Besoldung

"Soziale Dimension": Bologna-Staaten sollen ihre Aktionspläne gemeinsam umsetzen

Die deutschen Studentenwerke fordern die 46 Bologna-Staaten auf, ihre jeweiligen nationalen Aktionspläne für die "soziale Dimension" aufeinander abzustimmen, zügig umzusetzen und auch zu evaluieren. Darauf verständigten sich die 58 Studentenwerke auf ihrer Jahresversammlung unter dem Dach des Deutschen Studentenwerks (DSW) gestern und heute in Berlin. Auf der Bologna-Nachfolgekonferenz im April kommenden Jahres im belgischen Löwen werden die 46 Staaten ihre nationalen Aktionspläne zur "sozialen Dimension" präsentieren. DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat erklärte dazu: "Damit der europäische Hochschulraum auch für Studierende aus einkommensschwächeren Familien Wirklichkeit wird und alle 20 Millionen Studierenden mobil sein können, müssen die 'Student Services' der Studentenwerke oder ähnlichen Organisationen gestärkt werden. Wir brauchen im Interesse der Studierenden ein gemeinsames, abgestimmtes Vorgehen aller 46 Staaten; Einzelgänge bringen nichts." mehr

03.12.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Im September knapp 500.000 mal "schekker.de" angeklickt

(hib/SKE) Das Online-Magazin der Bundesregierung für Jugendliche "schekker.de" hat von 2002 bis 2008 insgesamt 866.962,96 Euro gekostet. Das geht aus der Antwort ([16/10987](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/109/1610987.pdf)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke ([16/10746](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/107/1610746.pdf)) hervor. Während die Kosten in den Jahren 2002 und 2003 jeweils noch unter 83.000 Euro lagen, sind sie bis 2008 nach Angaben der Regierung auf 255.633,50 Euro gestiegen. Eingeplant seien die Ausgaben im Etat des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung. Von 2002 bis Ende Oktober 2008 entfielen im Presse- und Informationsamt Personalkosten in Höhe von rund 160.000 Euro auf die Betreuung von "schekker.de". mehr

02.12.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Soziale Abfederung der Studienbeiträge

Nach den vorläufigen, von den Hochschulen gemeldeten Zahlen ist zum Wintersemester 2008/09 bei den Studienanfängern Bayern ein Zuwachs von sechs Prozent zu verzeichnen. Behauptungen, Studienbeiträge hielten junge Menschen vom Studium ab, trat Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch am Dienstag in München entgegen: "Die Studienanfängerzahlen in Bayern steigen kontinuierlich an – die behauptete abschreckende Wirkung von Studienbeiträgen ist nicht nachvollziehbar." mehr

02.12.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Jede öffentliche Zugänglichmachung von Werken muss angemessen vergütet werden!

Die Generaldirektion Markt der EU-Kommission hat im Sommer dieses Jahres das Grünbuch "Urheberrechte in der wissensbestimmten Wirtschaft" vorgelegt. Mit dem Grünbuch will die EU-Kommission eruieren, inwieweit Gesetzgebungsbedarf besteht, um urheberrechtlich geschützte Werke zugänglich zu machen. mehr

02.12.2008 Pressemeldung Deutscher Kulturrat e.V.

Annette Schavan: "Das Studium ist noch attraktiver geworden"

"Das ist ein klarer Erfolg der aktuellen Hochschulpolitik von Bund und Ländern." Mit diesen Worten kommentierte Bundesbildungsministerin Annette Schavan die am Montag veröffentlichten Studienanfängerzahlen des Statistischen Bundesamtes. Nach den vorläufigen Ergebnissen haben im Studienjahr 2008 rund 385.500 Erstsemester ein Studium in Deutschland begonnen. Das sind gut 24.000 oder 6,7 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Den vorläufigen Angaben zufolge ist die Studienanfängerquote, also der Anteil der Studierenden an einem Altersjahrgang, von 37,1 Prozent in 2007 auf 39,3 Prozent gestiegen. mehr

01.12.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Länger unterrichten und finanziell kürzer treten – ein unmoralisches Angebot!

Einstimmig sprachen sich die Lehrer im Rahmen der Schulvertreterversammlung des Philologenverbandes (PhV) Südbaden, die am 27. und 28. November in Saig stattfand, für eine Beibehaltung der Pension mit 65 im Lehrerberuf aus. Die Zeit im Schuldienst sei doppelt so belastend und koste mehr Nerven als in vielen anderen Berufen. Dies sei durch zahlreiche medizinische und psychologische Studien belegt. "In kaum einem anderen Industrieland müssen Lehrkräfte über das 65. Lebensjahr hinaus arbeiten", stellte der Vorsitzende des PhV Südbaden, Joachim Schröder, fest. mehr

28.11.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Sprachstandsfeststellungen in die Hand der Kindertageseinrichtungen geben

"Der VBE hält es nach wie vor für sinnvoll, die Sprachstandsfeststellungen vollständig in die Hand der Kindertageseinrichtungen zu geben, die auch für die Förderung verantwortlich sind", erklärt der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse der Sprachstandsfeststellungen 2008. "Damit würde auch das Problem entfallen, dass die zusätzlichen Stunden für individuelle Förderung an den Grundschulen wegen der Sprachstandsfeststellungen ausfallen müssen, weil Sozialpädagogen und Lehrkräfte in die Tests eingebunden sind." mehr

26.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

GEW-Aktion vor der Bildungsbehörde

Mehr als eintausend Lehrerinnen und Lehrer werden morgen (Donnerstag, 27. November 2008) der Behörde für Schule und Berufsbildung an der Hamburger Straße einen demonstrativen Besuch abstatten, um laut und deutlich Altersteilzeit und -entlastung für ältere PädagogInnen einzufordern: mehr

26.11.2008 Pressemeldung GEW Hamburg

Nur jeder Dritte unter 30 schafft den Ausstieg aus Hartz IV

Rund 40 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren, die im Januar 2005 Arbeitslosengeld II bezogen, waren bis Ende 2006 durchgehend auf diese Leistung angewiesen. Das zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Rund 60 Prozent der jungen Arbeitslosengeld-II- Bezieher konnten innerhalb des Beobachtungszeitraums von zwei Jahren ihre Hilfebedürftigkeit überwinden. Doch fast die Hälfte dieser Gruppe hat im selben Zeitraum zumindest vorübergehend erneut Arbeitslosengeld II in Anspruch nehmen müssen. Nur ein Drittel der jungen Erwachsenen hat in den zwei Jahren den Ausstieg aus der Hilfebedürftigkeit dauerhaft geschafft. mehr

26.11.2008 Pressemeldung Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Weltweit gehen 75 Millionen Kinder nicht zur Grundschule

(redaktion/PM) Eines von drei Kindern in Entwicklungsländern ist, wenn es das Grundschulalter erreicht, durch Mangelernährung geschädigt, in Südasien sind es sogar 40 Prozent. Immer noch gehen 75 Millionen Kinder weltweit nicht zur Grundschule, in Afrika südlich der Sahara betrifft dies sogar fast ein Drittel aller Kinder. Dies ergibt sich aus dem Weltbericht "Bildung für alle" 2009, der von der UNESCO heute in Genf vorgestellt wurde. Der diesjährige UNESCO-Bericht steht unter dem Titel "Ungleichheit überwinden: warum politisches Handeln zählt" ("Overcoming inequality: why governance matters"). Schwerpunkte des Berichtes sind Bildungspolitik und Bildungsfinanzierung. mehr

25.11.2008 Artikel