Heterogenität

"Mehr Prävention gegen Arbeitsüberlastung der Lehrkräfte und bessere Arbeitsbedingungen für Schüler und Lehrer an Schulen"

Zum 5. Mal veranstalteten der Philologenverband Baden-Württemberg und der Verein zur Förderung des gymnasialen Schulwesens e.V. einen "Tag des Gymnasiums". Im Zentrum dieses Tages, der im St.Ursula-Gymnasium in Freiburg stattfand, standen nach der Begrüßung durch den Bezirksvorsitzenden Südbaden, Joachim Schröder, und den einführenden Worten des PhV-Landesvorsitzenden Karl-Heinz Wurster Vorträge von Professor Dr. med. Joachim Bauer, Abteilung Psychosomatische Medizin des Universitätsklinikums Freiburg, und von Freiburgs Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon. mehr

23.06.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

© bikl.de

Wege aus der Hauptschulkrise

(bikl.de) Ein wohnortnahes gemeinsames Bildungsangebot von der Vorschule bis zum ersten Sekundarabschluss für alle Kinder und Jugendlichen hat jetzt Prof. Dr. Karl G. Zenke gefordert. mehr

22.06.2007 Artikel

43 öffentliche Schulen wollen Gemeinschaftsschule werden

Insgesamt 57 Schulen wollen am Pilotverfahren zur Gemeinschaftsschule teilnehmen, darunter 11 Gesamtschulen – davon 6 mit gymnasialer Oberstufe -, 10 Real- und 4 Hauptschulen sowie 18 Grundschulen und weitere 14 Schulen in privater Trägerschaft. In ihren Interessenbekundungen haben die Schulen erste Überlegungen mitgeteilt, wie die Grundsätze und Rahmenbedingungen umgesetzt werden können. mehr

22.06.2007 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Medieneinsatz motiviert bildungsbenachteiligte Jugendliche

Jugendliche mit Migrationshintergrund können oftmals nicht ihre Potenziale und Interessen im Hinblick auf berufliche Perspektiven nutzen. Bei der Förderung im schulischen und außerschulischen Kontext können Computer und Internet eine zentrale Rolle spielen. Dies war Thema einer Praxistagung in Bonn, die der Verein Schulen ans Netz organisiert hatte. Unter dem Titel "Inhalte, Werkzeuge und Methoden zum webbasierten Lernen" tauschten sich im Gustav-Stresemann-Institut Pädagoginnen und Pädagogen über ihre Erfahrungen mit LIFT, der interaktiven Lernumgebung zur Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, aus. mehr

06.06.2007 Pressemeldung Schulen ans Netz e. V.

Neuer Masterstudiengang "Kommunikationssysteme und Netze"

(bikl/idw) Im Wintersemester 2007 startet der neue Masterstudiengang "Kommunikationssysteme und Netze", ein landesweit einzigartiger Studiengang, den die Fachhochschulen Köln und Bonn-Rhein-Sieg gemeinsam anbieten. Das interdisziplinäre Studium richtet sich an Absolventinnen und Absolventen der Informatik und der Elektrotechnik. mehr

01.06.2007 Artikel

Weiterbildung: Führungskräfte sollen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen

Common Purpose Deutschland e.V. und die Professional School der Leuphana Universität Lüneburg wollen künftig gemeinsame Weiterbildungsangebote organisieren. Dieses Vorhaben ist Gegenstand einer gemeinsamen Absichtserklärung, die jetzt von Frank Trümper, Geschäftsführer Common Purpose Deutschland, und dem Präsidenten der Leuphana, Prof. (HSG) Dr. Sascha Spoun, unterzeichnet wurde. mehr

30.05.2007 Artikel

Zur HIS-Veranstaltung "Forum Organisationsentwicklung": Organisationsentwicklung als Instrument der inneren Modernisierung der Hochschulen

An immer mehr Hochschulen und Forschungseinrichtungen hat sich Organisationsentwicklung als wichtiges Element der inneren Modernisierung etabliert. Das "Forum Organisationsentwicklung" der HIS Hochschul-Informations-System GmbH am 22./23. Mai bot den 60 Teilnehmern Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und versammelte erstmals diejenigen, die mit der Organisations- entwicklung in Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Ministerien und sonstigen wissenschaftlichen Institutionen befasst sind. mehr

25.05.2007 Pressemeldung HIS Hochschul-Informations-System GmbH

PhV gegen "bildungspolitische Rückwärtsrollen und Seiltänze" mit vorprogrammiertem Absturz

"Wir sind für den Erhalt des bestehenden mehrgliedrigen Schulsystems mit dem Ziel der Weiterentwicklung und Profilierung aller Schularten. Mit der Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems, das individuell und differenziert am besten auf unterschiedliche Begabungen eingehen kann, würde der Trend hin zu Privatschulen gefördert und die Schere zwischen denen, die sich bessere Bildung leisten, und denen, die diese Mittel für ihre Kinder nicht aufbringen können vergrößert", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Karl-Heinz Wurster, zur laufenden Schulstrukturdebatte. Ohne eine Leistungs- und Begabungsdifferenzierung können weder "neunjährige Basisschule", noch "Gesamt- oder Gemeinschaftsschule" oder eine so genannte "Schule für alle" erfolgreiche Bildungsarbeit leisten. Der Philologenverband warnt vor "bildungspolitischen Rückwärtsrollen und Seiltänzen" mit vorprogrammiertem Absturz. Wurster: "Wir setzen uns für die Erhaltung und sinnvolle Weiterentwicklung des gegliederten Schulsystems und für eine schulartspezifische Stärkung und Förderung aller Schularten ein; ´nein´ sagen wir zu allen zweifelhaften Experimenten, die auf dem Rücken von Kindern ausgetragen werden." mehr

22.05.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Prognose: 100.400 Hauptschüler ohne Abschluss

(bikl) Anfang Mai hatten fast 100 Schulleiter aus dem Kreis Ravensburg in einem Offenen Brief an den baden-württembergischen Kultusminister Helmut Rau eine Abkehr vom dreigliedrigen Schulsystem gefordert. Heute wurden die Initiatoren des Protests zu einem Gespräch ins Schulamt des Regierungspräsidiums Tübingen gebeten. Zu den Hintergründen der Diskussion hat jetzt der ehemalige Leiter des Seminars für Pädagogik an der Universität Ulm, Prof. Dr. Ulrich Herrmann, Stellung genommen. bildungsklick.de veröffentlicht hier diesen Text. mehr

21.05.2007 Artikel

Bayern braucht eine grundlegende Schulreform

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat in seiner heutigen Antrittsrede die Staatsregierung aufgefordert, eine grundlegende Schulreform einzuleiten. Vor den rund 500 Delegierten der 51. Landesdelegiertenversammlung des BLLV in Würzburg erklärte er: "An Bayerns Schulen muss ein neuer Leistungsbegriff Einzug halten. Schülerinnen und Schüler müssen gefördert und dürfen nicht ausgelesen werden. In den frühkindlichen Bildungsbereich muss deutlich mehr Geld fließen. Um die Weichen für eine Zukunft in Wohlstand und Gerechtigkeit zu stellen, muss der Bildungshaushalt um mindestens 1,5 Mrd. Euro pro Jahr erhöht werden. "Der BLLV wird nicht tatenlos zusehen, dass immer mehr junge Menschen nach ihrem Schulbesuch ohne Chance auf eine berufliche Perspektive bleiben und von der Sozialhilfe abhängig werden." Wenzel wies darauf hin, dass die Zahl der Analphabeten deutlich zunimmt und immer mehr Kinder und Jugendliche die Kulturtechniken nicht oder nur unzureichend beherrschen. Ebenso wächst die Zahl derjenigen, die die grundlegenden Regeln des sozialen Miteinanders nicht mehr kennen. Der Schulalltag ist immer mehr von Verhaltens- und Lernproblemen geprägt. Wenzel: "Schule und Bildung dürfen nicht länger Teil des Problems sein, sie müssen Teil der Lösung werden." mehr

19.05.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.