Grundschulempfehlung

Je besser der Stadtteil gestellt ist, desto mehr Gymnasialempfehlungen gibt es

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion hat erstmals die Gymnasialempfehlungen der Hamburger Grundschulen untersucht. "Die bislang in Hamburg unbekannten Zahlen zeigen: Hamburgs Grundschulen können die soziale Spaltung der Stadt nicht überwinden" – so fasste der schulpolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Ties Rabe, die Ergebnisse der Untersuchung zusammen. Basis ist die Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Schüler aus wohlhabenden Stadtteilen werden – so geht aus der Antwort hervor – drei Mal so häufig zum Gymnasium empfohlen wie Schüler aus benachteiligten Stadtteilen. mehr

08.01.2010 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

VDR zu FDP-Parteitagsbeschlüssen: Diskussion über Tabuthema "Freier Elternwille" mutig und richtig

Der Verband Deutscher Realschullehrer Niedersachsen (VDR) begrüßt die Beschlüsse des kleinen FDP-Parteitages in Wilhelmshaven zur Schulpolitik. "Es ist von der FDP mutig und richtig, das Tabuthema "Freier Elternwille" aufzugreifen. Der Schulalltag zeigt, dass die Grundschulempfehlungen zum Besuch der weiterführenden Schulen in aller Regel zutreffend sind. mehr

29.11.2009 Pressemeldung Verband Reale Bildung

© Ralph Wildner

Hat die Gesamtschule überhaupt noch eine Zukunft?

In Hessen dürfen künftig nur noch dreizügige Gesamtschulen starten, in Niedersachsen wird das Abitur auch an Gesamtschulen demnächst bereits nach 12 Jahren abgelegt und in Nordrhein-Westfalen sollen weitere Gesamtschulen nur genehmigt werden, wenn unter den angemeldeten Kindern mindestens ein Drittel eine Gymnasialempfehlung hat. "Stehen die Gesamtschulen in Deutschland vor dem Aus?" fragt Professor. Dr. Valentin Merkelbach in seinem Beitrag. mehr

29.10.2009 Artikel

Werkrealschule

Oettinger und Rau: Neue Werkrealschule ist zukunftsweisende pädagogische Innovation

"Die neue Werkrealschule ist eine zukunftsweisende pädagogische Innovation. Wir schaffen einen durchgängigen sechsjährigen Bildungsgang, der den mittleren Bildungsabschluss zum Ziel hat und ein Höchstmaß an individueller Förderung mit einer konsequenten Berufsorientierung verbindet." Dies sagten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Kultusminister Helmut Rau am Dienstag (20. Januar 2009) in Stuttgart. mehr

20.01.2009 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Zur Schuldebatte im Landtag: VBE fragt, woher die Hauptschulen künftig ihre Schüler bekommen sollen?

Wenn bei der Grundschulempfehlung künftig das Wort "Hauptschule" durch "Werkrealschule" ersetzt werden soll, sich aber nur ein Bruchteil aller jetzigen Hauptschulen "Neue Werkrealschule" nennen dürfen, weil sie zweizügig sein müssen, fragt man sich beim Verband Bildung und Erzie­hung (VBE) Baden-Württemberg, woher die kleineren Hauptschulen kün­ftig die Schüler herbekommen oder ob sie gar gleich geschlossen werden. mehr

04.12.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

VBE : Landesregierung lässt Hauptschulen langsam sterben

Die Hauptschulen mit einem Federstrich ganz abzuschaffen, passe wohl nicht in das politische Konzept, vermutet der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Rudolf Karg. Deshalb werde man bei der Grundschulempfehlung künftig das Wort "Hauptschule" durch "Werkreal­schule" ersetzen, die Hauptschule selber aber, die bisher nur an ganz wenigen Standorten zwei- oder mehrzügig war und somit nach neuestem Sprachgebrauch nun zur "vollwertigen Werkrealschule" mutieren dürfe, nicht generell abschaffen und einfach ohne Schüler weiterleben lassen. mehr

27.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

VBE: Kosmetik oder Stärkung?

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) in Südbaden sieht die neuerlichen Versuche des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport (MKS) zur Stärkung der Hauptschule kritisch. Die Gedankengänge, die Grundschulempfehlung so abzuändern, dass als Auswahlmöglichkeiten Gymnasium, Realschule und Werkrealschule vorgegeben werden, dürfe keine kosmetische Sache sein, sagt der VBE-Sprecher Josef Klein (Rickenbach). Die völlig zu Unrecht ins schiefe Licht der Öffentlichkeit geratene Hauptschule könne niemals nur durch eine Namenskorrektur gestärkt werden. Vielmehr bedürfe es einer Reaktion, die auf die Bedürfnisse der Hauptschüler eingeht. mehr

26.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

VBE: Lehrer zu schulmeistern ist ein schlechter Brauch

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht in offenen oder unterschwelligen Pauschalangriffen gegen die Lehrer ganz all­gemein kein Mittel der ersten Wahl, um bei Pädagogen einen Motivations­schub auszulösen oder gar die Unterrichtsqualität zu verbessern. mehr

08.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Warum der Bildungsgipfel in der Realität zur Anhöhe schmilzt

Bundeskanzlerin, Bundesbildungsministerin, Bundesarbeitsminister und die Ministerpräsidenten der Bundesländer trafen sich am gestrigen Mittwoch in Dresden zu einer Veranstaltung, die sie Bildungsgipfel nennen. Laut Medienberichten dauerte das Gespräch gerade mal zwei Stunden. mehr

23.10.2008 Artikel

"Unser Schulsystem muss gerecht und übersichtlich bleiben — deshalb sagen wir ´nein´ zum SPD-Vorschlag!"

"Mit dem Vorstoß der SPD, dass alle Schulen in Baden-Württemberg einen Rechtsanspruch auf die Genehmigung innovativer Konzepte haben sollen, wird die Schullandschaft zwar bunter, aber nicht besser und auch nicht gerechter", kommentiert der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Bernd Saur, den entsprechenden Gesetzentwurf der Landtags-SPD. mehr

30.08.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg