Hauptschule

GEW: "Wir brauchen ein integratives, demokratisches Schulsystem"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) will ihren Einsatz für ein integratives, demokratisches Schulsystem weiter verstärken. Sie unterstützt lokale und regionale Initiativen, die das "ungerechte und wenig effektive deutsche Schulsystem" weiter entwickeln und dabei Schulstruktur sowie Schul- und Lernkultur als Einheit begreifen. "Das deutsche Schulsystem ist nicht mehr zeitgemäß. In der Bundesrepublik gibt es viel zu wenige junge Menschen mit einer Studienberechtigung. Die Kehrseite der Medaille: Zu viele werden ohne Schulabschluss oder mit einem Abschluss ohne Perspektive ins Leben entlassen." Diese Ansicht vertrat die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer anlässlich der Konferenz "Schulstruktur in Bewegung – Mentalitäten im Wandel?" mehr

09.09.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bildungsministerin Erdsiek-Rave beim ersten Berufsbildungsforum Schleswig-Holstein: Qualifikationen anerkennen - Ausbildungszeiten verkürzen

Um die Ausbildungszeiten junger Menschen zu verkürzen, sollen Inhalte der schulischen und der betrieblichen Bildung besser aufeinander angerechnet werden können. "Das motiviert nicht nur die Auszubildenden, sondern hat auch positive ökonomische Effekte. Auf diesem Weg setzen wir in Schleswig-Holstein auf freiwillige, partnerschaftliche Vereinbarungen", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (7. September) auf dem ersten Berufsbildungsforum Schleswig-Holstein in Kiel. Über Lösungsansätze zu dieser und anderen Fragen zum Übergang von Schule in den Beruf wurde auf dem Berufsbildungsforum diskutiert. mehr

07.09.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Jungen aus dem Abseits holen

Die Jungen sind ins Abseits geraten – jedenfalls in der Schule. Ein statistischer Vergleich zeigt: Jungen haben im Schnitt schlechtere Schulabschlüsse als Mädchen, brechen häufiger die Schule ab und sind daher öfter von Jugendarbeitslosigkeit betroffen. Diese Situation beeinträchtigt nicht nur die beruflichen Perspektiven der Betroffenen, sie führt auch zu höheren gesellschaftlichen Kosten z.B. durch Sozialausgaben. mehr

07.09.2007 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

© bikl.de

Eine Schule für alle Kinder?

(bikl.de) Nach den Ergebnissen von TIMSS und PISA wurde in der bildungspolitischen Diskussion zunächst die Frage der Schulstruktur möglichst ausgeklammert. Stattdessen ging es um Bildungsstandards, Vergleichsarbeiten und individuelle Förderung. Mittlerweile aber steht auch das Schulsystem wieder auf dem Prüfstand. Sollten Kinder nicht doch länger gemeinsam lernen? Welche Zukunft hat die Hauptschule und welche Aussichten die Gemeinschaftsschule? Valentin Merkelbach, emeritierter Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität nimmt in seinem folgenden Beitrag Stellung zur aktuellen Diskussion um ein zweigliedriges Schulsystem. mehr

06.09.2007 Artikel

Mit der Feuerwehr rascher zur Lehrstelle

Ehrenamtliche Mitarbeit lohnt sich: Jugendliche, die sich bereits während ihrer Schulzeit bei der örtlichen Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk (THW), einem Rettungsdienst oder ähnlichen Organisationen engagieren, finden nachweislich rascher einen Ausbildungsplatz. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) bei rund 2.600 Haupt- und Realschulabsolventen und -absolventinnen, die nach Ende ihrer Schulzeit auf Lehrstellensuche waren. Die BIBB-Studie ging unter anderem der Frage nach, welche Faktoren die Dauer der Ausbildungsplatzsuche bis zu einem erfolgreichen Abschluss verkürzen oder verlängern. Die Ergebnisse sind dokumentiert in der zweiten Ausgabe von BIBB REPORT. mehr

06.09.2007 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Im Kinderland gibt es kaum Förderunterricht

Die Bildungsgewerkschaft GEW rechnet damit, dass im neuen Schuljahr mehr Unterricht ausfallen wird und viele Klassen größer werden. "Die ersten Rückmeldungen aus den Schulen zeigen, dass vor allem ergänzende Angebote wie Förderunterricht reduziert werden oder ganz gestrichen werden müssen. Wenn die Landesregierung nicht schnell neue Stellen schafft und tatenlos zusieht, wie sich die Lernbedingungen in den Schulen weiter verschlechtern, kann sie ihr Projekt Kinderland beerdigen. Zumindest der Rest der eingesparten Stellen muss sofort wieder besetzt werden", sagte am Mittwoch (05.09.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

05.09.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Kultusministerin Karin Wolff: "Erfolgreiche individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes statt ideologischer Gleichmacherei"

"Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals einen so ruhigen Schuljahresbeginn wie in diesem Schuljahr hatten. Dies zeigt deutlich, dass die versprochene Unterrichtsversorgung gewährleistet ist", erklärte Kultusministerin Karin Wolff heute in ihrer Regierungserklärung vor dem Hessischen Landtag. Sie kündigte an, dass die Landesregierung den bildungspolitisch eingeschlagenen Weg weiter verlässlich und konsequent fortsetzen werde. Dabei hob sie hervor, dass in den vergangenen Jahren Leistung und Anstrengung wieder feste Werte im hessischen Schulwesen geworden seien. Die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes und der Ausgleich sozial bedingter Nachteile würden wie auch in den letzten Jahren weiterhin bestimmend im Schuljahr 2007/08 sein. mehr

05.09.2007 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Im Kinderland gibt es kaum Förderunterricht

Die Bildungsgewerkschaft GEW rechnet damit, dass im neuen Schuljahr mehr Unterricht ausfallen wird und viele Klassen größer werden. "Die ersten Rückmeldungen aus den Schulen zeigen, dass vor allem ergänzende Angebote wie Förderunterricht reduziert werden oder ganz gestrichen werden müssen. Wenn die Landesregierung nicht schnell neue Stellen schafft und tatenlos zusieht, wie sich die Lernbedingungen in den Schulen weiter verschlechtern, kann sie ihr Projekt Kinderland beerdigen. Zumindest die 870 eingesparten Stellen müssen sofort wieder besetzt werden", sagte am Mittwoch (05.09.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

05.09.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

VBE will nicht nur die "Demo-Version" für Schüler

Zu Beginn des neuen Schuljahres fordert der Verband Bildung und Erzie­hung (VBE) Baden-Württemberg wirklich ausreichende Lehrerstellen. Ausreichend heißt nicht, so VBE-Chef Rudolf Karg, dass "lediglich der Pflichtbereich abgedeckt ist", ausreichend müsse heißen, dass Schwächere dauerhaft angemessen gefördert werden können und dass gute Schule mehr bedeute, als nur auf Klassenarbeiten zu pauken. mehr

05.09.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Schulsport hat in Bayern hohe Priorität

Das Bayerische Kultusministerium weist die heute von der SPD-Landtagsfraktion geäußerten Vorwürfe zurück: mehr

04.09.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus