Grundschulempfehlung

Übertritt

Auf eine Grundschulempfehlung sollte nicht verzichtet werden!

Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) begrüßt grundsätzlich die Position von Baden-Württembergs neuer Kultusministerin Marion Schick zur Grundschulempfehlung. "Die Grundschulempfehlung ist eine wesentliche Entscheidungshilfe für Eltern von Kindern, die von der Grundschule auf eine weiterführende Schule wechseln", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Bernd Saur. Man müsse die Bedeutung dieser Empfehlung nicht überbewerten, doch sei sie für Eltern, die sich im Entscheidungsprozess der Schulwahl befänden, eine sehr wichtige Hilfe. mehr

02.03.2010 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Grundschulempfehlung

GEW: Grundschulempfehlung abschaffen

Die Bildungsgewerkschaft GEW hält die Grundschulempfehlung für unnötig. "Die Grundschulempfehlung sollte abgeschafft und stattdessen die individuelle Förderung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen ausgebaut werden. Die Lehrerinnen und Lehrer sollten sich auf die optimale Unterstützung der Kinder konzentrieren können statt Kinder in einem überholten dreigliedrigen Schulsystem sortieren zu müssen", sagte am Montag (01.03.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

01.03.2010 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Grundschulempfehlung

Mit Grundschulempfehlungen werden Eltern differenziert beraten

In dieser Woche erhalten Eltern die Grundschulempfehlungen zur Aufnahme in die weiterführenden Schulen. Kultusministerin Marion Schick betont, dass der Grundschulempfehlung keine abschließende Bedeutung für den zukünftigen Bildungsweg der Schülerinnen und Schüler beikomme. "Mit der Wahl eines bestimmten Bildungsweges ist noch längst keine endgültige Entscheidung über den erreichbaren Abschluss getroffen. Das baden-württembergische Schulsystem ist sehr durchlässig. Nach jedem Abschluss gibt es eine Reihe von Möglichkeiten zum Anschluss", sagte Schick. mehr

01.03.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Landesregierung steht zu allen Schulformen des gegliederten Schulsystems

Zur heutigen Pressekonferenz der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen erklärt der Sprecher des Schulministeriums: "Es ist schlichtweg falsch, der schwarz-gelben Landesregierung eine gesamtschulfeindliche Politik zu unterstellen. Diese Landesregierung steht zu allen Schulformen des gegliederten Schulsystems und damit auch zu den Gesamtschulen." mehr

26.02.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Ministerin Sommer: "Lehrer und Eltern zeigen wahre Tatkraft"

Zu den Behauptungen von Hannelore Kraft in einem Interview mit der Zeitung Ruhrnachrichten von heute erklärt Schulministerin Barbara Sommer: "An Ahnungslosigkeit und gezielter Eltern- und Lehrerverdummung sind die vorgebrachten Behauptungen kaum mehr zu übertreffen. Die Stundenverteilung in den Klassen 5 bis 9 ist durch neue Kernlehrpläne und durch eine strikte Hausaufgabenregelung pädagogisch sinnvoll begrenzt worden. So gibt es an dem einen bzw. den zwei Tagen mit Nachmittagsunterricht keine Hausaufgaben für den Folgetag. mehr

26.02.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Gesamtschulbedarf

Längeres gemeinsames Lernen im Trend

Im Jahr 2010 wurden 25,0 % der Viertklässler an eine Gesamtschule angemeldet. Seit dem Jahr 2000 ist die Quote von damals 19,8 % um mehr als ein Viertel gestiegen. Längeres gemeinsames Lernen, ein Schulangebot, in dem jeder Abschluss erreichbar ist, und eine Schulkultur, die jedem Kind eine Chance gibt, machen die Attraktivität der Gesamtschule aus. Drei neue Gesamtschulen in Bad Salzuflen, Köln-Nippes und Lippstadt nehmen erstmalig Kinder auf. Der Bedarf ist weit größer. mehr

26.02.2010 Pressemeldung Landeselternrat der Gesamtschulen NW e.V. (LER)

GRÜNE: CDU und FDP wollen Elternwillen weiter einschränken

Nach der heutigen (Freitag) Sitzung des Kultusausschusses hat die Grünen-Bildungsexpertin Ina Korter die Pläne der Regierungsfraktionen kritisiert, den Elternwillen bei der Entscheidung über die Schullaufbahnen ihrer Kinder weiter einzuschränken. CDU und FDP hatten eine Gesetzesänderung angekündigt, wonach Schülerinnen und Schüler, die ohne eine entsprechende Empfehlung der Grundschule das Gymnasium oder die Realschule besuchen, künftig bereits nach der fünften Klasse in die Real- beziehungsweise Hauptschule überwiesen werden können. mehr

29.01.2010 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

Grundschulempfehlungen sind von hoher pädagogischer Verantwortung geprägt.

Dem Vorstoß von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die Grundschulempfehlungen abzuschaffen, erteilt der nordrhein-westfälische Philologen-Verband eine ge­nerelle Absage. In der heutigen Landtagsanhörung betonte der Philologen-Verband, dass die aktuelle nordrhein-westfälische Regelung eine ausgewo­gene Balance zwischen Elternwahlrecht und der Verpflichtung des Staates vollzieht, wonach für die Aufnahme in die weiterführende Schulform gemäß Artikel 10 der Landesverfassung Anlage und Neigung des Kindes maßgebend sind. mehr

27.01.2010 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

Kultusminister Rau hält an der Grundschulempfehlung fest

Kultusminister Helmut Rau MdL hält an der Grundschulempfehlung fest. "Bereits jetzt besteht beim Übergang von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen ein intensiver Dialog zwischen Schule und Elternhaus. mehr

22.01.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Übergänge auf weiterführende Schulen zum Schuljahr 2009/10: Gymnasien überspringen 40-Prozent-Hürde

Bei den Übergängen von den Grundschulen des Landes auf weiterführende Schulen hat sich der Abwärtstrend bei den Hauptschulen ebenso wie der Aufwärtstrend bei den Gymnasien weiter fortgesetzt, dies aber recht moderat. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wechselten zum Schuljahr 2009/10 von den gut 107 100 Viertklässlern1) an den Grundschulen in Baden-Württemberg 24,6 Prozent auf eine Hauptschule; dies waren 0,5 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Die Realschulen blieben mit 34 Prozent genau auf Vorjahresniveau. Dagegen nahm die Übergangsquote bei den Gymnasien noch einmal leicht zu auf 40,2 Prozent (Vorjahr 39,7 Prozent). mehr

19.01.2010 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg