Förderunterricht

Hauptschüler lernen an der Uni

(redaktion/idw) Die jährliche Sommerakademie für Hauptschüler an der Leuphana Universität Lüneburg trägt Früchte: Das Institut für Schul- und Hochschulforschung hat in einer Langzeitevaluation untersucht, wie sich der weitere Bildungsweg für die teilnehmenden Schüler gestaltet. Das Ergebnis: 93 Prozent haben inzwischen die 9. Klasse erfolgreich absolviert. Ihre Lesefertigkeiten konnten die Teilnehmer der Sommerakademie innerhalb von drei Wochen um ganze zwei Schuljahre steigern. mehr

15.12.2008 Artikel

GEW: Individuelle Förderung an allen Schularten ausbauen

"Warum soll das, was in der vierten Klasse funktioniert, in der fünften nicht möglich sein? Die IGLU-Studie zeigt wieder, dass die Schülerinnen und Schüler in der Grundschule weitgehend gute Leseleistungen erreichen, aber bei PISA schneiden die 15-Jährigen deutlich schlechter ab. Statt Sonntagsreden aus dem Kultusministerium brauchen wir endlich eine bessere individuelle Förderung an allen Schularten und einen Stopp der unsäglichen Aufteilung der Zehnjährigen. Viele Kinder erfahren dies als große Niederlage und verlieren die Motivation" sagte am Dienstag (09.12.) Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg. mehr

09.12.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Mecklenburg-Vorpommern im Ländervergleich in der Lesekompetenz insgesamt auf Platz 6

"Die Ergebnisse der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU 2006 bescheinigen den Kindern unseres Bundeslandes eine gute Lesekompetenz und damit den Lehrkräften eine gute Arbeit. Das heißt, die Anstrengungen zur Stärkung der Leseleistungen in den Grundschulen tragen Früchte", so die Reaktion von Kultusminister Henry Tesch zur aktuellen IGLU-Studie. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

GEW: "Schaulaufen der Bundesländer ist überflüssig - wir wollen Taten sehen!"

"Das Schaulaufen der Bundesländer mitsamt den Rankinglisten ist überflüssig: Die Leseleistungen der Grundschulkinder in Deutschland sind gut", sagte Marianne Demmer, Leiterin des Vorstandsbereichs Schule der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und stellvertretende Vorsitzende, mit Blick auf den IGLU-Bundesländervergleich, der heute in Berlin vorgestellt worden ist. Die Studie habe "keine neuen Erkenntnisse" gebracht. "Statt immer neuer Daten wollen wir endlich Taten sehen: mehr Mittel und Personal für die individuelle Förderung der Schüler und eine große Schulreform. Die frühe Aufteilung zehnjähriger Kinder in unterschiedliche Schulformen muss endlich aufhören. Die jungen Leute müssen bis zum Ende der Pflichtschulzeit miteinander und voneinander lernen können. Wie erfolgreich das sein kann, machen die Grundschulen vor!" mehr

09.12.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bei Alphabetisierung auf dem richtigen Weg - aber es sind noch viele Grundlagen zu schaffen

Dieser Eindruck entstand auf dem diesjährigen DIE Forum am 1. und 2. Dezember 2008, welches unter dem Motto "Zukunftsfrage Grundbildung - Nationale Fragen im internationalen Diskurs" stand. mehr

08.12.2008 Pressemeldung Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE)

"Für jedes Kind den richtigen Weg finden"

Der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und der Präsident des Verbandes der bayerischen Bezirke Manfred Hölzlein haben heute in München "Gemeinsame Empfehlungen" zum Einsatz von Integrationshelfern an Grund- und Hauptschulen vorgestellt. Integrationshelfer unterstützen Schülerinnen und Schüler mit Behinderung, die die Regelschule besuchen. mehr

01.12.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bildungsministerium baut Förderprogramme in Lesen und Mathematik aus

Das Bildungsministerium baut die Lese- und Mathematik-Förderung für Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein deutlich aus. "Lesen und Mathematik gehören zu den grundlegenden Kompetenzen, in der Schule wie auf dem Arbeitsmarkt. Gerade die leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler müssen wir in diesen zentralen Bereichen intensiv fördern", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (24. November) in Kiel. Deshalb werde das erfolgreiche Leseförderprojekt "Niemanden zurücklassen - Lesen macht stark" ab dem Schuljahr 2009/10 auf alle weiterführenden Schulen mit Ausnahme des Gymnasiums ausgeweitet. mehr

25.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Qualitätsoffensive im Spitzensport

Brandenburgs Sportminister Holger Rupprecht hat heute in Potsdam die Empfehlungen der 5. Landessportkonferenz präsentiert. Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten des Landessportbundes Brandenburg (LSB), Dr. Wolfgang Ger-hold, und Prof. Dr. Arndt Pfützner, Direktor des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft e.V. Leipzig (IAT), unterzeichnete Rupprecht zudem eine Kooperationsvereinbarung zur besseren Talentsuche und Nachwuchsförderung im Land Brandenburg. mehr

24.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Individuelle Förderung in der Schule – wirklich machbar?

Deutschen Schulen wird die individuelle Förderung ihrer Schüler per Schulgesetz verordnet. Die Umsetzung sollen die Schulen allerdings aus eigener Kraft schaffen. Doch reichen die zur Verfügung gestellten Mittel, Wege und Methoden wirklich aus? mehr

19.11.2008 Pressemeldung VNN e.V. - Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen

Nicht so viel Geschrei, bitte

Im Gegensatz zu den anderen PISA-Ländern lösen neue Ergebnisse im europäischen, oder im Ländervergleich in Deutschland große Hektik aus. Ministerpräsident, Kultusminister und andere, die sich berufen fühlen, kommen dann mit ungeahnt kreativen Vorschlägen, die unser ach so trostloses, oder je nach Position glorreiches Schulsystem verbessern werden. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) in Südbaden sieht die neuen PISA-Ergebnisse deutlich nüchterner. Der Verbandssprecher Josef Klein (Rickenbach) erinnert zuvörderst daran, dass die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Europa (OECD) als Auftraggeber rein wirtschaftliche Interessen vertritt. Es ist nicht verwerflich, dabei anzunehmen, dass pädagogische und allgemeinbildende Aspekte bei einer solchen Studie nicht an erster Stelle rangieren. mehr

19.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg