Forschung

Studie

Geschlechtergerechte Sprache beeinflusst kindliche Wahrnehmung von Berufen

Wenn Berufe in einer geschlechtergerechten Sprache dargestellt werden (Nennung der männlichen und weiblichen Form, zum Beispiel "Ingenieurinnen und Ingenieure" statt nur "Ingenieure") schätzen Kinder typisch männliche Berufe als erreichbarer ein und trauen sich selbst eher zu, diese zu ergreifen. Zu diesem Ergebnis kommen Psychologinnen und Psychologen an der Freien Universität Berlin: In zwei Experimenten lasen sie 591 Grundschülerinnen und -schülern Berufsbezeichnungen entweder in geschlechtergerechter oder in männlicher Sprachform vor und ließen die Kinder die Berufe bewerten. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift "Social Psychology" veröffentlicht. mehr

09.06.2015 Pressemeldung Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs e.V.)

Niedersachsen

Institut für frühkindliche Bildung erhält neue Struktur

Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) plant Anpassungen in der Organisationsstruktur des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung e.V. (nifbe), um die gute Arbeit weiterzuentwickeln und den Organisations- und Kommunikationsaufwand zu verringern. Dazu wurde heute der Ausschuss für Wissenschaft und Kultur unterrichtet. mehr

08.06.2015 Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Nachwuchswissenschaftler

DFG erhöht "Forschungsstipendien" für frisch Promovierte

Um frisch promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bessere Chancen im internationalen Wettbewerb zu ermöglichen, erhöht die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihre "Forschungsstipendien" für erste Forschungsvorhaben im Ausland. mehr

08.06.2015 Pressemeldung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Niedersachsen

Droht die Zerschlagung des nifbe?

Mit großer Sorge und großem Unverständnis haben wir die [Nachricht von der drohenden Zerschlagung der nifbe-Regionalnetzwerke](http://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/582688/osnabrucker-institut-vor-einschneidenden-umwalzungen) und damit von der Zerschlagung der innovativen nifbe-Gesamtkonzeption aufgenommen. mehr

06.06.2015 Pressemeldung nifbe - Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung

Offener Brief

Schwarze Studien entfachen Debatte

(Deutsche Universitätszeitung) Kann man qualitativ hochwertig forschen, ohne Betroffene im Wissenschaftlerteam zu haben? Ja klar, wäre der erste Reflex. Doch so einfach ist das alles nicht. Das lehrt die Geschichte der Forschungsgruppe Black Knowledges an der Universität Bremen. mehr

04.06.2015 Artikel

EFSI

EU-Kompromiss zu Juncker-Fonds (EFSI) belastet Forschungsförderung - Teilerfolg für die Hochschulen

Als "schlechte Nachricht für Europa" hat HRK-Präsident Prof. Dr. Horst Hippler die heutige Einigung von EU-Kommission, -Parlament und Europäischem Rat auf einen Kompromiss zur Finanzierung des so genannten "Juncker-Fonds" bezeichnet. mehr

28.05.2015 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Forschungspreis

Neue Alexander von Humboldt-Professuren ausgewählt

Ein Informatiker und eine Ökologin aus den USA, eine Judaistin aus Israel sowie eine Islamwissenschaftlerin aus Großbritannien sind für die Alexander von Humboldt-Professur ausgewählt worden. Deutschlands höchstdotierter internationaler Forschungspreis ist mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotiert. mehr

28.05.2015 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Nordrhein-Westfalen

2013 gaben die NRW-Hochschulen 5,5 Milliarden Euro für Lehre und Forschung aus

Im Jahr 2013 gaben die nordrhein-westfälischen Hochschulen (ohne medizinische Einrichtungen der Hochschulen) 5,5 Milliarden Euro für Lehre und Forschung aus. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das etwa 250 Millionen Euro bzw. 4,7 Prozent mehr als im Jahr 2012. mehr

27.05.2015 Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

Welche Infrastrukturen braucht Deutschland für freie Bildungsmedien?

Die Frage, wie sich die pädagogisch-didaktischen Potenziale von Open Educational Resources (OER) im Bildungssystem nutzen lassen, ist spätestens seit einer ersten Experten-Anhörung, die im Herbst 2012 im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stattfand, auch in Deutschland Bestandteil der bildungspolitischen Agenda. Zuletzt hat eine gemeinsame Arbeitsgruppe der Kultusministerkonferenz (KMK) und des BMBF Anfang 2015 einen [Bericht](http://www.bildungsserver.de/pdf/Bericht_AG_OER_2015-01-27.pdf) vorgelegt, der "den Aufbau einer neuen bzw. die Unterstützung bereits bestehender Plattformen im Internet" empfiehlt, "auf denen Verweise zu verschiedenen OER-Quellen und, falls sinnvoll, auch OER-Materialien gebündelt bereitgestellt, gefunden und heruntergeladen werden können." mehr

11.05.2015 Pressemeldung DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation

Bundestag

Wissenschaftsrat fordert neues Denken

(hib/ROL) Über die Frage, vor welche großen gesellschaftlichen Herausforderungen unsere Gesellschaft steht, kann trefflich gestritten werden. "Wenn man das auf europäischer Ebene betrachtet, wird man dazu ganz andere Antworten finden, als wenn man nur die nationale Perspektive einnimmt", sagte der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Manfred Pretzel, vor dem Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am Mittwochvormittag im Berliner Paul-Löbe-Haus. mehr

06.05.2015 Pressemeldung Deutscher Bundestag