Im "Samstalk" bei Antenne Bayern versicherte Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle wieder einmal, dass Eltern künftig die Verantwortung für die Schullaufbahn ihrer Kinder tragen. Das sieht der Bayerische Elternverband (BEV) anders. Von mehr Elternverantwortung beim Übertritt könne keine Rede sein, sagte die stellvertretende Vorsitzende des BEV, Ulrike Stautner. Nach wie vor hänge der Übertritt von Noten ab. Wenn der Notendurchschnitt fürs Gymnasium nicht reiche, müsse das Kind in den Probeunterricht, soweit bleibe alles beim Alten. Besteht es den Probeunterricht, dürfe es - wie bisher - ins Gymnasium. Einziger Unterschied: Künftig gilt der Probeunterricht mit zweimal Note vier als bestanden, derzeit darf es höchstens eine Vier sein.
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08.03.2009
Pressemeldung
Schule