Besoldung

GEW schlägt Generationen-Pakt für Bildung vor

"Deutschland muss sich entscheiden: Wollen wir Millionen-Erben steuerfrei stellen oder soll massiv in den Ausbau guter Kindergärten, Schulen und Hochschulen sowie die Weiterbildung investiert werden? Um diese Grundsatzfrage geht es bei der Erbschaftsteuer. Vier Milliarden Euro nehmen die Länder bisher über diese Steuer ein. Mit diesem Geld lassen sich bundesweit beispielsweise rund 85.000 Sozialarbeiter an Schulen einstellen, das sind für jede Schule in Deutschland zwei dringend benötigte Stellen. Wir brauchen einen Generationen-Pakt für Bildung. Die Erbschaftsteuer muss maßvoll erhöht werden. Die Einnahmen können in Kindergärten, Schulen, Hochschulen und der Weiterbildung gut gebraucht werden. Schließlich haben Bund und Länder beim Dresdener Bildungsgipfel vereinbart, zusätzliche Milliarden in das Bildungswesen zu investieren. Ohne zusätzliche Gelder aus der Erbschaftsteuer sind diese Beschlüsse schon heute Makulatur", erklärte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, mit Blick auf die laufenden Verhandlungen der Großen Koalition. mehr

04.11.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Südtirol: Schüler bekommen Bücherschecks

(redaktion/PM) In Südtirol wurde jetzt ein neues Verfahren zum Schulbuchkauf eingeführt. Um Familien finanziell zu entlasten, hat die dortige Landesregierung so genannte Bücherschecks eingeführt. Sie kommen Schülern in den letzten drei Oberschuljahren und Auszubildenden zugute, die bisher Schulbücher selbst bezahlen mussten. mehr

03.11.2008 Artikel

Lebenslagen von Menschen mit Behinderung

Das Statistische Bundesamt (Destatis) verfügt über umfangreiche Daten, die die Lebens- und Arbeitssituation von Menschen mit Behinderung widerspiegeln. Dies wurde Bundespräsident Horst Köhler, der sich im Rahmen seines Besuches des Statistischen Bundesamtes besonders für dieses Thema interessierte, in einem Informationsgespräch erläutert. mehr

30.10.2008 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen: "Elterngeld hat sich in der Praxis bestens bewährt!"

Das Bundeskabinett hat den Bericht über die Auswirkungen des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes beschlossen. Kern ist die Evaluation des zum 1. Januar 2007 eingeführten Elterngeldes durch das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI). "Die allermeisten Eltern sind mit dem Elterngeld hoch zufrieden", sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, in Berlin. In einer repräsentativen Befragung gaben 90 Prozent der Eltern an, das Elterngeld habe ihnen geholfen bzw. sehr geholfen. Drei Viertel der Gesamtbevölkerung geben ein positives Urteil über das Elterngeld ab. mehr

29.10.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Vorschlag: 300 Euro monatlich für die besten zehn Prozent der Studierenden

Der nordrhein-westfälische Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat der SPD in der Debatte um mehr Stipendien für Studierende vorgeworfen, doppelzüngig zu agieren. "Auf der einen Seite wird gerade von Sozialdemokraten lamentiert, dass es zu wenige Stipendien in Deutschland gebe - auf der anderen Seite versuchen SPD-Wissenschaftspolitiker ein nationales Stipendiensystem zu verhindern", sagte Pinkwart am Mittwoch in Düsseldorf in Reaktion auf die Äußerungen von Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD), die sich gegen den Aufbau eines bundesweiten Stipendiensystem ausgesprochen hat. mehr

29.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

GEW: "Tariferhöhung muss ohne 'Wenn und Aber' kommen!"

Während am heutigen Dienstag in Frankfurt am Main Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und dem Goethe Institut stattfanden, protestierten nicht nur in Frankfurt am Main Beschäftigte sondern auch in München. Hier versammelten sich in einer spontanen Aktion in der Mittagspause etwa 25 Kolleginnen und Kollegen. Sie äußerten ihren Unmut darüber, dass die Arbeitgeberseite das im März erzielte Tarifergebnis im öffentlichen Dienst nicht übernehmen will sondern mit der gleichzeitigen Forderung nach einer Arbeitszeitverlängerung von 16,6 Prozent verbindet. mehr

28.10.2008 Pressemeldung GEW Bayern

Gespräche und Gelenkklassen sind keine Lösung

Als "hilfloses Herumdoktern an einem schwer kranken System" hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, Überlegungen der künftigen Staatsregierung bezeichnet, das Übertrittsverfahren mit Hilfe sog. "Gelenkklassen" erleichtern zu wollen. Für große Unruhe sorgen auch Pläne, übertrittsorientierte Beratungsgespräche in ersten oder zweiten Grundschulklassen einzuführen. "Grundschullehrerinnen und -lehrer sind fassungslos. Das Vorhaben ist in ihren Augen unpädagogisch und kontraproduktiv", erklärte Wenzel. Der Übertrittsdruck würde noch weiter vor verlagert von den dritten und vierten Jahrgangsstufen in die zweiten und ersten, die Grundschule noch mehr unter das Diktat der Auslese gestellt. mehr

28.10.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Tarifstreit am Goethe-Institut - Beschäftigte machen Druck

"Die Geschäftsleitung des Goethe-Instituts ist gut beraten, das im öffentlichen Dienst im März erzielte Tarifergebnis endlich zu übernehmen und ihre Erpressungsversuche einzustellen. Die Gehaltserhöhung für die Beschäftigten muss ohne 'Wenn und Aber' übernommen werden, sonst kann sich die Geschäftsleitung für eine harte Tarifauseinandersetzung schon einmal warm anziehen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Goethe-Instituts sind zu weiteren Aktionen bereit", sagte Ilse Schaad, Tarifexpertin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Dienstag in Frankfurt am Main. Zur Zeit laufen zwischen GEW und Goethe-Institut die Verhandlungen, um das Tarifergebnis für den öffentlichen Dienst für die Goethe-Beschäftigten zu übernehmen. mehr

28.10.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

GEW gratuliert Ute Erdsiek-Rave zum 10-jährigen Amtsjubiläum

"Wir gratulieren Ute Erdsiek-Rave recht herzlich zum zehnjährigen Amtsjubiläum als Bildungsministerin. Mit der Einführung der Gemeinschaftsschule in Schleswig-Holstein hat sie einen bildungspolitischen Meilenstein gesetzt", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag, den 28.10.08 in Kiel. "Jetzt wünschen wir ihr neben persönlicher Gesundheit die Erkenntnis, dass sich bildungspolitische Erfolge in Schulen und Kindertagesstätten nur mit besseren Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten erreichen lassen. Außerdem hoffen wir auf mehr Durchschlagskraft, wenn es darum geht, trotz Schülerrückgangs Streichungen im Bildungshaushalt zu verhindern. mehr

28.10.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Bremer VHS-DozentInnen sind sauer

Nachdem es seit 1999 keine Honorarerhöhungen mehr gegeben hat, fordern die Dozentinnen und Dozenten der Volkshochschule Bremen eine deutliche Honorarerhöhung auf 30 EUR. In einer Vollversammlung am 10.10.2008 beschlossen sie, den Bürgerschaftsabgeordneten und dem für die VHS zuständigen Kultursenator Böhrnsen auf einem Aktionstag am 13.11.2008 mittags vor der Bürgerschaft unter dem Motto "Jetzt gibt's Saures!" saure Zitronen zu überreichen. DozentInnen von "Arbeit und Leben" und der WiSoAk werden sich auch daran beteiligen. mehr

27.10.2008 Pressemeldung GEW Bremen