Förderunterricht

Niedersachsen

Inklusion: Neue Studie belegt Untätigkeit der Landesregierung

Die am (heutigen) Montag veröffentlichte Studie "Gemeinsam lernen. Inklusion leben" der Bertelsmann Stiftung belegt nach Ansicht der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag die Untätigkeit der Landesregierung in diesem bildungspolitischen Feld. "Landesregierung und Regierungsfraktionen gehen aus ideologischen Gründen dem Thema Inklusion seit Jahren beharrlich aus dem Weg. Das ist ein doppelter Skandal – bildungspolitisch und gesellschaftspolitisch", sagte Frauke Heiligenstadt, stellvertretende Vorsitzende und schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, am Montag in Hannover. mehr

29.11.2010 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Bildungspaket

"Lernförderung muss in den Schulen stattfinden"

Der Grundschulverband begrüßt grundsätzlich die Anstrengungen der Bundesregierung zum Abbau von Bildungsungerechtigkeit, wie sie im Gesetzentwurf eines "Gesetzes zur Ermittlung von Regelbedarfen und zur Änderung des Zweiten und Zwölften Buches Sozialgesetzbuch" zu erkennen sind. Allerdings hält er die vorgeschlagenen Maßnahmen für nicht ausreichend und für nicht zielführend. mehr

25.11.2010 Pressemeldung Grundschulverband e.V.

Begabung wagen!

Am 25. November stellt die Karg-Stiftung im Deutschen Hygiene-Museum ihre in Kooperation mit dem Verlag das netz entstandene Publikation "Begabung wagen – Ein Handbuch für den Umgang mit Hochbegabung in Kindertagesstätten" vor. Es wurde von Christine Koop, Ina Schenker, Götz Müller, Simone Welzien und der Karg-Stiftung herausgegeben – Expertinnen und Experten in den Themenfeldern Kita und Hochbegabung. Der Herausgeberkreis legt damit das erste Handbuch zur Hochbegabtenförderung in Kindertagesstätten vor. mehr

25.11.2010 Pressemeldung Karg-Stiftung

Niedersachsen

GRÜNE fordern Konzept gegen steigende Misserfolgsquote an Gymnasien

Als "alarmierend" hat die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter die in den letzten Jahren stark gestiegene Misserfolgsquote an niedersächsischen Gymnasien bezeichnet. "Nur noch 6 von 10 Schülerinnen und Schülern, die zu Beginn der Sekundarstufe I auf ein Gymnasium gegangen sind, erreichen dort auch die Hochschulreife", sagte die Grünen-Politikerin am Mittwoch (heute) in Hannover. Das gehe aus der jüngst veröffentlichten Schulstatistik des Kultusministeriums hervor. mehr

24.11.2010 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

Mecklenburg-Vorpommern

Integration durch Kooperation

"Wir wollen Kindern mit Lernbeeinträchtigungen durch die Integration in die allgemeinen Schulen bessere Lebenschancen ermöglichen. Mit ersten behutsamen Schritten haben wir diesen langen Prozess der Integration eingeleitet und wir werden ihn schrittweise ausbauen", so Bildungsminister Henry Tesch in einer Zwischenbilanz zur neuen Strategie der schulischen Förderung von Kindern mit besonderem Förderbedarf. mehr

19.11.2010 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Lehrer

Deutscher Lehrertag 2010 mit 1 000 Teilnehmern eröffnet

Zum Thema "Fördern & Fordern" findet heute der Deutsche Lehrertag 2010 in Dortmund statt. Zu dem Weiterbildungstag, der gemeinsam von VBE, VdS Bildungsmedien, Stiftung Partner für Schule NRW und dem Arbeitskreis Hauptschule veranstaltet wird, sind 1000 Pädagoginnen und Pädagogen aus dem ganzen Bundesgebiet in das Kongresszentrum Westfalenhallen gekommen. Vielen weiteren Interessierten musste abgesagt werden, weil die Platzkapazitäten bereits 10 Tage vor Anmeldeschluss ausgeschöpft waren. mehr

19.11.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Niedersachsen

Inklusion in Kindertagesstätten

Auf der Fachtagung "Gemeinsam von Anfang an - Inklusion in Kindertagesstätten" betonte Niedersachsens Kultusminister Dr. Bernd Althusmann am Sonnabend in Lüneburg die Bedeutung der inklusiven Pädagogik besonders im frühkindlichen Bereich: "Die frühkindliche Bildung ist ein besonders wichtiges Anliegen, denn hier wird das Fundament für lebenslanges Lernen gelegt. Eine inklusive Pädagogik in den Tageseinrichtungen und Schulen vor Ort umzusetzen, das bedeutet ein Umdenken bei pädagogischen Fachkräften, Lehrerinnen und Lehrern, Eltern sowie Schulträgern und Kindergartenträgern." mehr

13.11.2010 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Bayern

Die Mär von der individuellen Förderung

Beinahe täglich ist vom Ausbau der individuellen Förderung an Bayerns Schulen die Rede. Kultusminister Spaenle hat das Schuljahr 2010/11 unter das Motto "Mit individueller Förderung gegen die Einheitsschule" gestellt. Er wolle nicht für alle Kinder dasselbe machen, sondern individuell differenzieren. Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, stellte dazu heute in München fest: "Ich habe den Eindruck, dass nicht wirklich klar ist, was individuelle Förderung ihrem Wesen nach ist, sie meint nämlich eine Individualisierung des Unterrichts - und von der sind wir in Bayern meilenweit entfernt. Stattdessen gibt es ein differenziertes Schulwesen und eine sehr komplex differenzierte Schulorganisation. Schüler werden nach ´Leistung´ bzw. ´Begabung´ auf verschiedene Schultypen sortiert. Mit individueller Förderung hat das aber nichts zu tun." Für erfolgreiches individuelles Fördern von Schülerinnen und Schülern fehlten die Voraussetzungen. "Anders ausgedrückt: Es ist zwar viel von individueller Förderung die Rede, faktisch findet sie aber nicht statt." mehr

11.10.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Philologenverband

Philologenverband warnt bei Hartz IV-Nachhilfe vor "Bürokratiemonster"

Für völlig praxisfremd und kaum umsetzbar hält der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die im Gesetzentwurf der Bundesarbeitsministerin zur "Ermittlung von Regelbedarfen und zur Änderung des Zweiten und Zwölften Buches Sozialgesetzbuch" vorgesehenen Regelung zum Anspruch auf zusätzliche Lernförderung und Nachhilfe für schulpflichtige Kinder von Hartz IV-Empfängern (§ 28, 4 – Bildungspaket). mehr

06.10.2010 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Bayern

Schulsozialarbeit muss selbstverständlich werden

"Schulsozialarbeit darf nicht nur in sog. Brennpunktschulen zum Einsatz kommen, sie muss an allen Schulen selbstverständlich werden, auch und vor allem an Grundschulen", forderte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, anlässlich des Weltkindertages am 20. September. Er steht unter dem Motto "Respekt für Kinder". Gerade in Bayern, einem Land, in dem Bildungserfolg extrem abhängig ist von der Herkunft und den familiären Umständen eines Kindes, müsse Schulsozialarbeit flächendeckend und schulartübergreifend eingeführt werden. "Wir müssen verhindern, dass noch mehr Kinder durch das soziale Netz fallen und deswegen in der Schule scheitern", erklärte Wenzel. Auch in Bayern ist der Alltag vieler Kinder geprägt von Armut, Verwahrlosung, Gewalt oder Sucht. Verhaltensauffälligkeiten Heranwachsender nehmen zu. "Diese Kinder brauchen Menschen, die sich um sie kümmern und die sie auffangen. "An den Schulen geschehe viel Positives, aber auch engagierte Lehrer stoßen an Grenzen. Sie brauchen weitere professionell ausgebildete Fachkräfte an ihrer Seite." mehr

17.09.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.