"Die Föderalismus-Reform II darf nicht auf Kosten von Kindergärten, Schulen und Hochschulen gehen. Eine Neuordnung der Finanzverfassung muss sich daran messen lassen, ob sie es dem Staat ermöglicht, die dringend benötigten zusätzlichen Erzieher, Lehrer und Wissenschaftler in naher Zukunft einzustellen. Ein sicher gut gemeinter nationaler Stabilitätspakt darf dem Bildungswesen nicht den Geldhahn zudrehen. Sonst ist die viel beschworene Aufholjagd nach dem Pisa-Desaster vorbei, bevor sie richtig begonnen hat", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die heute beginnenden Verhandlungen zur zweiten Stufe der Staatsreform. Die Bildungsgewerkschaft schlägt eine Neuregelung des Investitionsbegriffs im Grundgesetz vor. Die Qualität der staatlichen Haushalte müsse sich künftig an den Investitionen ins Bildungswesen messen lassen.
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08.03.2007
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft