didacta TV mit dem fünften Messetag in 100 Sekunden
Zwei bildungspolitische Konzepte stießen am letzten Messetag aufeinander: Lieber länger gemeinsam lernen oder besser früh trennen? Tatsächlich waren sich NRW-Kultusministerin Sylvia Löhrmann und ihre baden-württembergische Kollegin Marion Schick über die Notwendigkeit des längeren gemeinsamen Lernens einig. Bloß mit einem kleinen Unterschied: In Baden-Württemberg rechnet man kurzerhand die Kindergartenzeit dazu und hält weiterhin am gegliederten System nach der 4. Klasse fest, während die Schüler der nordrhein-westfälischen Gemeinschaftsschule zehn Schuljahre lang zusammen lernen können.
27.02.2011 Artikel<iframe title="YouTube video player" width="484" height="302" src="http://www.youtube.com/embed/5vMmtnQG0FI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> Medienerziehung ist notwendig, doch wann muss sie einsetzen? Im Kindergarten – so das Fazit der Diskussionsrunde zum Thema Medien in der Kita – unter anderem mit dem Medienpädagogen Stefan Aufenanger. Schließlich sei es auch Aufgabe der Erzieherinnen, die Lebenswelt der Kinder aufzugreifen und dazu gehörten nun mal die Medien. Eine Aussage, die viele der anwesenden Erzieherinnen mit ihren Praxisberichten bestätigten. Was sie außerdem bewegt: Der Wunsch nach weiterer Qualifizierung. Auch dazu leisteten Aussteller und Veranstalter der diesjährigen didacta wieder einen großen Beitrag:
((O-Ton))
Wie lässt sich die Begeisterung für die so genannten MINT Fächer wecken? Ein Thema, das in kaum einer Bildungsdiskussion mehr fehlt und während der gesamten Messe gegenwärtig war. Ganz praktisch zeigten heute Grundschüler, wie das funktionieren kann. Mit Neugier und Konzentration drückten sie am schulfreien Samstag die Messe-Schulbank und experimentierten mit einem alltäglichen Stoff: mit Luft. Ihre selbstgebastelten Luftballonraketen begeisterten auch die Messebesucher.
"Nun konzentrier dich doch mal! Dieser Satz sei genauso unsinnig wie die Aufforderung "Nun sei doch mal spontan", erklärte Elsbeth Stern von der ETH Zürich den auch gegen Ende der Messe noch konzentriert lauschenden Pädagogen:
((O-Ton))
Immer neue Herausforderungen für die Schulbuchverlage, etwa, wenn es aktuell darum geht, die passenden Materialien für den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern bereitzustellen. Schon jetzt, so zeigten die Schulbuchmacher, sind Lehrwerke für den differenzierten Unterricht Standard.
Fünf Tage lang hat die didacta 2011 die Bildung in den Mittelpunkt gestellt - von der frühkindlichen Erziehung bis zum lebenslangen Lernen. Und am letzten Messetag war nicht nur das Wetter in Hochstimmung:
((O-Ton))
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