Veröffentlichungen des Bundesjugendministeriums verweisen auf die Bedarfslagen von Kindern nicht nur in Haushalten mit geringem Einkommen
02.11.2010 Artikel
Das Bundesjugendministerium hat mit der Veröffentlichung von zwei Berichten auf den Zusammenhang von Familienleistungen, der finanziellen Situation von Familien mit geringem Einkommen auch auf deren Einstellung zu den Bildungschancen ihrer Kinder hingewiesen. Auch die Bedingungen für eine gesunde Entwicklung von Kindern wird angesprochen.
Im Fazit und Ausblick des Monitors wird betont:
"Durch bessere Entwicklungschancen für Kinder können so auch Kosten eingespart und Wachstums- und Innovationsimpulse erzielt werden, auf die eine Volkswirtschaft vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels nicht verzichten kann. Die gute Entwicklung der Kinder, eine Chancengerechtigkeit, die auch die Hoffnungen und Wünsche der Eltern für ihre Kinde erfüllt, wird zum entscheidenden Merkmal für die gute Entwicklung unserer Gesellschaft und einer zukünftigen Prosperität."
Damit sind nicht nur Eckpunkte für mehr Investitionen in Bildung durch den Bund, die Länder und Kommunen herausgefordert, sondern auch konkrete Anstöße z.B. für die Überarbeitung bisher geltender Ausführungsregelungen, wie z.B. in NRW mit dem Kinderbildungsgesetz, zur Verfügung gestellt worden.
Die Dateien der Berichte stehen zur Verfügung.
(Aus den Ankündigungen zu den Studien:)
Umgehensweisen von Müttern mit monetären Familienleistungen
Wie gehen Eltern heute mit Geld um? Was ist für sie unverzichtbar, was ist Luxus? Und was braucht eigentlich ein Kind?
Diese Fragen beantwortet die neue Sinus-Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Eltern wollen Chancen für ihre Kinder -
Monitor Familienforschung, Ausgabe 23
Im neuen Monitor Familienforschung geht es um die Frage wie Eltern mit kleinen Einkommen wirtschaften. Außerdem wird gefragt, wie sich die soziale Teilhabe der Kinder an Bildung, Förder- und Freizeitangeboten in einkommensschwachen Familien darstellt. Der Monitor Familienforschung macht deutlich: Eltern wollen Chancen für ihre Kinder, unabhängig von Einkommen und sozialer Herkunft.
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