"Der Philologenverband warnt die Koalitionsparteien CDU und FDP, bei der Suche nach Einsparmaßnahmen des Finanzhaushalts pädagogische Erkenntnisse und Einsichten zu ignorieren und Lehrer mitten im Schuljahr in den Ruhestand zu schicken. Das würde die ohnehin schwieriger gewordene Situation an den Schulen des Landes enorm verschärfen; die Kinder wären die Leidtragenden", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Karl-Heinz Wurster zu Koalitionsabsichten, Lehrerinnen und Lehrer "unterjährig" und auf den Tag genau in den Ruhestand zu schicken. Eine solche Maßnahme geht nach Ansicht des PhV "völlig an der schulischen Realität vorbei". Der PhV vertritt im Übrigen die Auffassung, dass ein Lehrer, der unter Einbezug von Ausbildungs-, Wehr- und Ersatzdienstzeiten auf insgesamt 40 Arbeitsjahre zurückblicken kann, seine Pension mehr als redlich verdient habe.
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04.05.2006
Pressemeldung
Philologenverband Baden-Württemberg