Föderalismus

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Didacta-Präsident fordert Aufhebung des Kooperationsverbots

Vor dem dritten Bildungsgipfel, zu dem Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten des Bundesländer am 10. Juni zusammenkommen, fordert Didacta-Präsident Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis die Aufhebung des Kooperationsverbotes von Bund und Ländern. Gerade der Bund müsse finanziell dazu beitragen können, die sozialen Ungerechtigkeiten im Bildungssystem zu beseitigen: mehr

07.06.2010 Pressemeldung Didacta Verband e.V. / Verband der Bildungswirtschaft

Bildungsgipfel der Bundesregierung am 10. Juni 2010: Fünf Forderungen an die Bildungspolitik

Seit sechs Jahrzehnten übernimmt Cornelsen Verantwortung für das Thema Bildung. Der führende Verlag für alle Medien rund ums Lehren und Lernen entwickelt Unterrichtskonzepte und setzt neue didaktische Ideen in 17.000 verschiedenen Materialien um - vom Schulbuch bis zur E-Learning-Lösung. Geschäftsführer Wolf-Rüdiger Feldmann bezieht anlässlich des Bildungsgipfels Position zu den dringlichsten Aufgaben der Bildungspolitik: mehr

07.06.2010 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

Bildungsausgaben

Wende in der Bildungspolitik erfordert neue Steuerpolitik

Drei Tage vor dem Bildungsgipfel fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft eine Bildungsoffensive in NRW und hat dafür bis 2015 einen zusätzlichen öffentlichen Investitionsbedarf von jährlich 4 Prozent errechnet. Nach Berechnungen der GEW stehen 2015 dann 6 Milliarden € mehr zur Verfügung, das entspräche dem Gipfelziel von 10% des Bruttoinlandsprodukts. Die dringend erforderliche Wende in der Bildungspolitik gebiete, so die Gewerkschaft, ein gleichzeitiges Umsteuern in der Steuer- und Finanzpolitik und höhere Einnahmen aus Vermögens- und Erbschaftssteuern, anders seien die notwendigen Aufwendungen für Kindertageseinrichtungen, Schulen und Hochschulen und Einrichtungen der Weiterbildung nicht finanzierbar. Angesichts der derzeitigen Finanzkrise sei der Ausbau eines qualitätsvollen und gerechten Bildungssystems das Gebot der Stunde, Kürzungen in der Bildung hätten hingegen fatale Folgen. mehr

07.06.2010 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

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BAföG

Bundesrat kritisiert hohe Kosten der Länder

(red/pm) Der Bundesrat hat heute zur geplanten Erhöhung des BAföG Stellung genommen. Dabei hat er zwar die allgemeine Zielsetzung des Gesetzentwurfs dem Grunde nach begrüßt, gleichzeitig aber deutlich gemacht, dass der Bund mit dem vorliegenden Gesetzentwurf von den Ländern hohe finanzielle Aufwendungen abverlange. mehr

04.06.2010 Artikel

Bildungsausgaben

GEW: "BAföG-Empfänger bald erste Opfer der Schuldenbremse?"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat kritisiert, dass sich der Bundesrat um eine Entscheidung für die Erhöhung des BAföG gedrückt hat. "So werden die BAföG-Empfänger zum ersten Opfer der Schuldenbremse. Dabei brauchen wir künftig mehr - und nicht weniger - Akademiker. Das wird nicht gelingen, wenn für Kinder aus Familien mit geringerem Einkommen kein Geld da ist, um ihnen ein Studium zu ermöglichen", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Freitag in Frankfurt a.M. mit Blick auf die Bundesratsentscheidung. Die Länderkammer hatte eine Zusage für ein höheres BAföG von den Vereinbarungen beim Bildungsgipfel abhängig gemacht und will die mögliche Anhebung unter Finanzierungsvorbehalt stellen. "Für Steuergeschenke haben sich im Bundesrat dagegen regelmäßig Mehrheiten gefunden, zuletzt für die kontraproduktive Senkung der Umsatzsteuer für Hotels." mehr

04.06.2010 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Stipendienprogramm

Pinkwart begrüßt positive Entscheidung des Bundesrats zum Stipendienprogramm

Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Schaffung eines nationalen Stipendienprogramms unterstützt. Mit dieser Entscheidung ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung der seit Jahrzehnten wichtigsten Neuerung im System der Studienfinanzierung getan. mehr

04.06.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Bildungsausgaben

Hamburg wird im Bundesrat geplante BAföG-Erhöhung unterstützen

(red/pm) Hamburg unterstützt den von der Bundesregierung eingebrachten Gesetzentwurf zur Leistungsverbesserung des BAföG als wesentliches Element einer umfassenden Strategie zur individuellen Bildungsfinanzierung. Eine Ausweitung des BAföG sei eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass sich junge Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft für ein ihren Interessen entsprechendes Studium entscheiden und dies erfolgreich zu Ende führen können. Eine Leistungsverbesserung des BAföG trage somit dazu bei, die Studierendenquote insgesamt zu steigern, heißt es in einer heute verbreiteten Erklärungs des Senats der Hansestadt. mehr

03.06.2010 Artikel

Lehrermangel nicht verschleiern

Die Lehrerverbände VBE (Deutschland), GÖD (Österreich) und LCH (Schweiz) haben auf ihrem jüngsten Treffen in Zürich erneut den Arbeitgebern in den drei Staaten vorgeworfen, den tatsächlichen Notstand auf dem Lehrerarbeitsmarkt zu verschleiern. In der gemeinsamen "Zürcher Erklärung" verwahren sich VBE, GÖD und LCH dagegen, dass die Arbeitgeber eindeutige Angaben zum Lehrereinstellungsbedarf schuldig bleiben und gleichzeitig den Lehrerberuf für Seiteneinsteiger ohne adäquate berufswissenschaftliche Qualifikation öffnen. Die angeblichen Notmaßnahmen dürften nicht zur Regel werden, lautet die Warnung aus Zürich. mehr

02.06.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

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Wettbewerb

GWK beschließt den Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen"

Bund und Länder haben in der GWK-Sitzung am 28. Mai 2010 den von Bund und Ländern gemeinsam getragenen Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" vereinbart. mehr

02.06.2010 Pressemeldung Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern

Bayern

Bildung und Begegnung der Menschen als tragfähige Säulen für lebendiges Europa

Hilft Bildung die nationalen und kulturellen Grenzen in Europa überwinden oder stellt sie sogar die Grundlage für ein geeintes Europa dar? Dieser Frage beantwortete Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle im Gespräch mit der EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend Androulla Vassiliou am Abend des 1. Juni in Brüssel unter dem Motto "Mobilität im Bildungsbereich – Ziele für Europa 2020" mit einem klaren Ja: "Die Idee eines geeinten Europa ist auf Bildung und Begegnung angewiesen". mehr

01.06.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus