Sachsen

Bericht belegt Fortschritte in der Bildung

Als eine ehrliche Analyse der Bildungssituation in Deutschland und in Sachsen hat Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth den heute in Berlin veröffentlichten Bildungsbericht bezeichnet.

22.06.2012 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

"Der Bericht macht uns auf unsere Erfolge ebenso aufmerksam wie auf den Handlungsbedarf, den wir haben", sagte die Kultusministerin. Erfreulich sei, dass das Bildungsniveau insgesamt zugenommen habe.

"Das spricht für unsere Anstrengungen, die Qualität des Bildungs- und Betreuungssystems zu verbessern", sagte Brunhild Kurth. Dem Bericht zufolge nimmt Sachsen den deutschlandweiten Spitzenplatz bei den Ganztagsangeboten ein. Auch die Betreuungsquoten in Kindertagesstätten sind überdurchschnittlich hoch. Der Bildungsbericht weist aber auch auf Handlungsbedarf in Sachsen hin. "Nach wie vor sind die Quote an Förderschülern und Zahl der Schüler ohne Schulabschluss zu hoch. Hier müssen wir unsere Anstrengungen weiter forcieren", sagte die Ministerin.

Der Bildungsbericht verweist zudem auf den hohen Altersdurchschnitt der Lehrerschaft. "Sachsen braucht dringend junge Lehrer. Auch das macht einmal mehr der Bericht deutlich", erklärte Kultusministerin Brunhild Kurth und warb für die Internetplattform www.lehrer-werden-in-sachsen.de.


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