PISA (Studie)

GEW: "Mit ideologischen Scheuklappen wird man Kindern nicht gerecht"

"Die frühe Entscheidung für eine Schulform am Ende des vierten Schuljahres überfordert Eltern, Schüler und Lehrkräfte. Es verstößt gegen grundlegende Menschenrechte, für ein zehnjähriges Kind zu entscheiden, ob es Maurer oder Professor werden darf", sagte Marianne Demmer, Schulexpertin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), heute in Frankfurt a.M. Unter Berufung auf wissenschaftliche Untersuchungen wies sie darauf hin, dass es bei der Schullaufbahnentscheidung zudem "höchst ungerecht" zugehe. So seien die rechtlichen Übergangsregelungen zum Beispiel in nahezu jedem Bundesland anders. mehr

02.02.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

GEW warnt vor zu großer Notengläubigkeit

Aus Anlass der Halbjahreszeugnisse warnt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vor zu großer Notengläubigkeit. Marianne Demmer, stellvertretende GEW-Vorsitzende und Leiterin des Bereichs Schule sagte heute: "Die Notengläubigkeit von Eltern und Wirtschaft verblüfft mich. Zeugnisnoten suggerieren eine Scheinobjektivität. Sie teilen mit, wo ein Schüler oder eine Schülerin nach Auffassung der Lehrkräfte im Vergleich mit den Klassenkameraden steht. Sie sagen aber nichts darüber, wo die Stärken und Schwächen im Einzelnen liegen." mehr

01.02.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Rau: Keine Zusammenlegung von Haupt- und Realschule

Kultusminister Helmut Rau MdL hält am dreigliedrigen Schulsystem fest. Bei der ersten landesweiten Hauptschulmesse am Montag (30. Januar) in Ludwigsburg lehnte Rau die Forderungen nach einer Zusammenlegung von Haupt- und Realschule erneut ab. Die Einführung so genannter "Regionalschulen" sei die "falsche Antwort" auf den demografisch bedingten Rückgang der Schülerzahlen. Die Schließung von 600 Hauptschulen im ganzen Land wäre die Folge. Dies würde vor allem den ländlichen Raum treffen. mehr

31.01.2006 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

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Jungen und Mädchen gleichermaßen fördern

(bikl) Ute Erdsiek-Rave, neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), will die Geschlechtergerechtigkeit an den Schulen "zum Thema der bildungspolitischen Debatte machen". In einem dpa-Gespräch erklärte sie, Jungen hätten heute in der Schule deutlich weniger Erfolge als Mädchen. mehr

27.01.2006 Artikel

Computernutzung wirkt sich positiv auf schulische Leistung aus

Erfahrene Computernutzer bringen in wichtigen Schulfächern bessere Leistungen. Zu dieser Einschätzung kommt der am Montag veröffentlichte OECD-Bericht "Are Students ready for a technology-rich world?". Laut OECD schnitten deutsche Schülerinnen und Schüler, die zu Hause keinen Computerzugang hatten, bei dem Mathematiktest in PISA 2003 deutlich schlechter ab als ihre Mitschüler mit PC-Zugang. Offensichtlich wird am heimischen Rechner also nicht nur gespielt: Mehr als die Hälfte aller befragten Schülerinnen und Schüler gab an, häufigen Gebrauch von Textverarbeitungsprogrammen und Suchmaschinen zu machen. mehr

26.01.2006 Pressemeldung Schulen ans Netz e. V.

GEW macht sich für integriertes Konzept für Computernutzung an Schulen stark

Ein integriertes Konzept für die Computernutzung an Schulen hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) von den Landesregierungen und Schulträgern gefordert. mehr

25.01.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

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Besser rechnen dank Rechner

(bikl) Machen Computer schlau oder fördern sie Dummheit und Gewalt? Diese gern geführte Diskussion hat neue Nahrung bekommen. Denn das Ergebnis einer neuen internationalen PISA-Auswertung belegt: Wer als Schüler regelmäßig den Computer nutzt, zeigt bessere Leistungen. mehr

25.01.2006 Artikel

Wolff: "Entscheidender Entwicklungsschub für mehr Eigenverantwortung von Schule"

Einen entscheidenden Entwicklungsschub für mehr Eigenverantwortung von Schule kündigte Kultusministerin Karin Wolff heute in ihrer Regierungserklärung vor dem Hessischen Landtag an. "Wenn wir Schule und Unterricht konsequent modernisieren wollen, müssen wir unseren Schulen schrittweise mehr Freiheit in pädagogischen, personellen, finanziellen und organisatorischen Fragen übertragen", erklärte Wolff. Hessen sei auf diesem Weg in den vergangenen Jahren schon ein gutes Stück vorangekommen. "Jetzt geht es darum, diesen Weg zielsicher weiterzugehen." mehr

24.01.2006 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

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Schlechte Noten für Grundschulempfehlungen

(bikl) Derzeit wird in Nordrhein-Westfalen laut darüber nachgedacht, das Elternrecht auf freie Wahl der weiterführenden Schule abzuschaffen. Der Grund: Eltern hätten angeblich zu hohe Ansprüche an die Schulkarriere ihrer Kinder. Und die Folge sei, dass viele Kinder den bitteren „Schulformabstieg“ - also einen Wechsel vom Gymnasium zur Realschule oder von der Realschule zur Hauptschule - erleben müssten. Diese Behauptung hält einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht Stand, wie die Studie «Schulrecht vor Elternrecht?» jetzt beweist. mehr

24.01.2006 Artikel

Ute Erdsiek-Rave: Föderalismusreform für Innovationen in Schule und Hochschule nutzen

Die neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die schleswig-holsteinische Ministerin für Bildung und Frauen, Ute Erdsiek-Rave, hat dazu aufgerufen, die anstehende Föderalismusreform als Chance zur Innovation in Schule und Hochschule zu nutzen. „Die Länder müssen einen gemeinsamen Weg finden, die anstehenden Fragen in der Bildungsplanung, bei der Wahrung der Gleichwertigkeit im Hochschulbereich und der länderübergreifenden Koordinierung im Hochschulbau sowie bei der Ausgestaltung der Dienstverhältnisse für Lehrer und Hochschullehrer zu lösen“, sagte die Ministerin am Freitag bei einem Empfang aus Anlass der Präsidentschaftsübernahme in Berlin. mehr

20.01.2006 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz