Föderalismus

GEW: "Bundesgesetz muss Hochschulzulassung regeln!"

Für ein Bundesgesetz zur Regelung der Hochschulzulassung hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ausgesprochen. "Politik darf nicht länger zuschauen, wenn die Hochschulen mit der dezentralen Steuerung der Hochschulzulassung trotz Nachbesserungen überfordert sind. Das Zulassungschaos, das bereits in fünfte Jahr geht, wird auf dem Rücken der jungen Menschen und ihrer Zukunftschancen ausgetragen. Es schreckt von der Aufnahme eines Studiums ab. Dabei braucht Deutschland deutlich mehr Akademikerinnen und Akademiker", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Mittwoch in Frankfurt a.M. mehr

03.02.2010 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

© BAG Gemeinsam leben - gemeinsam lernen

Wie die KMK das Förderschulsystem retten will

(Brigitte Schumann) Seit langem fordern Eltern von Kindern mit Behinderungen vergeblich das Recht, über den Förderort ihrer Kinder selbst zu entscheiden. Letztlich mussten sie immer wieder die leidvolle Erfahrung machen, dass der freie Zugang zum allgemeinen Schulsystem aufgrund einer Behinderung oder Beeinträchtigung schulbürokratisch verriegelt ist. mehr

29.01.2010 Artikel

© Deutscher Städtetag
Bildungsausgaben

"Bund und Länder müssen endlich erkennen, dass der Ausbau der Kinderbetreuung unterfinanziert ist"

Auf dem "Krippengipfel" im April 2007 haben sich Bund, Länder und Kommunen darüber verständigt, dass es ab 2013 für alle unter dreijährige Kinder einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kita oder bei einer Tagesmutter gibt. Bis dahin muss das Betreuungsangebot bundesweit verdreifacht werden. Die dabei entstehenden Kosten von 12 Milliarden Euro sollen Bund, Länder und Kommunen zu je einem Drittel tragen. Nun schlagen die Städte und Kommunen Alarm: So haben 23 Städte und Kreise aus Nordrhein-Westfalen Verfassungsbeschwerde beim Landesverfassungsgericht in Münster eingelegt. Das Land müsse die nach Abzug der Bundesmittel entstehenden Kosten übernehmen, verlangen sie. Außerdem bezweifelt der Deutsche Städte- und Gemeindebund, dass die bisher von Bund und Ländern angenommene Zielmarke, für 35 Prozent aller unter dreijährigen Kinder Krippenplätze bereitzustellen, überhaupt ausreichen wird, diesen Rechtsanspruch umzusetzen. So wollen laut einer Umfrage rund 66 Prozent der Eltern ihr Kleinkind in die Kita schicken. Im Interview erklärt die Präsidentin des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Petra Roth, ob und wie diese Herausforderungen gemeistert werden könnte. mehr

25.01.2010 Artikel

KMK-Präsident Dr. Spaenle tut der Bildungspolitik in Deutschland gut

"Der Bildungsqualität und den Bildungsreformen in Deutschland tut es sehr gut, wenn Kultusminister Dr. Spaenle als KMK-Präsident in seiner direkten Art auf Bundesebene Klartext spricht und dabei die enorme Leistungsfähigkeit des deutschen Bildungswesens im internationalen Vergleich offensiv vertritt. Wir wünschen unserem bayerischen Kultusminister dazu viel Erfolg!", kommentiert Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv), den Amtsantritt von Kultusminister Dr. Spaenle als KMK-Präsident und verbindet damit die Hoffnung, dass den Nörglern und Gesamtschulpropheten mit überzeugenden Argumenten das Handwerk gelegt wird. mehr

22.01.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Mehr als 10 Jahre nach dem TIMSS- und PISA-Schock: Schlechte Noten für Bildungspolitik

Enttäuscht hat sich der DPhV-Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger über die deutsche Bildungspolitik der letzten zehn Jahre geäußert. "Die Kultus-, Bildungs- und Wissenschaftsminister haben in den letzten 10 – 12 Jahren die große Chance nach dem so genannten PISA-Schock zu einer neuen, sach-, qualitäts- und konsensorientierten Bildungspolitik nicht genutzt. Man kann sogar sagen, dass die Bildungspolitik in diesem Zeitraum mehr Probleme geschaffen als gelöst hat!", sagte Meidinger. Als Beispiele nannte er die hastige Einführung des verkürzten Gymnasiums, die verfehlte Umsetzung der Bolognareformen oder die in kurzfristigen Abständen durchgepeitschten Strukturreformen wie beispielsweise derzeit in Hamburg mit dem Konfliktmodell der Primarschule. mehr

21.01.2010 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

VBE dringt auf Bildungsrepublik

"Eine nationale Bildungsstrategie von Bund und Ländern gemeinsam mit den Kommunen und die Aufhebung des Kooperationsverbots zwischen Bund und Ländern sind dringender denn je", erklärt VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann. "Ich erwarte, dass der neue KMK Präsident Ludwig Spaenle als diesjähriger Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK) eine klare Position gegenüber den Ministerpräsidenten bezieht." Das Ziel einer Bildungsrepublik Deutschland sei nach mehr als einem Jahr nur eine fixe Idee, so Beckmann. "Bildung muss in Deutschland erkennbar mehr Priorität eingeräumt werden. Dies muss der neue KMK-Präsident klar in den Vordergrund stellen." mehr

15.01.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Bayerische Realschuleltern begrüßen die KMK-Präsidentschaft von Kultusminister Spaenle

Der Landeselternverband Bayerischer Realschulen (LEV-RS) wünscht Kultusminister Spaenle für die turnusgemäße Übernahme der Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz für dieses Jahr viel Mut und großes Stehvermögen. mehr

04.01.2010 Pressemeldung Landeselternverband Bayerischer Realschulen (LEV-RS)

Stifterverband: Südwesten bei Bologna im Mittelfeld

Die Studie des Stifterverbands zur Umsetzung des Bologna-Prozesses in Deutschland belegt nach Einschätzung des Wissenschaftsministeriums die hohe Qualität der Hochschulen in Baden-Württemberg. Dies zeigt sich vor allem daran, dass die Hochschulen im Südwesten für Studierende aus aller Welt besonders attraktiv sind. Hinzu kommt: Die Studierenden im Land sind besonders mobil. mehr

28.12.2009 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Studienreform: Berlin ist Hauptstadt der Weiterbildung

In Deutschland richtet sich erst jeder achte Masterstudiengang an Studierende mit Berufserfahrung. Der Anteil spezieller weiterbildender Masterstudiengänge am gesamten Masterangebot variiert zwischen 21% und 3%. Während Berlin sich mit einem Anteil von 21,45% als Hauptstadt der Weiterbildung präsentiert, gefolgt von Rheinland-Pfalz (19,71%) und Bayern (18,53%), gibt es dagegen kaum weiterbildende Masterangebote in Thüringen (3,6%) und Schleswig-Holstein (2,98%). Die Zahlen wurden für den aktuellen Ländercheck des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ermittelt, einem Vergleich der Bundesländer bezüglich der so genannten Bologna-Reform und der Einführung gestufter Studiengänge. mehr

28.12.2009 Pressemeldung Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

Armes reiches Land

Die Bildungsrepublik Deutschland ist ein armes Land – arm an politischem Willen, die Maßnahmen zu bezahlen, die dringend notwendig sind, um die Zukunft unserer Kinder zu sichern und das deutsche Bildungssystem internationalen Standards anzupassen. Wer anderes hoffte, wurde vom Treffen der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder, dem sogenannten Bildungsgipfel, eines besseren belehrt. mehr

18.12.2009 Pressemeldung Didacta Verband e.V. / Verband der Bildungswirtschaft