Durchlässigkeit

Neu gedacht: Das Gymnasium im 21. Jahrhundert

Das Gymnasium in Bayern steht vor großen Herausforderungen: Explodierende Schülerzahlen, veränderte Sozialisationsbedingungen, die Diskrepanz zwischen alten Organisationsstrukturen, überfrachteten Lerninhalten und modernen Unterrichtsmethoden sowie schlechte Arbeitsbedingungen machen aus Sicht des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) eine Neuausrichtung dringend nötig. Mit dem heute in München präsentierten Positionspapier "Aufbrechen. Gymnasium neu denken" möchte der BLLV die Diskussion anstoßen. mehr

24.02.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle will Kooperationsmodelle von Haupt- und Wirtschaftsschule einführen

Zum neuen Schuljahr soll es in Bayern erstmals Modelle zur Kooperation der Haupt- bzw. künftigen Mittelschule mit der Wirtschaftsschule geben. Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle will zeitnah über die eingegangenen Bewerbungen entscheiden. "Mit diesem Modell einer sehr intensiven Zusammenarbeit können wir den Schülerinnen und Schülern der Haupt- und Mittelschule, die sich wirtschaftlich orientieren wollen, zusätzliche Chancen eröffnen, sich zu qualifizieren. Zudem erhöhen wir damit die Durchlässigkeit zwischen den Schularten", beschrieb der Minister die Zielrichtung der Kooperation. mehr

22.02.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Fachoberschule lässt Jugendliche auf der Straße stehen

Wenn am heutigen Freitag die Zeugnisse verteilt werden, bedeutet dies für ein Viertel der Schüler einer Eingangsklasse an der Fachoberschule das Aus. mehr

12.02.2010 Pressemeldung Bayerischer Elternverband

"Zwischenzeugnisse besonnen analysieren" – Kultusminister Spaenle bittet Eltern, ihre Kinder auch bei Schwierigkeiten zu unterstützen

Am Freitag, 12. Februar 2010, erhalten mehr als 1,3 Millionen bayerische Schülerinnen und Schüler das Zwischenzeugnis. "Das Zeugnis dient Schülern und Eltern dazu, die Leistungen des ersten Halbjahres sachlich zu analysieren und gegebenenfalls notwendige Schritte für das zweite Halbjahr einzuleiten. Dabei können sehr viele Kinder und Jugendliche zufrieden mit ihren Noten sein", so der Kultusminister. mehr

09.02.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Es ist höchste Zeit für eine neue Schule

Am Freitag werden die Zwischenzeugnisse verteilt - Anlass für den Präsidenten des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, für eine neue Schule zu plädieren: "Der Tag der Zeugnisvergabe ist für viele Schüler und Eltern ein schwieriger Tag. Wenn die Leistungen nicht ausreichen, drohen die Wiederholung einer Klasse, ein Schulwechsel oder wochenlanges zusätzliches Lernen in privaten Nachhilfeinstituten. Für Kinder vierter Grundschulklassen ist die Katastrophe perfekt, wenn sich abzeichnet, dass die Noten nicht für den Übertritt ins Gymnasium ausreichen werden. Es ist schwierig, Eltern und Kinder in solchen Situationen Mut zu machen, denn für sie steht fest, dass Schulbiografien, die nicht erfolgreich sind, Lebenschancen beeinträchtigen, künftiges Einkommen und Lebensverhältnisse bestimmen." mehr

09.02.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

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Ein Master für Trainer

Knapp eine Million Kurse werden in Deutschland auf dem Markt der beruflichen Weiterbildung angeboten. Tausende von Trainern arbeiten als selbstständige Einzelunternehmer oder als angestellte Weiterbildner. Ihre Qualifikationen sind sehr unterschiedlich, denn die Berufsbezeichnung "Trainer" ist nicht geschützt. Jetzt setzt sich der Dachverband der Weiterbildungsorganisationen (DVWO) für einen Quereinstieg der Trainer an die Hochschule ein. Dabei sollen die Trainer sogar direkt ins Masterstudium mit dem Ziel "Master of Arts in Training" einsteigen, sofern sie die entsprechenden beruflichen Leistungen und Abschlüsse vorweisen können. mehr

05.02.2010 Artikel

Schülerinnen und Schüler werden immer besser

Aus Anlass der gerade veröffentlichten Broschüre "Die Initiative Gütesiegel Individuelle Förderung" erklärt Schulministerin Barbara Sommer: mehr

04.02.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Heister-Neumann: "Berufsorientierter Bildungsweg wird gestärkt" Verzahnung mit dem berufsbildenden Schulwesen

Im Juni 2009 hat der Landtag mit der Änderung des Schulgesetzes die Stärkung der Berufsorientierung der Haupt- und Realschulen beschlossen. Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann teilte mit, dass die Entwürfe zur Umsetzung in der Anhörung sind. "Mit der Stärkung der Berufsorientierung sichern wir die Zukunftschancen unserer Kinder. Der berufsorientierte Weg zur Ausbildung oder zum Studium wird durch die Verzahnung der Hauptschulen mit den berufsbildenden Schulen und der Profilbildung an den Realschulen weiter ausgebaut. Es gilt: Kein Abschluss ohne Anschluss", sagte Heister-Neumann. mehr

22.01.2010 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Neue Werkrealschule sorgt nicht für Trendwende

"Die von Kultusminister Helmut Rau im Dezember 2008 angepriesene neue Werkrealschule als Lösung für die Krise des gegliederten Schulsystems wird von den Eltern nicht akzeptiert. Die Übergangsquoten auf die Hauptschule gehen weiter zurück", sagte am Dienstag (19.01.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

19.01.2010 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Übergänge auf weiterführende Schulen zum Schuljahr 2009/10: Gymnasien überspringen 40-Prozent-Hürde

Bei den Übergängen von den Grundschulen des Landes auf weiterführende Schulen hat sich der Abwärtstrend bei den Hauptschulen ebenso wie der Aufwärtstrend bei den Gymnasien weiter fortgesetzt, dies aber recht moderat. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wechselten zum Schuljahr 2009/10 von den gut 107 100 Viertklässlern1) an den Grundschulen in Baden-Württemberg 24,6 Prozent auf eine Hauptschule; dies waren 0,5 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Die Realschulen blieben mit 34 Prozent genau auf Vorjahresniveau. Dagegen nahm die Übergangsquote bei den Gymnasien noch einmal leicht zu auf 40,2 Prozent (Vorjahr 39,7 Prozent). mehr

19.01.2010 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg