Föderalismus

Zentralabitur aus Sicht der Wirtschaft sinnvoll

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) begrüßt die von den Kultusministern beschlossenen bundesweit einheitlichen Abitur-Standards für Deutsch, Mathematik und die Fremdsprachen ab dem Schuljahr 2010/2011. mehr

19.10.2007 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Minister Tesch begrüßt Vereinbarung von Bildungsstandards als Einstieg zum bundesweiten gemeinsamen Abitur

"Die schrittweise Einführung eines bundesweiten gemeinsamen Abiturs in den Kernfächern ist erklärtes Ziel des Koaltionsvertrages für Mecklenburg-Vorpommern. Die Entwicklung von Bildungsstandards für die Abiturprüfung zunächst in den Fächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache (Englisch/Französisch) sowie Physik, Chemie und Biologie ist aus meiner Sicht der Einstieg auf diesem Weg", so Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsminister Henry Tesch nach der Entscheidung der Kultusministerkonferenz über die Entwicklung bundeseinheitlicher Standards für die Abiturprüfung am 17. Oktober in Bonn. Die Etablierung der vergleichbaren Bildungsstandards soll sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland nach vergleichbaren Leistungsparametern auf das Abitur vorbereitet werden. Es soll weiterhin die Qualität des Unterrichts und der Abschlüsse in Deutschland vergleichbar machen, um dann schrittweise aus Sicht des Bildungsministers Mecklenburg Vorpommern zu einer Gleichwertigkeit zu kommen und zukünftig zu einem gemeinsamen Abitur. mehr

18.10.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

GEW: "Wo bleibt der Enthusiasmus der Kultusminister?"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vermisst ein überzeugendes Konzept der Kultusministerkonferenz (KMK), wie die Zahl der Schüler ohne Schulabschluss deutlich reduziert, Anschlussqualifizierungen gesichert und die Abbrecherquote während der Berufsausbildung gesenkt werden können. "Die Ziele, die die KMK formuliert hat, sind wichtig und müssen unterstützt werden. Die KMK-Beschlüsse riechen jedoch danach, dass das Thema pflichtschuldigst abgehakt werden soll. Von Enthusiasmus leider keine Spur. Vor schwierigen Entscheidungen haben sich die Kultusminister gedrückt", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer mit Blick auf die heute zu Ende gehende Plenartagung der KMK. Die Lustlosigkeit der Kultusminister sei wohl auch damit zu erklären, dass ihre ehemalige Amtskollegin und jetzige Bundesbildungsministerin, Annette Schavan (CDU), ihnen das Thema auf den Tisch gepackt hat. mehr

18.10.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Ergebnisse der 319. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 319. Plenarsitzung am 17. und 18. Oktober 2007 in Bonn unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, insbesondere mit folgenden Themen befasst: - Standards für die Abiturprüfung - Reduzierung der Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss - Lehrerbildung - Wahl einer 1. Vizepräsidentin mehr

18.10.2007 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz

319. Kultusministerkonferenz: Gemeinsame Bildungsstandards beim Abitur – Weniger Schüler ohne Schulabschluss

Auf der gestern Abend zu Ende gegangenen Kultusministerkonferenz wurde ein Antrag zur "Entwicklung von Standards für die Abiturprüfung" beschlossen. Mit der Erarbeitung von Standards in den Fächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache sowie Physik, Chemie und Biologie wurde das Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen beauftragt. Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) befürwortet das Vorhaben: "Die Etablierung gemeinsamer Bildungsstandards stellt sicher, dass alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland nach vergleichbaren Leistungsparametern auf das Abitur vorbereitet werden. Damit werden ihnen bessere Chancen in Ausbildung oder Beruf eröffnet. Wenn dies erreicht ist, kann über die Einführung weiterer zentraler Prüfungselemente diskutiert werden. Im Vordergrund muss dabei stets die Qualität des Unterrichts und der Abschlüsse stehen." mehr

18.10.2007 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Nicht zu Ende gedacht, Frau Schavan

"Wer ein bundesweit einheitliches Abitur will, muss auch die Ferienzeiten bundesweit einheitlich regeln, bundesweit einheitliche Lehrpläne schaffen und kann dann am besten auch gleich die kürzlich von Frau Schavan geforderten bundesweit einheitlichen Schulbücher einführen", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW). "Bei soviel Vereinheitlichungswünschen fragt man sich dann, wofür die Föderalismusreform gut gewesen sein soll." mehr

18.10.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave: Bundesweite Bildungsstandards für Abiturprüfungen fördern Qualitätsentwicklung und Vergleichbarkeit

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat die Beschlüsse der Kultusministerkonferenz (KMK) zur Entwicklung von bundesweiten Standards für Abiturprüfungen begrüßt. "Das bundesweite Zentralabitur ist vom Tisch. Es wird jetzt gemeinsame Bildungsstandards für das Abitur geben. Das liegt in der Konsequenz der bisherigen Standard-Entwicklungen für die Sekundarstufe I und die Grundschule", sagte Erdsiek-Rave, die auch Vize-Präsidentin der KMK ist, heute (17. Oktober) in Bonn. mehr

17.10.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Streit um Bundeszentralabitur ist überflüssig!

Als überflüssig und wenig hilfreich auf dem Weg zu besserer Bildungsqualität in Deutschland hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, den Streit in der Kultusministerkonferenz um die Einführung eines Bundeszentralabiturs bezeichnet. "Die ärgerliche Tatsache, dass die Qualität des Abiturs in den Bundesländern differiert, wird nicht durch die Einführung eines Bundeszentralabiturs beseitigt. Die Grundvoraussetzung für mehr Vergleichbarkeit bei den Abituranforderungen wäre ein ehrliches Bestreben derjenigen Bundesländer mit reduzierten Abiturmaßstäben, ihre Leistungsanforderungen über einen längeren Zeitraum systematisch zu erhöhen. Als Maßstab können dabei die Anforderungen von Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg gelten. Die Bereitschaft dazu kann ich allerdings derzeit nicht überall erkennen! Das Pferd jetzt von hinten aufzuzäumen, ist wenig sinnvoll!", betonte Meidinger. mehr

17.10.2007 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

GEW: "Geld und Zeit nicht für Abitur-Standards verplempern"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Kultusministerkonferenz (KMK) davor gewarnt, Geld und Zeit für die Entwicklung einheitlicher Abiturstandards zu verplempern. "Der Antrag Hessens ist eine Luftnummer. Sie soll kaschieren, dass sich nicht einmal die unionsregierten Bundesländer in der Frage ´deutsches Zentralabitur´ einig sind. Weil man nicht zugeben kann, dass der große Sommerloch-Auftritt einiger prominenter CDU/CSU-Ministerpräsidenten für das Zentralabitur ein Reinfall war, soll jetzt vier Jahre lang viel Geld für Standards in Mathematik, Deutsch und erster Fremdsprache vergeudet werden", betonte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer mit Blick auf die heute und morgen tagende KMK. Der staunenden Öffentlichkeit könne dann jeder Ministerpräsident entsprechend der eigenen Vorlieben erzählen, dies ist die Vorbereitung auf ein "deutsches Zentralabitur" oder eben nur auf Vergleichsarbeiten ohne Prüfungsrelevanz. mehr

17.10.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

FDP fragt nach Auswirkungen der Föderalismusreform

(hib/HAU) Die FDP-Fraktion interessiert sich in einer Großen Anfrage ([16/6499](http://dip.bundestag.de/btd/16/064/1606499.pdf)) für die Auswirkungen der ersten Stufe der Föderalismusreform. Die Bundesregierung habe die Reform als ehrgeiziges Reformwerk der großen Koalition vorgestellt, mit dem das Zusammenspiel zwischen Bund und Ländern effizienter und die Zuständigkeiten transparenter werden sollten, so die Liberalen. mehr

28.09.2007 Pressemeldung Deutscher Bundestag