Vergleichsarbeiten

Ergebnisse der 314. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 314. Plenarsitzung am 1. und 2. Juni 2006 in Plön unter dem Vorsitz ihrer Präsidentin, Ministerin Ute Erdsiek-Rave, insbesondere mit folgenden Themen befasst: 1. Schule und Integration 2. Gesamtkonzeption für Maßnahmen zur Feststellung der Leistungsfähigkeit des Bildungssystems und der Schulen 3. Vereinbarungen zur Sekundarstufe I und zur gymnasialen Oberstufe 4. Auswirkungen der Verkürzung der Schulzeit auf zwölf Jahre auf den Hochschulbereich mehr

02.06.2006 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz

GEW: "KMK wird gesellschaftlichem Auftrag nicht gerecht"

Als "wenig überzeugend" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Position der Kultusministerkonferenz (KMK) in der Auseinandersetzung um die Föderalismusreform bezeichnet. "Die KMK wird ihrem gesellschaftlichen Auftrag, in allen Bundesländern für gleiche Bildungschancen zu sorgen, nicht gerecht. Nach dem Motto ´alles geht´, wird der Beliebigkeit Tür und Tor geöffnet. Das deutsche Bildungssystem driftet unter den Bedingungen des ´Wettbewerbsföderalismus´ der Länder noch weiter auseinander – zum Nachteil von Lehrenden, Eltern und Lernenden. Vielfalt haben wir bereits jetzt genug: Wir brauchen stattdessen mehr und vor allem verlässliche Qualität in den Bildungsprozessen", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer heute mit Blick auf die 314. Plenartagung der KMK in Plön. mehr

01.06.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Schulministerin Barbara Sommer zeichnet die landesweit jeweils 20 besten Grundschul-Klassen im Lesen und in Mathematik aus

Schulministerin Barbara Sommer hat heute die jeweils 20 erfolgreichsten Klassen in Mathematik und im Lesen bei den Lernstandserhebungen der Grundschulen (Vergleichsarbeiten –VERA) ausgezeichnet. "Damit würdigen wir besondere Leistungen von Schülerinnen und Schülern sowie die engagierte Arbeit ihrer Lehrerinnen und Lehrer", sagte sie. Erfolgreiche Schulen sollten in ihrer Arbeit bestärkt werden, und es werde ein Anreiz gesetzt, in allen Klassen gute Ergebnisse zu erreichen. Barbara Sommer: "Viele Schulen in unserem Land leisten Hervorragendes, diese Arbeit sollte auch öffentlich anerkannt werden." mehr

29.05.2006 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Kultusministerin Karin Wolff: Qualität durch Zielvorgaben, Landesprüfungen, Jahrstundentafeln sowie qualifizierte Vertretungskräfte sichern

"Hessens Schulwesen befindet sich seit 1999 auf konsequentem Modernisierungskurs. Wir wollen auf allen Ebenen die Qualität verbessern und zum Bildungsland Nummer eins werden", sagte die Hessische Kultusministerin Karin Wolff heute beim 6. VhU-Bildungsforum "Selbständige eigenverantwortliche Schule 2015" der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) in Frankfurt am Main. Bildungsstandards als verbindliche und regelmäßig überprüfte Ziele sowie mehr Eigenverantwortung der Schulen seien "als zwei Seiten einer Medaille" Kernbestandteile dieses Konzepts. mehr

15.05.2006 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Philologenverband unterstützt länderübergreifende Vergleichsarbeiten

Der Deutsche Philologenverband (DPhV) begrüßte das Strategiepapier der Kultusministerkonferenz. Dies ist ein Beitrag zur größeren Transparenz der Ergebnisse systematischer Bildungsforschung. mehr

12.05.2006 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

© bikl.de

KMK: Ab 2009 nationale Vergleichstests

(bikl) Die Schüler in Deutschland sollen sich einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge künftig einem bundesweit einheitlichen Test unterziehen. Die 16 Kultusminister hätten sich auf einen regelmäßigen Wettbewerb nach dem Vorbild der internationalen Pisa-Studie der OECD grundsätzlich geeinigt, schreibt die Zeitung. Offiziell soll das Projekt im Juni von der KMK beschlossen werden. Heute will die Kultusministerkonferenz ihren Plan in Berlin vorstellen. mehr

12.05.2006 Artikel

GEW: "Kein öffentliches Schulranking"

"Die Kultusminister sollen sich verbindlich gegen ein öffentliches Schulranking aussprechen", hat Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), anlässlich einer Fachtagung der Kultusministerkonferenz (KMK) heute in Berlin gefordert. Während der Tagung hat die KMK ihre "Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring" vorgestellt. So lange diese Klarstellung nicht erfolgt sei, wird die GEW flächendeckende Vergleichstests nicht unterstützen. Die Tests, die alle Schüler erfassen, seien im KMK-Konzept am problematischsten. Das Papier der KMK verdiene den Titel "Gesamtstrategie" nicht: Es beziehe sich nur auf den Schulbereich, zudem fehlten Schlussfolgerungen, wie Schule weiter zu entwickeln ist. mehr

12.05.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Philologenverband warnt CDU-FDP-Koalitionäre vor unpädagogischen Pensionierungsmanövern

"Der Philologenverband warnt die Koalitionsparteien CDU und FDP, bei der Suche nach Einsparmaßnahmen des Finanzhaushalts pädagogische Erkenntnisse und Einsichten zu ignorieren und Lehrer mitten im Schuljahr in den Ruhestand zu schicken. Das würde die ohnehin schwieriger gewordene Situation an den Schulen des Landes enorm verschärfen; die Kinder wären die Leidtragenden", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Karl-Heinz Wurster zu Koalitionsabsichten, Lehrerinnen und Lehrer "unterjährig" und auf den Tag genau in den Ruhestand zu schicken. Eine solche Maßnahme geht nach Ansicht des PhV "völlig an der schulischen Realität vorbei". Der PhV vertritt im Übrigen die Auffassung, dass ein Lehrer, der unter Einbezug von Ausbildungs-, Wehr- und Ersatzdienstzeiten auf insgesamt 40 Arbeitsjahre zurückblicken kann, seine Pension mehr als redlich verdient habe. mehr

04.05.2006 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Qualitätsagentur in Schleswig-Holstein gegründet

Das Bildungsministerium hat eine Qualitätsagentur gegründet. Die Agentur unter dem Dach des Institutes für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) wird schwerpunktmäßig Verfahren zur Evaluation schulischer Arbeit entwickeln und umsetzen. "Seit den PISA-Studien wissen wir, dass wir für unser Bildungssystem wie für jede einzelne Schule klare Ziele formulieren und auch überprüfen müssen. Zugleich brauchen wir empirisch abgesicherte Daten, um das Bildungssystem insgesamt weiter entwickeln zu können. All dies kann professionell von der Qualitätsagentur geleistet werden", sagte Staatssekretär Wolfgang Meyer-Hesemann heute (21. April) bei der Eröffnung der Agentur in Kiel. mehr

24.04.2006 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven

Vera Dominke soll mit Wirkung vom 1. September 2006 Präsidentin der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven werden. Sie löst damit die 51–jährige Professorin Anne Friedrichs nach fast sechsjähriger Amtszeit ab. mehr

31.03.2006 Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur