WORLDDIDAC Basel 2006 – eine Bildungsreise nach Basel

Vom 25. bis 27. Oktober 2006 zeigt die WORLDDIDAC Basel interessierten Bildungsschaffenden alles, was sie zum Lehren und Lernen brauchen: vom traditionellen Schulbuch bis zu computerbasierten Trainingsanwendungen. Neben Neuheiten und kreativen Lösungen für den modernen Unterricht bietet die internationale Bildungsmesse zudem ein attraktives Begleitprogramm.

30.06.2006 Pressemeldung WORLDDIDAC Basel c/o MCH Messe Schweiz (Basel) AG

Eine fundierte Grundausbildung ist der Ausgangspunkt aller weiterführenden Lehrgänge. Traditionelle Schul- und Lehrmittel, vom Schulblock bis zur Wandtafel, werden sich deshalb auch in Zukunft behaupten: Wer Schreiben und Rechnen lernt, wird dazu immer Schreib- und Malzeug, Bilder, Bücher und andere Lehrmittel benötigen. Auch setzen heute Pädagogen auf fast allen Stufen der Aus- und Weiterbildung multimediale Lehrmittel und Lernhilfen ein. 337 Aussteller aus 26 Ländern präsentieren an der WORLDDIDAC Basel aktuelle Schul- und Lehrmaterialien, die ganze Palette der Schulausstattung sowie Instrumente und Methoden, mit denen das Lehren und Lernen einfacher und anregender gestaltet werden kann. Faszinierende Lernprogramme erleichtern die Aufnahme des Unterrichtsstoffes auf allen Stufen.

Begleitveranstaltungen und Sonderschauen

Die WORLDDIDAC Basel 2006 bietet jedoch viel mehr als nur Neuheiten und kreativen Lösungen: Ergänzt wird sie von Konferenzen, Referaten und Workshops, die von renommierten Experten und Wissenschaftern aus der Schweiz und aus aller Welt gehalten werden:

  • Unter dem Patronat des Veranstalters, der Worlddidac Association, findet am 24. Oktober 2006 die Verleihung des "Worlddidac Award" statt. Das begehrte Qualitätssiegel wurde 1984 mit dem Ziel geschaffen, die Hersteller von Lehrmitteln und Ausbildungssystemen zur fortlaufenden Erneuerung ihrer Produkte zu motivieren. Heute ist der Worlddidac Award die bekannteste internationale Auszeichnung im Bildungsbereich. Er wird für innovative und pädagogisch wertvolle Lehr- und Lernmittel verliehen, die ein grosses Potential zur Verbesserung oder Erleichterung des Lernens oder des Lehrens haben. Die Jury ist international und prüft die Aspekte Qualität, Innovation, Design und Benutzerfreundlichkeit der eingereichten Produkte.

 

  • Konferenz "Qualität: Ein Erfolgsfaktor in Bildungsprojekten": Diese ganztätige Konferenz bietet Einblick in die Entwicklungsprojekte, die von der Weltbank und UNICEF unterstützt werden. Sie ist konzipiert für Hersteller und Händler von Lehr- und Lernmittel, Agenten sowie Bildungsschaffende, die sich über die Voraussetzungen und Entwicklung von Geschäftsprojekten aufklären lassen.

 

  • Der Treffpunkt LCH (Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer) setzt basierend auf die PISA-Studie den Fokus auf ein leistungsfähiges Bildungswesen mit den Schwerpunkten Tagesbetreuung (Ganztagesschulen), Leistungssystem (Evaluierung/Standards), Aus- und Weiterbildung. Angesprochen werden Lehrpersonen aller Schulstufen und -typen aus dem Dreiländereck mit dem Ziel eines trinationalen Erfahrungsaustauschs.

 

  • Das Forum Weiterbildung greift in Workshops und Referaten verschiedene Aspekte aus der Vielfalt der Lehrer/-innenweiterbildung rund um das Thema "Ist Schule schön?" auf. Die Schwerpunkte werden auf sinnliches Lernen, sinnliches Wahrnehmen und Ästhetik in der Schule gesetzt. Am Messemittwoch drehen sich die Themen im Forum Weiterbildung um die Figur der Lehrperson. Der Donnerstag steht im Fokus des schulischen Lebensraumes und der Freitag befasst sich mit dem Aspekt Schule und Gesellschaft. Das Forum Weiterbildung ist ein Partnerschaftsprojekt der Fachstelle für Erwachsenenbildung Basel-Landschaft, des Instituts für Unterrichtsfragen und Lehrer/-innenfortbildung Basel-Stadt, der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz sowie der Pädagogischen Hochschule Zürich.

 

  • Sonderausstellung "PPP – Schule im Netz": Die Schweizerische Fachstelle für Informationstechnologien im Bildungswesen SFIB unterstützt die Integration der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) in Schweizer Schulen. Apple, Cisco, Dell, IBM, Microsoft, Sun und Swisscom demonstrieren, wie ICT im Bildungswesen integriert werden kann.

 

  • 22 Schülerinnen und Schüler der Klasse D2B aus der DMS Muttenz produzieren täglich eine Messezeitung. Dieses Projekt ermöglicht ihnen nebst der Entwicklung der eigenen redaktionellen Fähigkeiten, auch die Aktualitätsverarbeitung, die Interviewführung sowie das Aufbereiten journalistischer Texte.

 

  • Das Europäische Forum für Freiheit im Bildungswesen (effe), die elternlobby schweiz und der Freie Pädagogische Arbeitskreis führen Filme über Schulen in Skandinavien und Deutschland vor zum Thema "Wie Schulen gelingen".

 

  • Prof. Dr. rer. nat. Lutz Jäncke, Lehrstuhl für Neuropsychologie an der Universität Zürich zeigt mit seinem Referat "Wie das Gehirn lernt", dass lebenslanges Lernen nicht nur möglich, sondern auch nötig ist, um die Kapazität des Gehirns zu erhalten.

 

  • Dr. Heinz Klippert, Dozent am Lehrerfortbildungsinstitut der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz (Deutschland) macht in seinem Vortrag "Lernen fördern – Lehrer entlasten. Anregungen für die praktische Unterrichtsgestaltung" deutlich, wie Lehrkräfte ihre eigene Entlastung vorbereiten und planvoll realisieren können. Der Grundgedanke dabei ist: Wenn die Lehrkräfte Entlastung erfahren wollen, müssen sie die Schüler/-innen konsequent fördern und fordern, in eigener Regie zu arbeiten – alleine, zu Zweit oder auch in grösseren Gruppen. Auf Schülerseite müssen demnach entsprechende Kompetenzen und Motivationen aufgebaut werden, die deren eigenverantwortliches Arbeiten und Lernen stützen.

 

  • Das Referat der religionspädagogischen Fachkommissionen der Deutschschweizer Landeskirchen "Der Tod im Klassenzimmer" demonstriert Lehrpersonen, wie sie im Unterricht das stets unvorbereitete Thema des Todes einfühlsam und kompetent angehen können.

 

  • Referat: "Wie können Qualität und Transparenz in der beruflichen Bildung erhöht werden?". Dieses zentrale Thema wird derzeit von der Europäischen Kommission aufgegriffen und von einem internationalen Projektteam bearbeitet. Das Projekt SAETO (Self-Assessment for Educational and Training Organisations) im Berufsbildungsprogramm Leonardo da Vinci stellt dar, wie diese Herausforderung angepackt werden kann. Durch das Endresultat von SAETO sollen Qualität und Transparenz der angebotenen Dienstleistungen erhöht werden und die Bildungsinstitute auf die Akkreditierung nach ISO oder dem EFQM-Modell vorbereitet werden.

 

  • Die Bildungsgruppe aus Weinheim in Süddeutschland – Marktführerin in der deutschen Online-Weiterbildungsbranche – präsentiert eine Auswahl an Projekten und Veranstaltungen für Weiterbildungsinteressierte. Unter anderem: Gedächtnistraining und Gedankenlesen mit den Weltmeistern im Gedächtnistraining 2004 Christina Braunger aus Deutschland und Jan Formann aus Dänemark, Weiterbildung reloaded mit Web 2.0 sowie die "Dozenten-Börse" (Marktplatz für Weiterbildner im Internet).

 

  • Die Trendplattform zum aktuellen bildungsrelevanten und soziokulturellen Thema "Religion und Ethik" hat zum Ziel, Lehrpersonen die Themen Religionsvielfalt, Ethik, Gewaltprävention, Toleranz und Integration als schulische Aufgabe zu verdeutlichen.

 

  • Länderpavillons: Vier präsenzstarke Pavillons aus den Ländern China, England, Frankreich und Korea stellen ein internationales Angebot an folgenden Produkten vor: Ausbildungssysteme, Bildungshilfsmittel, technische Geräte, Schul- und Verbrauchsmaterial, Ausstattungen, Einrichtungen sowie neue Medien.

Die internationale Bildungsmesse ist für Händler, Hersteller, Entscheidungsträger aus dem Schulwesen, für Lehrkräfte aller Schulstufen, Vertreter aus Industrie und Dienstleistungsunternehmen sowie Beschäftigte in Lehr-, Weiterbildungs- und Sozialprojekten aus dem In- und Ausland eine willkommene Plattform, um mit kompetenten Partnern neue Formen des Lernen und alternative Bildungswege zu prüfen, zu vergleichen und zu diskutieren.

Wichtige Partner

Die WORLDDIDAC Basel 2006 wird von ihren Medienpartnern Bildung Schweiz, die neue Schulpraxis, seminar.INSIDE, die Bildungsgruppe, la Rivista della Scuola, die Bildungsgruppe sowie vom Supporting Partner seminare.ch unterstützt.

Ansprechpartner

WORLDDIDAC Basel c/o MCH Messe Schweiz (Basel) AG
Messeplatz
CH-4005 Basel
Web: http://www.worlddidac.org

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