Besoldung

Grüne für Überarbeitung des Dritten Armuts- und Reichtumsberichts

(hib/CHE) Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen übt massive Kritik an der Datenbasis und somit der Aussagekraft des Dritten Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung. Der Bericht sei nicht nur ein "echter Rückschritt" in Sachen Datenqualität, er bringe auch das Instrumentarium des Armuts- und Reichtumsberichts insgesamt in Misskredit, schreibt die Fraktion in einem Antrag ([16/10654](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/106/1610654.pdf)). Sie fordert darin, den gesamten Bericht zu überarbeiten und auf eine "aktuelle wie solide" Datenbasis zu stellen. mehr

27.10.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Wissenschaftsminister beschließen: Pläne für ein Stipendiensystem "sobald wie möglich" konkretisieren

Der nordrhein-westfälische Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart drängt nach der heutigen Sitzung der der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) in Bonn auf eine schnelle Konkretisierung der Pläne für einen Ausbau des Stipendienwesens in Deutschland. "Der Bildungsgipfel hat die Idee für ein nationales Stipendiensystem unterstützt, und die heutige GWK hat beschlossen, sobald wie möglich konkrete Konzepte zu erörtern. Ich freue mich über diese Beschlüsse, aber wir müssen jetzt Tempo machen. Die Studierenden in Deutschland warten auf bessere Förderung, und sie erwarten von Bund und Ländern, diese Förderung gemeinsam mit der Wirtschaft auch anzubieten." mehr

27.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Gewerkschaftstag: GEW-Chef Meyer-Lauber fordert kräftige Erhöhung der Lehrereinkommen

Mit den Resultaten des Dresdner Bildungsgipfels und mit den gewerkschaftlichen Leitzielen für die Tarif- und Besoldungsrunde 2009 werden sich die 400 Delegierten der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) auf ihrem Gewerkschaftstag am Samstag in Hamm, Maximilianpark, befassen. mehr

24.10.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

© itb.uni-bremen

"Die duale Ausbildung ist ein Innovationsfaktor"

(redaktion) Schon lange kritisiert der Bremer Bildungsforscher Professor Felix Rauner die scharfe Trennung von Schule und Berufsbildung in Deutschland. Berufsorientierung müsse gesamten Bildungssystem verankert werden vom Kindergarten bis zum Schulabschluss, erklärt er jetzt im Interview mit Manfred Keuler und Dr. Hermann Buschmeyer [(G.I.B.)](http://www.gib.nrw.de), in dem Rauner auch grundsätzlich zur dualen Berufsausbildung Stellung bezieht. mehr

24.10.2008 Artikel

Gesetz über die Umsetzung der Föderalismusreform im Hochschulbereich wird in Landtag eingebracht - Berufsakademie erhält Hochschulstatus

Die Berufsakademie Baden-Württemberg erhält den Status einer Dualen Hochschule. Außerdem sollen Hochschulen in Baden-Württemberg künftig die Bezüge ihrer Professoren durch private Drittmittel aufstocken können. Dies sieht der Entwurf des "Zweiten Gesetzes zur Umsetzung der Föderalismusreform im Hochschulbereich" (ZHFRUG) vor, das nach einem Beschluss des Ministerrats vom Montag jetzt in den Landtag eingebracht wird. Das Gesetz enthält überdies Klarstellungen und Erleichterungen bei der Erhebung von Studiengebühren und sieht einen erleichterten Hochschulzugang für qualifizierte Berufstätige vor. mehr

22.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Herausragende Hochschulabsolventen unterrichten in sozialen Brennpunkten

Ab dem Schuljahr 2009/2010 werden bis zu 30 persönlich und fachlich hochqualifizierte Hochschulabsolventen verschiedener Studienrichtungen für jeweils zwei Jahre an Schulen in sozialen Brennpunkten in Berlin unterrichten. Eine entsprechende Erklärung haben heute Berlins Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner und die Bildungsinitiative Teach First Deutschland unterzeichnet. mehr

22.10.2008 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

In Deutschland sind Einkommensungleichheit und relative Armut und in den vergangenen Jahren stärker gewachsen als im OECD-Schnitt

In Deutschland haben die Einkommensunterschiede und der Anteil der armen Menschen an der Bevölkerung in den vergangen Jahren deutlich schneller zugenommen als in den meisten anderen OECD-Ländern. Der Anteil der Menschen, die in relativer Armut leben – d.h. mit weniger als der Hälfte des Medianeinkommens auskommen müssen – liegt mittlerweile knapp über dem OECD-Schnitt, während die Armutsquote Anfang der 90er Jahre noch rund ein Viertel geringer war als im OECD-Mittel. Dies geht aus der Studie "Mehr Ungleichheit trotz Wachstum?" hervor, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) heute in Paris vorgestellt hat. mehr

21.10.2008 Pressemeldung OECD Centre Berlin

Zu den heutigen Berichten über eine angeblich abschreckende Wirkung von Studienbeiträgen stellt Wissenschaftsminister Thomas Goppel fest:

Für Bayern ist festzustellen, dass sich die Zahl der Studienanfänger seit Jahren erhöht und sich diese Entwicklung auch nach Einführung der Studienbeiträge fortsetzt. So ist die Zahl der Studienanfänger an den Hochschulen des Freistaats von 2001 bis 2007 von 46.370 auf 52.830 um 14 Prozent überproportional gestiegen (bundesweiter Anstieg um 5 Prozent). Auch nach Einführung der Studienbeiträge im Sommersemester 2007 steigen die Studienanfängerzahlen weiter, und zwar im Wintersemester 2007/2008 um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach den vorläufigen, von den Hochschulen gemeldeten Zahlen ist zum Wintersemester 2008/2009 eine weitere Steigerung um 5,3 Prozent zu verzeichnen. mehr

20.10.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pinkwart: "Kritik der Opposition ist weder konstruktiv noch redlich"

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat den Vorwurf der Opposition scharf zurückgewiesen, Studienbeiträge würden abschreckend wirken. "Alle Zahlen für Nordrhein-Westfalen belegen das genaue Gegenteil. Dies wird auch durch das Votum des Hochschul-Informations-Systems (HIS) bestätigt." HIS hatte dem Studienbeitragsmodell in NRW bei einer Anhörung im Düsseldorfer Landtag erst kürzlich bescheinigt, es habe die sozialverträglichste Gebührenreglung bundesweit und besitze, so die HIS-Stellungnahme wörtlich, keine "nennenswerten Abschreckungseffekte". mehr

20.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Bildungsgipfel: Deutsches Studentenwerk (DSW) fordert gemeinsames Handeln von Bund und Ländern für mehr Chancengleichheit

"Bund und Länder müssen gemeinsam die Chance ergreifen, endlich das deutsche Hochschulsystem sozial zu öffnen. Wir leben vom Rohstoff Bildung, aber er ist sozial extrem ungleich verteilt. Das ist beschämend für eine Demokratie. Die soziale Herkunft darf nicht länger darüber entscheiden, ob jemand studiert oder nicht." Mit diesen Worten appellierte Prof. Dr. Rolf Dobischat, Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), an Bund und Länder, auf ihrem gemeinsamen Bildungsgipfel am Mittwoch konkrete Schritte für mehr soziale Durchlässigkeit ins Hochschulstudium zu verabreden. mehr

20.10.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk