Grundschulempfehlung

Baden-Württemberg

SPD stellt bildungspolitische Eckpunkte vor

Die SPD-Landtagsfraktion will bei einer Regierungsübernahme in allen weiterführenden Schulen des Landes bis zum Jahr 2016 ein zehntes Schuljahr einführen, wenn die Eltern und Schulträger es wollen. Dort soll sowohl der Hauptschul- als auch der Realschulabschluss angeboten werden. Damit würden die Voraussetzungen geschaffen, dass für alle Kommunen ab 5.000 Einwohnern eine weiterführende Schule auch bei weiterem Schülerrückgang gesichert ist. mehr

16.09.2010 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Baden-Württemberg

VBE moniert: Neue Werkrealschule plant Scheitern von Schülern nach fünf Jahren als "Option" fest ein

Bei den zurzeit landauf, landab stattfindenden Auftaktveranstaltungen zur Werkrealschule wird besonders betont, dass es sich bei dieser Schulart um einen völlig neuen, durchgängigen, auf sechs Jahre angelegten Bildungsweg mit dem Ziel der Mittleren Reife handle. Gleichzeitig bestehe jedoch die "Option", nach lediglich fünf Jahren mit dem traditionellen Hauptschul­abschluss vorzeitig abzugehen. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg hält diese Argumentationskette für nicht schlüssig. mehr

30.06.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

VBE NRW

Soziale Ungerechtigkeit im Schulsystem in NRW gestiegen

"Dass die Chance eines Kindes aus einer Facharbeiterfamilie, ein Gymnasium zu besuchen, im Jahr 2008 noch geringer war als bei der Erhebung der Daten für PISA 2000, ist kein gutes Abschlusszeugnis für die Schulpolitik der noch geschäftsführenden Landesregierung", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann den Ländervergleich zur Überprüfung der Bildungsstandards. mehr

23.06.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Baden-Württemberg

Brechen Übergangszahlen auf Hauptschulen dramatisch ein?

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg befürch­tet zum kommenden Schuljahr ein dramatisches Abrutschen der Über­gangszahlen bei Viertklässlern auf Hauptschulen respektive Werkrealschu­len. Die neue Werkrealschule hat sich anscheinend bisher nicht als der "leuchtende Stern" gezeigt, wie es das Kultusministerium gerne gesehen hätte. Vor allem die für die Werkrealschule erhofften Realschüler bleiben wohl alle aus. mehr

18.06.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

Kultusministerin zieht positive 100-Tage-Bilanz

- Marion Schick: Intensiver Dialog mit allen am Schulleben Beteiligten - Umsetzung erster Maßnahmen zu den bei Amtsantritt genannten Schwerpunkte frühkindliche und berufliche Bildung sowie Förderung von Kindern aus bildungsfernen Familien: - 70 weitere Bildungshäuser und 61 zusätzliche Eingangsklassen an beruflichen Schulen - Expertenrat soll Lösungsansätze zur Entkopplung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg erarbeiten - Vorstellung Gesamtkonzept zu frühkindlicher Bildung im Herbst mehr

01.06.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Übertritt

Freigabe des Elternwillens benachteiligt Kinder aus sozial schwachen Familien

Anlässlich der heute durch Kultusminister Dr. Spaenle vorgenommenen ersten Bilanz des neuen Übertrittsverfahrens an die weiterführenden Schulen hat sich der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt gegen eine weitergehende Aufweichung der bestehenden Regelungen ausgesprochen: "Mit der Neuregelung, dass selbst Kinder mit nur zwei Mal Note ´ausreichend´ aus dem Probeunterricht ein Gymnasium besuchen dürfen, wird das pädagogisch Verantwortbare bis zum Letzten ausgereizt. Forderungen, den Eltern unabhängig vom Leistungsstand ihres Kindes die Wahl der weiterführenden Schulart vollkommen zu überlassen, sind unsozial. In der Praxis begünstigt die Freigabe des Elternwillens Kinder aus privilegierten Elternhäusern. Denn gerade diese Elternhäuser sind es, die sich dann eher über die Grundschul-Empfehlungen hinwegsetzen. Migrantenfamilien oder sozial schwache Elternhäuser sind da oft viel zurückhaltender." Diese Beobachtung wird von Bildungsforschern bestätigt. mehr

26.04.2010 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Schulform-Egoismus auf dem Rücken der Schüler

Als puren Schulform-Egoismus und als Unverfrorenheit bezeichnen die im Aktionsbündnis Schule kooperierenden Elternorganisationen von Elternrat, Elternverein, Lernen Fördern, Landeselternschaft der Realschulen und der Gymnasien sowie verschiedenen nordrhein-westfälischen Katholischen Elternschaften Deutschlands den Vorstoß von Grundschulleitern, die Grundschulzeit um zwei Jahre zu verlängern. Die genannten Organisationen vertreten die Eltern an Hauptschulen, Realschulen, Förderschulen und Gymnasien. mehr

21.04.2010 Pressemeldung Aktionsbündnis Schule

IGLU-Studie

Grundschulen bekommen zu wenig Unterstützung

Die regelmäßig von Bildungsforschern attestierten Erfolge der pädagogischen Arbeit an den Grundschulen werfen erneut die Frage auf, warum damit nach nur vier Jahren Schluss ist. Für den Präsidenten des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, sind die bislang veröffentlichten insgesamt positiven Ergebnisse der Sonderauswertungen der IGLU- Studie 2006 keine Überraschung: "Wir wissen, dass an den Grundschulen hervorragende Arbeit geleistet wird. Umso verwunderlicher ist es, dass gerade die erfolgreichste Schulart die kürzeste ist." mehr

20.04.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Hamburg

Ergebnisse der Längsschnittstudie für die Klassenstufe 8

Die Ergebnisse der Längsschnittstudie ´Kompetenzen und Einstellungen von Schülerinnen und Schülern` (KESS) für die Klassenstufe 8, in der die Lernstände und die Leistungsentwicklung eines gesamten Schülerjahrgangs im Leseverständnis, in Mathematik, Englisch, Orthografie und in den Naturwissenschaften untersucht wurden, sind ab heute im Internet zugänglich ([www.hamburger-bildungsserver.de/](http://www.hamburger-bildungsserver.de/)). mehr

19.04.2010 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

Werkrealschule

Ein Bildungsplan, zwei Namensschilder: VBE sieht Wettbewerbsnachteile für Hauptschulen

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht ab dem kommenden Schuljahr einen eindeutigen Wettbewerbsnachteil für alle Hauptschulen, die sich nicht Werkrealschule nennen dürfen, obwohl sie nach dem völlig identischen Bildungsplan der Werkrealschule unterrichten. mehr

15.04.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg