Besoldung

Lehrkräfte

Junge Philologen kritisieren den Umgang des Landes mit seinen neu eingestellten Lehrkräften und fordern Rücknahme der Absenkung der Eingangsbesoldung

Vor kurzem verkündete das Kultusministerium in Baden-Württemberg eine Rekordeinstellung bei Lehrkräften für das vor zwei Wochen begonnene Schuljahr. Leider können die Absolventinnen und Absolventen der gymnasialen Seminare diesen Enthusiasmus gar nicht teilen, denn im gymnasialen Bereich gab es zu Beginn dieses Schuljahr im Vergleich zum letzten mehr als 10 Prozent weniger Einstellungen. mehr

29.09.2015 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

© RUBIN, Foto: Gorczany
Studie

Eher Frustration statt Motivation: W-Besoldung verfehlt oft ihren Zweck

(red/pm/idw) Zehn Jahre nach Einführung der W-Besoldung für Professorinnen und Professoren hat Dr. Linda Jochheim, Sozialwissenschaftlerin an der Ruhr- Universität Bochum, analysiert, was das neue Gehaltssystem bringt. Die Idee: Ein geringeres Grundgehalt, aber die Chance auf Leistungszulagen sollen die Hochschullehrer motivieren und besondere Leistungen würdigen. Das Resultat: eher Frustration statt Motivation. mehr

15.09.2015 Artikel

Lehrergehalt

Senat beschließt Besoldungserhöhung

Der Hamburger Senat hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, den Tarifabschluss für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder vom 28. März 2015 auf die Beamtinnen und Beamten der Freien und Hansestadt zu übertragen. mehr

26.08.2015 Pressemeldung Hamburger Senat

Tarifpolitische Konferenz

Angestellte Lehrer/innen kämpfen weiter um mehr Geld

(red/pm) Auf einer Tagung in Stuttgart hat die GEW Baden-Württemberg beschlossen, den Kampf für bessere Bezahlung der angestellten Lehrkräfte fortzusetzen. mehr

08.07.2015 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

© Stefanie Link
Lehrkräfte

Mehr Geld für Seiteneinsteiger im Schuldienst

Das Land Mecklenburg-Vorpommern will die langjährige Erfahrung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern im Schuldienst deutlicher anerkennen. Sie sollen eine Lehrbefähigung und eine höhere Vergütung erhalten, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die entsprechende Verordnung zur Qualifizierung von Lehrkräften befindet sich derzeit in der Verbandsanhörung. Sie soll im Detail regeln, wie Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger gemäß ihrer Tätigkeit bezahlt werden, auch wenn sie eine andere Ausbildung haben. mehr

25.06.2015 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

© bikl.de
DJI-Direktor Rauschenbach

"Wir brauchen Profis in den Kitas und sollten sie angemessen bezahlen"

"Erzieherinnen sind in Deutschland längst zu wichtigen Bildungsfachkräften geworden", erklärt der Direktor des Deutschen Jugendinstituts e.V. (DJI), Prof. Dr. Thomas Rauschenbach zum Tarifstreit der Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsberufen. "Für ihre immer anspruchsvoller gewordene Arbeit müssen die Erzieherinnen endlich auch angemessen bezahlt werden, was sich in den entsprechenden Tarifverträgen niederschlagen muss", fordert DJI-Direktor Thomas Rauschenbach. mehr

07.05.2015 Pressemeldung Deutsches Jugendinstitut - DJI

Unterfinanzierung

Mehr finanzielles Engagement für Schule tut not

Als "kurzsichtige Politik mit teuren Folgekosten" verurteilen der VBE und seine Partnerorganisationen in Österreich GÖD-APS sowie in der Schweiz LCH das Sparen an der Bildung der Kinder und Jugendlichen. Das "Sparpaket" wurde symbolisch im Bodensee versenkt. mehr

05.05.2015 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Föderalismus:

Bis zu 1.300 Euro Differenz bei monatlichem Grundgehalt von Professoren

Auf bis zu 1.100 Euro können sich die Gehaltsunterschiede nach der Reform der W-Besoldung in Bund und Ländern im W2-Grundgehalt summieren. Beim W3-Grundgehalt klafft die Föderalismusschere im Extremfall sogar um mehr als 1.300 Euro brutto monatlich auseinander. Dies geht aus einer aktuellen Übersicht des Deutschen Hochschulverbandes hervor, die die Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrer Mai-Ausgabe veröffentlicht. mehr

29.04.2015 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

Baden-Württemberg

Landesregierung regelt die Besoldung der neu ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrer im Lehramt Werkreal-, Haupt- und Realschule

Die Landesregierung will die Besoldung neu einzustellender Lehrerinnen und Lehrer im Lehramt Werkreal-, Haupt- und Realschule verbessern. Der Ministerrat hat gestern (24.2.2015) das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft beauftragt, eine Änderung des Landesbesoldungsgesetzes vorzubereiten. mehr

25.02.2015 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Änderungsvorschläge

Fontaine: "Fortschritt, aber noch kein Durchbruch bei der W-Besoldung"

Die Vorsitzende des Landesverbandes Berlin im Deutschen Hochschulverband (DHV), Professorin Dr. Susanne Fontaine, hat es begrüßt, dass CDU- und SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus Korrekturen am inhaltlich unzulänglichen Senatsentwurf zur Reform der Professorenbesoldung vornehmen wollen: "Nach der massiven Kritik der Hochschullehrer haben sich die beiden Koalitionsfraktionen bewegt. Ihre Änderungsvorschläge verdienen Anerkennung und gehen in die richtige Richtung. Sie sind ein Fortschritt, aber längst noch kein Durchbruch." mehr

30.01.2015 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)