Der Deutsche Hochschulverband (DHV) zeigt sich über die Ergebnisse des Bologna-Gipfels enttäuscht. "Das war eine Alibi-Veranstaltung. Das aufmunternde Schulterklopfen und das beharrliche ,Weiter so´ sind zu wenig. Schöngeredet wurde zu lange. Wer den festgefahrenen Bologna-Zug aus der Sackgasse herausführen will, darf sich nicht mit PR-Inszenierungen begnügen, sondern muss endlich entschlossen Kurskorrekturen vollziehen", erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen. "Die Veranstaltung hat nichts dazu beigetragen, die bislang verfehlten, aber nach wie vor richtigen Bologna-Ziele wie mehr Mobilität oder weniger Studienabbrecher zu verwirklichen."
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17.05.2010
Pressemeldung
Deutscher Hochschulverband (DHV)