Neuauflage der Lissaboner Lippenbekenntnisse als gipfelwürdig verkaufen will, ist das eine Bankrotterklärung", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Dienstag in Frankfurt a.M.. mehr

21.10.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Wie wird Deutschland zur Bildungsrepublik?

Weiterbildung muss in der Bildungsförderung eine stärkere Rolle spielen: Das haben Bildungsverbände heute bei einem gemeinsamen Pressegespräch in Berlin anlässlich des Bildungsgipfels der Kanzlerin gefordert. Grundsätzlich sei es ein positives Signal, dass die Bundesregierung zu einem Bildungsgipfel geladen habe, allerdings müsse die Weiterbildung bei einem solchen Gipfel stärker im Vordergrund stehen. Nur durch berufliche Weiterbildung lässt sich die Beschäftigungsfähigkeit der Menschen auf Dauer erhalten, erklärt Horst Palik, Geschäftsführer des Bundesverbands der Träger beruflicher Bildung (Bildungsverband) e.V. Gut ausgebildete Menschen sind die Voraussetzung für eine auch zukünftig konkurrenzfähige Wirtschaft. Deshalb lohnt es sich, mit öffentlichen Mitteln diesen Sektor mehr und besser zu fördern. Dies würde im Übrigen auch die individuelle Weiterbildungsmotivation erheblich steigern. mehr

21.10.2008 Pressemeldung Bundesverband der Träger beruflicher Bildung e.V. (BBB)