Besoldung

GEW: "Leistungsgerechte Bezahlung: ja - Nasenprämien: nein"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich für eine leistungsgerechte Bezahlung der Lehrerinnen und Lehrer stark gemacht. "Nasenprämien für einzelne Lehrkräfte, die mit dem Geld gezahlt werden, das zuvor durch Kürzungen bei allen Lehrerinnen und Lehrern eingesammelt worden ist, ist der falsche Weg. Dies findet auch bei den Lehrkräften keine Akzeptanz. mehr

11.11.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Reformbedarf an Gymnasien ist unverändert hoch

Die Abbrecherquote ist an bayerischen Gymnasien besonders hoch. Darauf hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnen-erbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hingewiesen. Viele Schülerinnen und Schüler scheitern auf dem Weg zum Abitur, finden sich auf Real- oder Hauptschulen wieder. "Gymnasien sind Schulen, in denen Lehrer gezwungen sind, Schüler auszusortieren." Weil Gymnasiallehrer zu viel Stoff in zu kurzer Zeit unterrichten müssen, können sie kaum auf individuelle Lernprobleme der Kinder und Jugendlichen Rücksicht nehmen. Möglichkeiten zur Förderung einzelner Schüler gibt es wenig. Teure private Nachhilfe muss ersetzen, was die Schulpolitik versäumt. Der erfolgreiche Besuch des Gymnasiums hängt mehr und mehr vom Einkommen der Eltern ab. Die Zahl der Wiederholer an bayerischen Gymnasien insgesamt belief sich allein im Schuljahr 2007/2008 auf rund 10.700. Nur zwei Drittel der Abgänger verließen das Gymnasium mit dem Abitur, ein Drittel, das sind rund 15.000 Schü-er, hatten dieses Ziel nicht erreicht. Wenzel hielt fest, "dass der Reformbedarf bayerischer Gymnasien unverändert hoch ist." mehr

11.11.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Bernhard Bueb fordert leistungsorientierte Bezahlung für Lehrer

(redaktion/PM) Wenige Tage vor der Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse für die deutschen Bundesländer hat der ehemalige Schulleiter Bernhard Bueb die Kultusminister aufgefordert, die einsetzende Pensionierungswelle an den Schulen für die Einführung einer leistungsorientierten Besoldung für Lehrer zu nutzen. Lehrerverbände aus Nordrhein-Westfalen widersprachen diesem Ansinnen. Sie befürchten, "dass zum wiederholten Mal im Vorfeld der Veröffentlichung von PISA-Ergebnissen Zusammenhänge angedeutet und interpretiert werden, um Ziele zu bedienen, die längst in den Schubladen ruhen und lediglich öffentliche Vorurteile widerspiegeln." mehr

11.11.2008 Artikel

Wie sollen Lehrer bezahlt werden? VBE und RLV zu den Vorschlägen des Instituts der deutschen Wirtschaft

"Die Feststellung des Instituts der deutschen Wirtschaft, dass hohe Lehrergehälter alleine keine Garantie für gute PISA-Ergebnisse sind, ist richtig", kommentieren der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann und der Vorsitzende des RLV NRW Ulrich Brambach die vom IW vorgelegten Vorschläge für eine Reform der Lehrerbezahlung. "Es lässt sich aber auch nicht belegen, dass alleine eine andere Form der Lehrerbezahlung in Deutschland zu besseren PISA-Ergebnissen führen würde." mehr

11.11.2008 Pressemeldung Realschullehrerverband NRW

VBE-Delegiertenversammlung beschließt Bildungsagenda 2015

"Die Schul- und Bildungspolitik in NRW muss von ihrer Kurzatmigkeit und der Fixierung auf den nächsten Wahltag befreit werden. Wir müssen in einer Zeit sinkender Geburtenzahlenmehr denn je alle Anstrengungen unternehmen, um die Potenziale aller Kinder auszuschöpfen und die demokratische, wirtschaftliche und kulturelle Teilhabe aller gesellschaftlichen Schichten zu sichern. Kein Talent darf verloren gehen. Das Fundament dafür ist eine gute Allgemeinbildung, eine gefestigte Persönlichkeitsstruktur des einzelnen Kindes und die Fähigkeit zum lebenslangenLernen. Die Voraussetzungen dafür müssen so schnell wie möglich geschaffen und nachhaltig angelegt werden." mehr

10.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Studienfonds OWL überschreitet Millionengrenze an privaten Fördergeldern für Stipendien

Der "Studienfonds OWL" hat an diesem Wochenende die Millionenmarke überschritten: Seit seiner Gründung im Jahr 2006 sammelte der Gemeinschaftsfonds der ostwestfälischen Hochschulen mehr als eine Million Euro an privaten Fördergeldern für die Vergabe von Stipendien. Aus dem Fonds erhalten mittlerweile 230 Stipendiaten zwischen 1.000 und 4.000 Euro Förderung pro Jahr. mehr

10.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

7 Punkte für eine soziale Öffnung der Hochschulen

- Präsident des Deutschen Studentenwerks nennt 7-Punkte- für eine soziale Öffnung der Hochschulen - Ausreichend Studienplätze, weniger Numeri clausi, keine Studiengebühren, mehr BAföG, mehr Beratung und Stipendien - Dobischat: "Empirischer Nachweis, dass Studiengebühren abschrecken, ist erbracht" mehr

10.11.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Bildungsminister Rupprecht: "Alle ehemaligen in Teilzeit verbeamteten Lehrkräfte sind rechtmäßig bestellte Beamte"

Bildungsminister Holger Rupprecht bleibt auch nach der jüngsten Entscheidung des Cottbuser Verwaltungsgericht bei seiner Überzeugung vom März dieses Jahres: "Alle seinerzeit rund 7.500 in Teilzeit ernannten und mittlerweile in Vollzeit überführten Beamten waren und sind rechtmäßig bestellte Beamte." Der Bildungsminister bezeichnete das Urteil der Cottbuser Richter als "schwer nachvollziehbar". Im Beschluss des Leipziger Bundesverwaltungsgerichts vom 20. März 2008 sei ausdrücklich festgehalten worden, dass "die Ernennungsurkunden nicht nichtig" seien, zitiert Rupprecht aus dem Protokoll des Gerichts. "Ich gehe davon aus, dass die Entscheidung der Cottbuser Richter spätestens vor dem Bundesverwaltungsgericht wieder aufgehoben wird." mehr

07.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Offener Brief zur forsa Umfrage

Mitte Oktober hat forsa die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, laut der sich rund 80 Prozent der Lehrkräfte grundsätzlich eine stärker leistungsbezogene Vergütung wünschen. Den offenen Brief geben wir Ihnen für eine mögliche redaktionelle Verwertung zur Kenntnis. mehr

07.11.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

DJI Online Thema 2008/11: Vater werden - (zwischen) Wunsch und Wirklichkeit

(idw) Trotz steigender Inanspruchnahme der so genannten "Vätermonate" gilt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch immer als klassisches Frauenthema. Angesichts fehlender attraktiver, lebbarer Rollenbilder für "neue, aktive Väter" hat die DJI-Studie "Wege in die Vaterschaft" untersucht, welche Vorstellungen junge Männer vom Vatersein haben und warum sich viele dagegen entscheiden, überhaupt Vater zu werden. Die Auswertung der Antworten liefert u.a. wichtige Erkenntnisse für die zukünftige Gestaltung von gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. mehr

06.11.2008 Pressemeldung Deutsches Jugendinstitut - DJI