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VBE: Die Hauptschule ist keine Hauptschule mehr

Wenn die FDP jetzt auf ihrem Landesparteitag darüber diskutieren muss, ob die Grundschulempfehlung künftig wirklich nur eine Empfehlung sein soll, wie der Begriff es eigentlich nahe legt, oder ob diese weiterhin bindend sein soll, liegt das vor allem daran, dass durch die gesellschaftliche Ableh­nung der Hauptschule als vollwertige Schulart, das ganze Übergangsver­fahren ad absurdum geführt wird. Beim Verband Bildung und Erziehung (VBE) ist man sich sicher, dass ein längeres gemeinsames Lernen zumindest die soziale Ausgrenzung derjenigen verhindern würde, die sich zurzeit noch nach Klasse vier als die schulischen Verlierer fühlen. mehr

04.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Philologenverband sieht seine im Jahr 2005 formulierten Bedenken an Modellen zur Neubewertung der Lehrerarbeitszeit bestätigt

"Dass die über zwei Jahre erfolgten Bemühungen einer vom Kultusministerium Baden-Württemberg eingesetzten Arbeitsgruppe zur Neubewertung der Lehrerarbeitszeit gescheitert sind, bestätigt unsere Auffassung, dass sich der Themenkomplex "Lehrerarbeitszeit" ohne wissenschaftlich verfügbare Grundlagen nicht einfach nur vom runden Tisch aus bewerkstelligen lässt", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Karl-Heinz Wurster, zu in die Öffentlichkeit getragenen Meldungen zur Lehrerarbeitszeit. mehr

03.01.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Ungebremste Nachfrage an den öffentlichen Teilzeit-Berufsschulen

Rund 371 500 Schülerinnen und Schüler besuchen im laufenden Schuljahr 2007/08 die öffentlichen beruflichen Schulen im Geschäftsbereich des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport. Gegenüber dem vergangenen Schuljahr stieg damit die Schülerzahl um gut 7 500 an. Die vorläufige Auswertung der amtlichen Schulstatistik durch das Statistische Landesamt ergab, dass vor allem an den beruflichen Teilzeit-Schulen, an denen der schulische Teil der Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen erfolgt, die Schülerzahl deutlich um 7 500 auf nunmehr 205 300 zunahm. mehr

02.01.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

VBE warnt: Schule gefährdet noch immer über Gebühr die Gesundheit der Lehrkräfte

Die Erkenntnisse aus diversen Studien zur Belastung im Lehrerberuf müs­sten jetzt endlich in einem Warnhinweis für Pädagogen zusammengefasst werden: "Achtung, Schule gefährdet Ihre Gesundheit!", behauptet der Vor­sitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württem­berg, Rudolf Karg (Karlsruhe). Auch wenn der Südweststaat im Bildungs­monitor insgesamt deutlich besser als andere Bundesländer abschneidet, werden wegen beruflicher Überlastung noch immer zu viele Lehrer viel zu früh dauerhaft krank oder schließlich ganz dienstunfähig. mehr

30.12.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

VBE: Immer weniger wollen Rektor werden

"In der Kirche ist es schon immer öfters so, dass ein Pfarrer zwei Gemein­den betreuen muss. Muss diese Praxis bald auch bei den Schulen des Lan­des eingeführt werde?", fragt man sich beim Verband Bildung und Erzie­hung Baden-Württemberg (VBE). mehr

28.12.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

VBE bedauert anlässlich des Weihnachtsfestes: Christliche Werte sind heute eher knappe Luxusgüter als Massenware

Alle Jahre wieder wird die Adventszeit zur kommerziellen Hochsaison für Handel und Gewerbe, ein fest in die Jahresbilanz einkalkulierter unver­zichtbarer Wirtschaftsfaktor. Den eigentlichen Grundgedanken des Weih­nachtsfestes wissen viele Menschen meist gar nicht mehr. Das bringe zwar das christliche Abendland nicht unmittelbar in Gefahr, sagt der Sprecher des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) anlässlich der bevorstehen­den Festtage, zeige aber doch, dass christliche Werte in der heutigen Ge­sellschaft eher sicher weggeschlossene Luxusgüter für wenige als gängige Massenhandelsware seien. mehr

23.12.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Weiterhin steigende Schüler-Übergangszahlen erhöhen den Lehrerbedarf an den Gymnasien

"Die vom baden-württembergischen Kultusminister Helmut Rau gegenüber der Deutschen Presse-Agentur am 21. Dezember 2007 gemachte Feststellung, dass nach einer Stichprobenerhebung an den Gymnasien des Landes mit 4,3 Prozent am meisten Unterricht ausgefallen ist, wird durch Rückmeldungen der Gymnasien an den Philologenverband bestätigt. Nach einer Überschlagsberechnung des PhV fehlen an dieser Schulart in diesem Schuljahr über 500 Deputate, die nur durch Überstunden der Lehrkräfte an den Gymnasien aufgefangen werden können", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Karl-Heinz Wurster. mehr

21.12.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

GEW: Ständige Lehrerreserve ist zu klein

"Bis zu fünf Prozent Unterrichtsausfall sind im selbst ernannten Kinderland Baden-Württemberg ein Skandal. Die CDU/FDP-Landesregierung ist mit dem Versprechen angetreten, die Lernbedingungen zu verbessern. Stattdessen erleben Eltern täglich, dass ihre Kinder früher vor der Haustüre stehen, weil Unterricht nicht vertreten werden kann. Wenn Kultusminister Helmut Rau sich schon damit zufrieden gibt, dass es seit 2005 nicht schlimmer geworden ist, ist das eine Ohrfeige für alle Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern", sagte am Freitag (21.12.07) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

21.12.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Frankenberg: Staatliche Ausbildungsförderung wichtiger Baustein der Bildungspolitik

In einer Rede vor dem Deutschen Bundesrat begrüßte der baden-württembergische Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg die geplante Erhöhung der BAfög-Leistungssätze und Freibeträge. "Die Erhöhung bedeutet eine Anpassung an die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und wird zu einer spürbaren Entlastung der einkommensschwachen Haushalte führen", sagte am Frankenberg 20. Dezember 2007 in Berlin. mehr

20.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Hauptschulen sollen sich selbst schön reden

"Der Ministerpräsident hat entschieden, dass im Vorfeld der Grundschulempfehlungen in ganz Baden-Württemberg Hauptschultage stattfinden sollen", heißt es in dieser Woche in einem Brief an Hauptschulen in der Region Stuttgart. Landesweit sollen die 1.200 Hauptschulen in Baden-Württemberg im Frühjahr 2008 mit Hauptschultagen für ihre Schulart werben. Bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben sich bereits empörte Schulleiter/innen gemeldet. "Ich weiß nicht, wann der Ministerpräsident zuletzt eine Hauptschule besucht hat. Offenbar glaubt er, dass die Hauptschulen selbst für die sinkenden Übergangsquoten verantwortlich sind und sich dies mit etwas Werbung ändern ließe", so ein Schulleiter. mehr

20.12.2007 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg