Die Bildungsgewerkschaft GEW kritisiert die Eckpunke für den Landeshaushalt 2012. "Die Landesregierung hat im Mai einen Bildungsaufbruch versprochen. Sechs Monate später spart sie auf Kosten der im Koalitionsvertrag vereinbarten Bildungsprojekte. Es gibt keinen Cent für die weitere Klassenteilersenkung, die Inklusion, die Fortbildung und den Abbau des strukturellen Unterrichtsdefizits in den Sonderschulen und Beruflichen Schulen. Außerdem versteht keine Lehrerin und kein Lehrer, warum sie jeden Tag in den Klassenzimmern freiwillige Mehrarbeit leisten sollen, wenn ihnen gleichzeitig die zugesagte Gehaltserhöhung verweigert wird und sich die Landesregierung selbst zahlreiche neue Stellen genehmigt", sagte am Dienstag (22.11.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
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22.11.2011
Pressemeldung
GEW Baden-Württemberg