Hochschulgesetz

Bologna-Reform

GEW: "Jetzt Weichen für Kurswechsel im Bologna-Prozess stellen"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund, Länder und Hochschulen aufgefordert, jetzt die Weichen für den in Aussicht gestellten Kurswechsel in den Bologna-Reformen zu stellen. "Seit den Bildungsprotesten des vergangenen Jahres gibt es einen breiten politischen Konsens: Die Ziele des Bologna-Prozesses zur Reform des Studiums im Europäischen Hochschulraum stoßen auf Zustimmung, ihre Umsetzung in Deutschland funktioniert jedoch vielerorts nicht. Deshalb brauchen wir in dreierlei Hinsicht einen Kurswechsel im Bologna-Prozess: erstens eine deutliche Reduzierung der Arbeits- und Prüfungsbelastung in den neuen Studiengängen, zweitens eine bessere Durchlässigkeit beim Übergang vom Bachelor zum Master und drittens eine intensivere Betreuung der Studierenden", erklärte das für Hochschulen verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller aus Anlass einer gemeinsamen Tagung von Kultusministerkonferenz (KMK) und Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am Mittwoch in Berlin. mehr

03.03.2010 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Publikationsflut

Deutscher Hochschulverband appelliert an Universitäten, Berufungsordnungen zu ändern

"Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat eine begrüßenswerte und beispielhafte Initiative zur Eindämmung der Publikationsflut in der Wissenschaft ergriffen", so der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Dr. Bernhard Kempen. "Nun sind die Universitäten am Zug." mehr

01.03.2010 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

Politik und Hochschulen in gemeinsamer Verantwortung für qualitätvolles Studium

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat gestern in Berlin die nächsten Schritte zur Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses beraten. mehr

24.02.2010 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Studienreform: Berlin ist Hauptstadt der Weiterbildung

In Deutschland richtet sich erst jeder achte Masterstudiengang an Studierende mit Berufserfahrung. Der Anteil spezieller weiterbildender Masterstudiengänge am gesamten Masterangebot variiert zwischen 21% und 3%. Während Berlin sich mit einem Anteil von 21,45% als Hauptstadt der Weiterbildung präsentiert, gefolgt von Rheinland-Pfalz (19,71%) und Bayern (18,53%), gibt es dagegen kaum weiterbildende Masterangebote in Thüringen (3,6%) und Schleswig-Holstein (2,98%). Die Zahlen wurden für den aktuellen Ländercheck des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ermittelt, einem Vergleich der Bundesländer bezüglich der so genannten Bologna-Reform und der Einführung gestufter Studiengänge. mehr

28.12.2009 Pressemeldung Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

SPD-Fraktion fordert Überarbeitung der Bologna-Reform

(hib/TEP/KTK) Die Bachelor- und Master-Studienreform soll länderübergreifend vergleichbar werden, die Mobilität soll gesichert und die Berufsfähigkeit gestärkt werden. Das fordert die SPD-Fraktion in einem Antrag ([17/109](http://dip.bundestag.de/btd/17/001/1700109.pdf)), der eine Überarbeitung der Bologna-Reform anmahnt. Es müsse sichergestellt werden, dass jeder Bachelorabsolvent einen Masterstudienplatz erhalten könne. Notwendig sei außerdem eine "Personaloffensive", die zusätzliches Lehrpersonal bei Professoren, Juniorprofessuren und vor allem im Mittelbau ermögliche. mehr

11.12.2009 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz handeln gemeinsam!

Der Bologna-Prozess soll zum gemeinsamen europäischen Hochschulraum führen. Im Mittelpunkt steht das Ziel, ein qualitätsvolles Studium zu gewährleisten und die internationale Mobilität der Studierenden zu fördern. Hierzu müssen die Qualität gesichert, vergleichbare Studienstrukturen geschaffen und die gegenseitige Anerkennung sowohl der Abschlüsse als auch einzelner Teilabschnitte von Studiengängen erleichtert werden. Nur so wird das gemeinsame Europa hochschulpolitisch Wirklichkeit. mehr

10.12.2009 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Webfehler bei Bologna endlich beseitigen

"Die Verschulung unserer Universitäten muss endlich gestoppt werden", fordert VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann mit Blick auf die morgen tagende Kultusministerkonferenz (KMK) in Bonn. mehr

09.12.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Wissenschaftsminister Frankenberg fördert neue Studienmodelle mit Vorbildcharakter - Ausschreibung an die Hochschulen gestartet

Wissenschaftsminister Frankenberg will zur Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses innovative Studienmodelle fördern, die vor allem die erste Phase des Studiums neu gestalten und den unterschiedlichen Bedürfnissen der Studierenden Rechnung tragen. Für das neue Programm "Studienmodelle Individueller Geschwindigkeit" stehen über eine Laufzeit von drei Jahren insgesamt fünf Mio. Euro zur Verfügung. Dies teilte Frankenberg heute in Stuttgart mit. mehr

09.12.2009 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Wissenschaftsminister Frankenberg trifft sich mit Studierenden zum Gespräch

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg hat sich gestern mit Studierenden zu einem Gespräch getroffen. 26 Studierende nahmen daran teil, darunter die Vorsitzenden der Allgemeinen Studierendenausschüsse (ASten) der Landesuniversitäten und das Präsidium der Landes-AStenkonferenz. Thema war insbesondere die Weiterentwicklung der Bologna-Reform. mehr

09.12.2009 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Akkreditierungsrat überarbeitet Regeln für die Akkreditierung

(redaktion/PM) Auf seiner 61. Sitzung in Berlin hat der Akkreditierungsrat die Regeln für die Akkreditierung von Studiengängen überarbeitet und dabei die Aspekte Studierbarkeit und Prüfungslast hervorgehoben. mehr

09.12.2009 Artikel