Ob ein wegweisender Beitrag aus dem Forschungsmagazin "Science" gesucht wird, eine Zeitschrift aus der British Library, ein Journal von Cambridge University Press oder der Kunstkatalog eines New Yorker Museums – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden künftig ein noch größeres und facettenreicheres digitales Informationsangebot online nutzen können. Ermöglicht wird der kostenfreie Zugang zu 20 weiteren großen Datenbanken und Zeitschriftenarchiven durch Nationallizenzen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert den Ankauf der neuen Datenrechte mit 6,5 Millionen Euro; zusätzlich stellt sie 3,4 Millionen Euro im Sonderprogramm "Digitale Information" zur Verfügung. Dies beschloss nun der Hauptausschuss von Deutschlands zentraler Forschungsförderorganisation. "Mit der Förderung weiterer Datenbanken und wichtiger Zeitschriftenarchive in Form von Nationallizenzen treibt die DFG ihre Bemühungen zum Ausbau einer digitalen Forschungsumgebung in Deutschland voran", unterstreicht Dr. Anne Lipp, die Leiterin der Gruppe Literaturversorgungs- und Informationssysteme in der DFG-Geschäftsstelle.
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05.12.2008
Pressemeldung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)