Schüler:innenzahlen

Doppelte Abiturjahrgänge

Studienbedingungen werden sich deutlich verschlechtern, wenn nicht gegengesteuert wird!

Nach Ansicht des Deutschen Philologenverbandes werden sich viele Studienanfänger ab dem nächsten Jahr wegen der doppelten Abiturjahrgänge in Bayern und Niedersachsen 2011 sowie wegen der Aussetzung der Wehrpflicht und des Zivildienstes auf deutlich verschlechterte Studienbedingungen, insbesondere in den Geisteswissenschaften und in den harten Numerus-Clausus-Fächern, einstellen müssen. mehr

08.11.2010 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Nordrhein-Westfalen

Städtetag NRW unterstützt Absicht der Landesregierung zur Schulentwicklung

(red/pm) Der Städtetag Nordrhein-Westfalen hat die Absicht der Landesregierung begrüßt, einen fraktionsübergreifenden Konsens in der Schulpolitik herbeizuführen. "Ein sogenannter Schulfrieden kann Kindern und Jugendlichen stabile und verlässliche Schulstrukturen bieten und die Schule vor ständigen Veränderungen bewahren. Es ist wichtig, dass die Landesregierung alle relevanten Akteure beteiligen will, um eine gemeinsame Grundlinie in der Schulpolitik zu erreichen", sagte der Vorsitzende des Städtetages NRW, Oberbürgermeister Peter Jung aus Wuppertal, nach einer Sitzung des Vorstandes heute in Köln. Ein Schulkonsens, wie er beispielsweise in Bremen für die Dauer von zehn Jahren zustande gekommen ist, bleibe aber ein ambitioniertes Vorhaben. mehr

29.09.2010 Artikel

Bayern

Kultusministerium sieht Fachober- und Berufsoberschulen auf Erfolgskurs

Die Fachoberschulen und Berufsoberschulen befinden sich in der Beliebtheitsskala der Schülerinnen und Schüler im Freistaat ganz oben. Steigende Schülerzahlen belegen dies seit Jahren. Gerade die Möglichkeit, dort auch die fachgebundene und sogar die allgemeine Hochschulreife zu erwerben, wird von jungen Menschen gern wahrgenommen. mehr

27.09.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bayern

Bayerische Fachoberschulen am Limit

Die 59 staatlichen und fünf kommunalen Fachoberschulen in Bayern haben einen ungebrochenen Zulauf. Das hat zur Folge, dass vor allem in Ballungsräumen die räumlichen und personellen Kapazitäten vollständig ausgeschöpft bzw. an machen Standorten in unverantwortlicher Weise überschritten sind. "Trotz massiver Probleme ist von den derzeit über 37 000 Schülern und ihren Lehrkräften an den staatlichen Fachoberschulen kaum die Rede", kritisierte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, heute in München. "Ihre Bedürfnisse gehen in der öffentlichen Diskussion weitgehend unter." Er forderte daher eine solide Situationsanalyse und entsprechende Korrekturen, die die Anliegen der Schüler und Lehrer in den Mittelpunkt stellen. "Fachoberschüler und -lehrer haben ein Recht auf erträgliche und motivierende Lern- und Arbeitsbedingungen sowie bestmögliche Unterstützung." mehr

27.09.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

© MSW
Nordrhein-Westfalen

Startschuss für NRW-Gemeinschaftsschule

Die Landesregierung bringt die Gemeinschaftsschule in Nordrhein-Westfalen auf den Weg. Das Kabinett billigte am vergangenen Freitag die von Schulministerin Sylvia Löhrmann vorgelegten Eckpunkte für die Gemeinschaftsschule. Ministerin Löhrmann: "Mit der Gemeinschaftsschule machen wir den Schulträgern im Land ein attraktives Angebot. Bei zurückgehenden Schülerzahlen vor allem im ländlichen Raum bietet die Gemeinschaftsschule den Kommunen die Möglichkeit, ein wohnortnahes umfassendes Schulangebot mit gymnasialen Standards vor Ort zu erhalten. Gleichzeitig ermöglichen wir mit der Gemeinschaftsschule das längere gemeinsame Lernen. Damit halten wir Bildungswege länger offen und können mehr Schülerinnen und Schüler zu höheren Abschlüssen führen." mehr

20.09.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Bayern

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle wünscht allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften einen guten Schulstart

Den gut 1,8 Millionen Schülerinnen und Schülern sowie den rund 120.000 Lehrkräften wünscht Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle heute einen guten Schulstart. "Ich wünsche mir, dass die Schülerinnen und Schüler wie auch die Lehrkräfte die Ziele erreichen, die sie sich vornehmen, und die Schule als echten Lern- und Lebensort erfahren", so Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. mehr

14.09.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Nordrhein-Westfalen

VBE: Zu viele große Klassen in NRW?

"65,8% der Klassen in der Sekundarstufe I und 25,9% der Klassen an Grundschulen hatten im Schuljahr 2009/10 mehr als 25 Schüler. In 13,5% der Klassen in der Sekundarstufe I saßen sogar mehr als 30 Schüler. Unter diesen Bedingungen kann der im Schulgesetz verankerte Rechtsanspruch auf individuelle Förderung nicht gelingen", kommentiert Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft VBE NRW die Zahlen. mehr

10.09.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Baden-Württemberg

Schick: Neuerungen belegen große Dynamik im Bildungssystem

"Die Landesregierung hat in kurzer Zeit wichtige und vielversprechende Neuerungen auf den Weg gebracht, die im neuen Schuljahr starten werden. Mit diesen Weiterentwicklungen im Bildungssystem wird Baden-Württemberg seine Spitzenposition im Bildungsbereich weiter ausbauen", sagte Kultusministerin Marion Schick anlässlich der traditionellen Landespressekonferenz zum Schuljahresanfang am Mittwoch (8. September) in Stuttgart. mehr

08.09.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

VBE: Neue Werkrealschule wohl nicht der große Wurf

Mit der neuen Werkrealschule schafft die Lan­desregierung im jetzt begin­nenden Schuljahr de facto die von vielen ungeliebte Hauptschule ab, ohne das so zu benennen und vor allem, ohne bildungspolitisch damit einen "gro­ßen Wurf" gelandet zu haben, be­dauert man beim Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Würt­temberg. mehr

06.09.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

SPD: Landesregierung startet Werkrealschule ins Blaue hinein

Die SPD-Landtagsfraktion erklärt wenige Tage vor dem offiziellen Start der neuen Werkrealschule, jetzt sei nicht nur klar, dass das Konzept der Landesregierung das Aus für hunderte Schulstandorte im ländlichen Raum beschleunige. Zudem gebe es bei der Umsetzung dieses Konzepts auch noch große Mängel und viele Fragen. So fehlten bis heute Angaben über die zu erwartenden Schülerströme und damit über die höheren Beförderungskosten für Eltern. "Es ist verantwortungslos, wenn die Landesregierung die Werkrealschule ins Blaue hinein startet und bei kritischen Punkten den Kommunen den Schwarzen Peter zuschiebt", kritisiert deshalb Norbert Zeller, SPD-Schulexperte und Vorsitzender des Schulausschusses im Landtag. Zeller befürchtet zudem, dass die Genehmigungspraxis die Schwierigkeiten für die Absolventen solcher Schulen, eine Lehrstelle zu finden, auch noch vergrößere. mehr

06.09.2010 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands