Bildungschancen

Bildung hat Priorität – Landesregierung muss Kürzungspolitik beenden

Laut neustem Hessentrend sind Bildung, Schule und Ausbildung weiterhin die zentralen politischen Themen für die Menschen in Hessen. Die GEW Hessen sieht darin einen klaren Auftrag an die Landesregierung: Statt bei Kitas, Schulen und Hochschulen zu kürzen, muss sie endlich die notwendigen Investitionen aufbringen.

27.10.2026 Hessen Pressemeldung GEW Hessen
  • Tablet und Bücher auf einem Pult. © www.pexels.com Laut GEW Hessen sah sich die Landesregierung nur durch breiten Protest genötigt, die von ihr beschlossenen Kürzungen teilweise rückgängig zu machen.

Der Hessentrend zeigt zudem, dass die Zufriedenheit in der Bevölkerung abnimmt. Thilo Hartmann, Vorsitzender der GEW Hessen, fordert, dass die Landesregierung diese Signale ernst nimmt und ihre Sparpolitik überdenkt: „Die Menschen in Hessen wissen, wie entscheidend gute Bildung für die Zukunft ihrer Kinder und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist. Die Landesregierung muss endlich den Anforderungen gerecht werden. Wer in Sonntagsreden über Chancengleichheit spricht, darf nicht gleichzeitig an den Bedingungen sparen, unter denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene lernen und sich entwickeln“.

Laut GEW Hessen sah sich die Landesregierung nur durch den breiten Protest von Schüler:innen, Eltern und schulischen Beschäftigten genötigt, die von ihr beschlossenen Kürzungen der vergangenen Jahre teilweise rückgängig zu machen. „Wir erwarten weiterhin, dass alle Sozialindexstellen wieder besetzt werden. Die Landesregierung muss sich daran messen lassen, ob sie allen Menschen echte Bildungschancen eröffnet. Dafür braucht es ausreichend Geld, gute Arbeitsbedingungen und eine Förderung, die sich am tatsächlichen Bedarf orientiert. Hessen kann sich schon die bisher verabschiedeten Kürzungen nicht leisten – weder mit Blick auf die Bildungschancen der jungen Generation noch im Hinblick auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Landesregierung wäre gut beraten, wenn sie endlich mehr für die Bildungsbereiche in Hessen tun würde“, sagte Hartmann abschließend.

Ansprechpartner

GEW Hessen

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