IGLU (Studie)

"Handlungsorientiert prüfen – aber wie?"

Um die Arbeit der ehrenamtlich tätigen Mitglieder in den Prüfungs- und Aufgabenerstellungsausschüssen zu unterstützen, hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) einen "Werkzeugkasten" entwickelt, der die Erstellung von handlungsorientierten, d.h. an realen Arbeitsprozessen der beruflichen Praxis ausgerichteten Aufgaben für die Abschlussprüfung erleichtern soll. Der "Werkzeugkasten" - eine internetgestützte Anwendung - umfasst einen Kriterienkatalog zur Beurteilung unterschiedlicher Aspekte von Handlungsorientierung, praxisnahe Beispielaufgaben und ein Diskussionsforum für Expertinnen und Experten. "Mit diesem 'Werkzeugkasten' geben wir allen, die sich mit Prüfungen und der Erstellung von Prüfungsaufgaben befassen, ein konkretes Instrumentarium an die Hand, um die Abschlussprüfungen noch qualifizierter und praxisnäher zu gestalten", sagte BIBB-Präsident Manfred Kremer aus Anlass der Eröffnung der Fachtagung "Handlungsorientierte Prüfungsaufgaben - aber wie?" am Mittwoch in Bonn. mehr

17.09.2008 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Einrichtung einer Unabhängigen Kommission zur Qualitätssicherung von zentralen Prüfungen

Heute hat im Düsseldorfer Schulministerium die konstituierende Sitzung der "Unabhängigen Kommission zur Qualitätssicherung von zentralen Prüfungen" stattgefunden. "Der Blick auf andere Länder mit zentralen Abschlussprüfungen, aber auch der Blick in die anderen Bundesländer zeigt: Fehler bei zentralen Prüfungsverfahren lassen sich wahrscheinlich trotz sorgfältiger Prüfungen nie vollständig ausräumen. Dennoch ist es mir ein großes Anliegen, die Verfahren so auszugestalten, dass die Wahrscheinlichkeit von Fehlern weiter verringert wird", erklärte Schulministerin Barbara Sommer. mehr

01.09.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Schulministerin Barbara Sommer schreibt Brief an die Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen

Schulministerin Barbara Sommer hat heute einen Brief an alle Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen geschrieben. Darin heißt es: "Es muss bezogen auf das Zentralabitur erlaubt sein, Fakten zu nennen, die ich als verantwortungsvolle Schulministerin nicht mehr länger ignorieren darf. Um auf die erkannten Probleme zu reagieren, habe ich ein 7-Punkte-Paket vorgeschlagen. Dieses gilt für Gesamtschulen und auch Gymnasien, die beim Zentralabitur 2008 Probleme hatten, den landesweiten Durchschnitt zu erreichen. mehr

29.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Ehrung langjähriger ehrenamtlich tätiger Mitglieder: Prüfungsausschüsse für die Berufsbildung in der Hauswirtschaft

Am Donnerstag, 29.08.08 findet um 15:00 Uhr in Schloss Dagstuhl in Wadern ein "Dankeschön-Nachmittag" für langjährige Prüfungsausschussmitglieder der zuständigen Stelle für die Berufsbildung in der Hauswirtschaft statt. Staatssekretärin Gaby Schäfer wird Dankschreiben der Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, Annegret Kramp-Karrenbauer, aushändigen. mehr

29.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Es gibt kein Abitur zweiter Klasse in NRW

"Es bleibt dabei: Das Gesamtschulabitur ist ein Garant für Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit!", so kommentiert Anette Plümpe, Vorsitzende des Landeselternrates der Gesamtschulen in NRW (LER) die heutige Pressekonferenz des DGB NRW gemeinsam mit der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule NRW (GGG NRW). "Wenn die Ministerin sich einerseits den Fehlern im Ablauf des Zentralabiturs nicht stellt, aber andererseits zu verstehen gibt, an den Gesamtschulen würde ein anderes Abitur gemacht als an den Gymnasien und dazu auch noch bedrohlich schlecht, hat sie auch den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verloren." mehr

29.08.2008 Pressemeldung Landeselternrat der Gesamtschulen NW e.V. (LER)

Steigende Anzahl von Hochschulabschlüssen in Sachsen

In Sachsen haben im vergangenen Jahr 13 Prozent mehr Absolventinnen und Absolventen die Hochschulen mit einem Abschluss verlassen, als noch im Jahr zuvor. Darüber informiert heute Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. Demnach wurden in Sachsen im Jahr 2007 15.789 Prüfungen erfolgreich abgelegt, darunter waren 7.335 Diplom- und 4.404 Fachhochschulabschlüsse, außerdem 949 Bachelor- und 642 Masterabschlüsse (im Jahr 2006: 510 BA-Abschlüsse, 381 MA-Abschlüsse). Insgesamt schlossen im Jahr 2007 8.090 Männer und 7.699 Frauen ihre Prüfungen erfolgreich ab. 2006 waren es noch 7.119 männliche und 6.876 weibliche Hochschulabsolventen. mehr

29.08.2008 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

"Warum in der Öffentlichkeit den Gesamtschulen ein Abitur zweiter Klasse unterstellen?"

Der Landeselternrat der Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen nimmt in einem Offenen Brief an Schulministerin Sommer Stellung zu deren Interpretation der Ergebnisse des Zentralabiturs. mehr

28.08.2008 Pressemeldung Landeselternrat der Gesamtschulen NW e.V. (LER)

GEW sieht Ministerium auf richtigem Weg

"Mit dem heute vorgestellten Projekt ´Keine(r) ohne Abschluss` befindet sich das Bildungsministerium auf einem richtigen Weg", erklärte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Rheinland-Pfalz, Klaus-Peter Hammer, gegenüber der Presse. Jeder Ansatz zu mehr individueller Förderung von Schülerinnen und Schülern, um damit Schulversagen entgegenzutreten, sei zu begrüßen, so Hammer. mehr

25.08.2008 Pressemeldung GEW Rheinland-Pfalz

Ahnen: Mehr Chancen durch Projekt "Keine(r) ohne Abschluss"

"Eine noch bessere Vorbereitung auf die berufliche Ausbildung ist eines der wichtigsten Ziele, das in der neuen Realschule plus verfolgt werden soll. Bewährte Inhalte wie beispielsweise der Praxistag und das Fach Arbeitslehre aus den Hauptschulen, das Fach ,Praxis in der Schule´ aus den Dualen Oberschulen werden künftig mit den in den Regionalen Schulen und Realschulen erfolgreich angebotenen Wahlpflichtbereichen ab der Klassenstufe 6 kombiniert und in drei verpflichtenden Wahlbereichen angeboten. Mit den Bereichen ,Technik und Naturwissenschaften´ sowie ,Hauswirtschaft und Sozialwesen´ und ,Wirtschaft und Verwaltung´ wird dabei ein breites Spektrum abgedeckt. Mit diesen Maßnahmen und dem neuen Projekt ,Keine(r) ohne Abschluss´ soll der Anteil der Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne einen Abschluss in Form der Berufsreife deutlich weiter gesenkt werden." Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute bei der öffentlichen Vorstellung des neuen Projekts im Rahmen einer Fachtagung in Mainz. mehr

25.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Bund greift nach Bildungskompetenzen

(redaktion) Nachdem die Präsidentin der Kultusmininisterkonferenz (KMK), Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), den Bund vor einer zu [starken Einmischung in bildungspolitische Fragen](http://bildungsklick.de/a/62388/kmk-praesidentin-warnt-bund-vor-einmischung-in-bildungspolitik/) gewarnt hat, fordert Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) offensichtlich mehr Bildungskompetenzen für den Bund. mehr

18.08.2008 Artikel