Der Bundesvorsitzende des Deutschen Realschullehrerverbandes, Jürgen Böhm, betonte nach den Diskussionen auf der 331. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz, dass das Beherrschen der deutschen Sprache den Hauptindikator für schulische Bildung darstellt. Die Grundvoraussetzung für den Bildungserfolg sei, die Sprache des Landes zu beherrschen, in dem man lebt. Böhm betonte, dass es nicht darum gehe, die Herkunftssprache der Jugendlichen zu unterdrücken oder zu verleugnen, denn ebenso wichtig sei es natürlich auch, die Sprache und Kultur der Eltern zu kennen und zu pflegen. Neben strukturellen und materiellen Voraussetzungen sei dabei vor allem die Bereitschaft der Migranten vonnöten, sich mit Kultur, Geschichte und Sprache Deutschlands intensiv auseinanderzusetzen und Deutsch als Verkehrssprache anzunehmen. Abschottung und die Schaffung von Parallelwelten vertieften die Probleme nur noch mehr, stellte Böhm klar.
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18.10.2010
Pressemeldung
Verband Reale Bildung