Angesichts akuten Lehrermangels und massiven Unterrichtsausfalls in Mangelfächern und in ländlichen Regionen fordert der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) eine angemessene Besoldungsanpassung. "Vor dem Hintergrund sprudelnder Steuermehreinnahmen des Landes Baden-Württemberg in Milliardenhöhe im Jahr 2006 um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und der jüngsten Tarifabschlüsse in der Metallindustrie (4,1 Prozent + 1,7 Prozent) sowie in der Papierindustrie (3,2 Prozent + 2 Prozent) ist unseren Kolleginnen und Kollegen die Verweigerung einer angemessenen Beteiligung am Wirtschaftsaufschwung nicht mehr vermittelbar", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg, Karl-Heinz Wurster. Die Lehrerinnen und Lehrer an den Gymnasien mussten in den letzten Jahren nicht nur Nullrunden, eine Kürzung des Weihnachtsgeldes und die Streichung des Urlaubsgeldes ohne finanziellen Ausgleich hinnehmen, sondern auch erhebliche Mehrarbeit.
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17.05.2007
Pressemeldung
Philologenverband Baden-Württemberg