Hauptschule

Der Schulbereich bedarf weiterer erheblicher Investitionen

"Der Start ins neue Schuljahr ist trotz zusätzlicher Investitionen in den Schulbereich von vielen offenen Fragen begleitet, die dringend einer Lösung bedürfen", so Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW. mehr

08.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Schuljahresbeginn 2008/2009: Mehr Lehrer, weniger Schüler – Unterrichtsversorgung weiter verbessert

Die Unterrichtsversorgung an den Schulen des Landes Nordrhein-Westfalen wird sich im Schuljahr 2008/2009 weiter verbessern. Bei rückläufigen Schülerzahlen steigt die Zahl der Lehrerinnen und Lehrer auch im Schuljahr 2008/2009 weiter an. Seit dem Regierungswechsel 2005 wurden bis zum aktuellen Schuljahr 5.084 zusätzliche Lehrerstellen gegen Unterrichtsausfall, für individuelle Förderung sowie für den Ausbau von Ganztagsschulen geschaffen. Über diese Stellen hinaus wurden den öffentlichen Schulen rund 3.920 Lehrerstellen belassen, die eigentlich aufgrund zurück gehender Schülerzahlen entfallen wären, im Ersatzschulbereich trifft dies für 260 Lehrerstellen zu, sodass sich die Unterrichtsversorgung insgesamt um 9.264 Lehrerstellen verbessert hat. "Die Landesregierung unternimmt auch in diesem Schuljahr enorme Anstrengungen zur weiteren Verbesserung der Unterrichtsversorgung", erklärt Schulministerin Barbara Sommer. mehr

07.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

© wzb

"Ich würde meine Energie in einen gesamtdeutschen Pakt zur Bekämpfung von Bildungsarmut stecken"

(redaktion) Immer wieder hat sich die Bildungssoziologin und Arbeitsmarktforscherin Prof. Jutta Allmendinger gegen das dreigliedrige Schulsystem ausgesprochen - unter anderem als Mitunterzeichnerin des im vergangenen Herbst in der ZEIT veröffentlichten Aufrufs für ein zweigliedriges Schulsystem. Sie warnt außerdem vor einer dramatisch wachsender Bildungsarmut in Deutschland. Im Interview mit [Dr. Peter Pahmeyer](http://schulstruktur.com/6.html) beklagt die bekannte Wissenschaftlerin die geringe Ausschöpfung von Bildungspotenzialen und nimmt zu den unterschiedlichen Modellen der Gemeinschaftsschule Stellung. mehr

07.08.2008 Artikel

"Neue, gemeinsame Wege finden für Hessens Schulen" bleibt Leitgedanke und Zielsetzung - "Erreichte Stellenbesetzungen zum Schulstart prima Erfolg"

"Zunächst einmal möchte ich allen Schülern, Lehrern und auch Eltern einen guten Start in das neue Schuljahr und viel Erfolg wünschen", erklärte Staatsminister Jürgen Banzer heute anlässlich der Pressekonferenz zum Schuljahresauftakt. Er freue sich, dass es in den Wochen und Monaten vor den Sommerferien gelungen sei, mit Eltern, Schülern, Lehrern genauso wie mit den Bildungspolitikern der im Landtag vertretenen Fraktionen wieder stärker ins Gespräch zu kommen. Diese Entwicklung bestärke ihn in seinem Leitgedanken, neue, gemeinsame Wege für Hessens Schulen zu entwickeln. "Ich möchte an dieser Stelle darum werben, dass wir alle, die im kommenden Schuljahr an den Entscheidungen für Hessens Schulen beteiligt sind, den begonnenen Dialog verstärken, um Schule für unsere Schülerinnen und Schüler verbessern zu können", so Staatsminister Banzer. mehr

07.08.2008 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Von Baden-Württemberg lernen

"Die durch die Qualitätsoffensive Hauptschule angestrebten Veränderungen machen eine wissenschaftliche Begleitung zwingend erforderlich. Die baden-württembergische Landesregierung macht vor, wie es sein muss", erklärte Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW) wenige Tage vor Beginn des neuen Schuljahres. mehr

06.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Kultusministerium weist Vorwürfe der SPD-Landtagsfraktion zurück

Das Bayerische Kultusministerium lässt junge Menschen nicht im Stich, die keinen Hauptschulabschluss haben, verwahrt sich das Ministerium gegen die unbegründeten Vorwürfe der SPD-Landtagsfraktion. mehr

05.08.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

VBE bezweifelt, ob die Vorstellungen der FDP die Hauptschule retten

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg wi­derspricht FDP-Chef Noll, der in der Zweizügigkeit das künftige Heil der Hauptschule sieht. Viele Hauptschulen seien einzügig geworden, weil nie­mand mehr dorthin gehen wollte, behauptet der VBE-Sprecher. Bei einer von der Gesellschaft als Restschule stigmatisierten Bildungseinrichtung komme es letztendlich gar nicht mehr auf die Qualität der dort geleisteten Arbeit an, da auch hoch motivierten und gut ausgebildeten Jugendlichen dieser Schulart generell der Makel "Verliertyp" anhafte. mehr

04.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

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Der Alphabetisierungspädagoge kommt

(ht). In Deutschland leben vier Millionen nahe am Rande des Analphabetismus oder befinden sich mitten darin. Nur 20 000 von ihnen tun etwas dagegen und knien sich erneut in den Erwerb der Schrift hinein. – Zahlen, die dem Land der Dichter und Denker nicht gut zu Gesicht stehen. Seit 2007 fördert der Bund nun eine Initiative, die den Alphabetisierungsunterricht professionalisieren will. 2009 soll ein erster Studiengang entstehen. mehr

04.08.2008 Artikel

Beginn des Schuljahres 2008/2009: Schulen machen fit für weiteren Ausbildungs- und Lebensweg

"Die Qualität des Bildungsangebots in Rheinland-Pfalz wird mit einer Reihe von Maßnahmen, die im heute beginnenden Schuljahr 2008/2009 starten, konsequent weiterentwickelt. Basis dafür ist eine gute Unterrichtsversorgung, die durch die erfolgreiche Arbeit der Schulaufsicht – und nicht zuletzt mit Hilfe von 220 zusätzlich im Landeshaushalt bereitgestellten Lehrerstellen – gesichert wird. Zum 1. August konnten auf den neuen und den freigewordenen Stellen rund 950 Lehrkräfte neu eingestellt werden, für dieses Schuljahr sind zudem mehr als 100 Lehrerinnen und Lehrer im Vorgriff bereits zum 1. Februar eingestellt worden. Besonders wichtig ist uns, dass sich alle Neuerungen und Reformen, die initiiert werden, in ein übergreifendes bildungspolitisches Gesamtkonzept einpassen, das die Chancen von Schülerinnen und Schülern während der Schulzeit und auch mit Blick auf den weiteren Ausbildungs- und Lebensweg verbessert und die individuelle Förderung in den Mittelpunkt stellt." Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute zum ersten Schultag des Schuljahres 2008/2009 in dem neuen Gymnasium Nackenheim (Kreis Mainz-Bingen). Das Nackenheimer Gymnasium ist nicht nur eine Neugründung, sondern zudem eines von landesweit neun Gymnasien, die mit diesem Schuljahr als Ganztagsgymnasien mit achtjährigem Bildungsgang (G8GTS) starten. mehr

04.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Bayerns Schulen bei begabungsgerechter Förderung Weltspitze?

Die bayerische Staatsregierung glaubt fest daran, dass Begabung angeboren ist. Sie begründet damit ihr gegliedertes Schulsystem und spricht von "begabungsgerechter Förderung", wenn sie für jede vermeintliche Begabung eine eigene Schulform und damit Bildungsschublade einrichtet. Wissenschaftlich ist die Vorstellung, dass Kinder mit einem festgelegten Spektrum an Begabungen geboren werden, längst widerlegt. "Es gibt weder das Professorinnen-Gen noch das Putzfrauen-Gen", sagt Isabell Zacharias, die Landesvorsitzende des Bayerischen Elternverbands (BEV). "Ob ein Kind Putzfrau oder Professorin wird, hängt entscheidend davon ab, wie es gefördert wird." mehr

03.08.2008 Pressemeldung Bayerischer Elternverband