Schuljahresbeginn 2008/2009: Mehr Lehrer, weniger Schüler – Unterrichtsversorgung weiter verbessert

Die Unterrichtsversorgung an den Schulen des Landes Nordrhein-Westfalen wird sich im Schuljahr 2008/2009 weiter verbessern. Bei rückläufigen Schülerzahlen steigt die Zahl der Lehrerinnen und Lehrer auch im Schuljahr 2008/2009 weiter an. Seit dem Regierungswechsel 2005 wurden bis zum aktuellen Schuljahr 5.084 zusätzliche Lehrerstellen gegen Unterrichtsausfall, für individuelle Förderung sowie für den Ausbau von Ganztagsschulen geschaffen. Über diese Stellen hinaus wurden den öffentlichen Schulen rund 3.920 Lehrerstellen belassen, die eigentlich aufgrund zurück gehender Schülerzahlen entfallen wären, im Ersatzschulbereich trifft dies für 260 Lehrerstellen zu, sodass sich die Unterrichtsversorgung insgesamt um 9.264 Lehrerstellen verbessert hat. "Die Landesregierung unternimmt auch in diesem Schuljahr enorme Anstrengungen zur weiteren Verbesserung der Unterrichtsversorgung", erklärt Schulministerin Barbara Sommer.

07.08.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Entwicklung der Schüler-Stellen-Relation im Bereich der öffentlichen Schulen von 2005 bis 2009 verdeutlicht den erheblichen Stellenzuwachs von 144.955 bei Verantwortungsübernahme der Landesregierung auf 149.949 im neuen Schuljahr – und das bei gleichzeitig rückläufiger Schülerzahl. Im Ergebnis kamen am Ende der Amtszeit der Vorgängerregierung im Jahre 2005 18,59 Schülerinnen und Schüler auf eine Lehrerstelle, zum Schuljahr 2008/09 hat sich dieser Wert nun auf 17,49 verbessert. Barbara Sommer: "Die Landesregierung hat mit einem großen finanziellen Kraftakt die Unterrichtsversorgung in Nordrhein-Westfalen deutlich verbessert."

Tabellen und Grafiken zu den nachfolgenden Informationen sowie die amtlichen Schuldaten finden Sie unter: www.schulministerium.nrw.de auf der Startseite und im Bereich für Journalisten.

Die zentralen Daten (z.B. Schülerzahlen, Absolventenzahlen, Übergangszahlen) des zurückliegenden Schuljahres – mit Ausnahme der Angaben zur Zuwanderungsgeschichte – stehen bereits seit Frühjahr 2008 in einer Datenbank unter www.schulministerium.nrw.de (>Schulsystem >Schulstatistik >eigene Datenbankrecherche) zur Verfügung und konnten auch bisher schon für Recherchen genutzt werden.

Die Zahlen im Einzelnen:

Entwicklung der Schülerzahlen im Schuljahr 2008/2009

Die nachfolgenden Angaben zur Entwicklung der Schülerzahlen beruhen auf aktuellen Vorausberechnungen des Schulministeriums. Die Auswertung der tatsächlichen Schülerzahlen erfolgt mit den amtlichen Schuldaten für das Schuljahr 2008/2009.

Die Schülerzahl an öffentlichen Schulen und privaten Ersatzschulen ist vom Schuljahr 1989/90 bis zum Schuljahr 2004/05 kontinuierlich gestiegen, in den folgenden Jahren jedoch um rund 52.000 auf 2,86 Mio. im Schuljahr 2007/08 zurückgegangen. Im aktuellen Schuljahr fällt die Zahl der Schülerinnen und Schüler um 21.610 (0,8%) auf 2.839.640.

In der Grundschule geht die Schülerzahl im Vergleich zum Vorjahr um 20.790 (2,9%) zurück auf 700.460; die Zahl der Erstklässler in der Grundschule beläuft sich auf 167.270 Kinder, dies sind 9.980 (5,6%) weniger als im Vorjahr. Der Rückgang fällt besonders stark aus, weil im Vorjahr – bedingt durch die Verschiebung des Einschulungsstichtages von Ende Juni auf Ende Juli – 13 Geburtsmonate eingeschult wurden, im beginnenden Schuljahr jedoch nur zwölf.

In der Sekundarstufe I geht die Schülerzahl wie im Vorjahr zurück. Insgesamt sinkt die Schülerzahl um 18.350 (1,5%) auf 1.209.330.

In der Hauptschule beträgt der Rückgang 14.870 (6,4%), die neue Schülerzahl lautet 218.810. Ursächlich hierfür ist der Umstand, dass auch bei gleichbleibender Übergangsquote die Zahl der Hauptschulabsolventen höher liegt als die Neueintritte in Klasse 5. Dies kann mit den Daten des Vorjahres veranschaulicht werden: Die Übergangsquote zur Hauptschule lag im Vorjahr wie in 2006/07 bei 15,1%, die Zahl der Übergänge von der Grundschule in die Hauptschule ist gleichzeitig sogar um 3,8% auf 28.507 gestiegen. Bei gleichzeitig hohen Absolventenzahlen (52.652) am Ende des Schuljahres 2006/07 führte dies dennoch zu einer Abnahme der Schülerzahl an der Hauptschule von 250.180 Schülerinnen und Schülern im Schuljahr 2006/07 auf 233.680 in 2007/08.

Die Realschule wird im neuen Schuljahr voraussichtlich von 322.440 Schülerinnen und Schülern besucht, das sind 3.970 (1,2%) weniger als im abgelaufenen Schuljahr.

Im Gymnasium steigt die Schülerzahl in der Sekundarstufe I um 1.000 (0,2%) auf 402.800, in der Sekundarstufe II nimmt sie um 4.900 (2,6%) auf 192.140 zu. Folglich wächst die Schülerzahl im Gymnasium insgesamt um 5.900 (1,0%) auf 594.940.

Die Gesamtschule werden im neuen Schuljahr mit 231.140 Schülerinnen und Schülern 1.060 (0,5%) weniger besuchen als im vorangegangenen. Einer weitgehend konstanten Schülerzahl in der Sekundarstufe I – minus 220 (0,1%) auf 192.130 – steht ein Rückgang in der Sekundarstufe II um 840 (2,1%) auf 39.010 Schülerinnen und Schüler gegenüber.

In den Förderschulen sinkt die Schülerzahl geringfügig um 200 (0,2%) auf 109.440.

Im Berufskolleg nimmt sie um 13.340 (2,2%) auf 617.030 zu.

Klassenfrequenzen im Schuljahr 2008/2009

Die Klassenfrequenzen liegen mit Ausnahme der Gesamtschule und des Gymnasiums weiterhin unter den Richtwerten, die für die Grund- und Hauptschule 24, für die übrige Sekundarstufe I der weiterführenden Schulen 28 betragen. Die Werte belaufen sich für das vergangene Schuljahr in der Grundschule auf 23,4, in der Hauptschule auf 21,9, in der Realschule auf 27,9, im Gymnasium auf 28,2 und in der Gesamtschule auf 28,0.

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte im Schuljahr 2007/2008

Für das Schuljahr 2007/08 wurde erstmals ergänzend zur ausländischen Schülerschaft die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte erhoben. Ursächlich hierfür ist die nicht mehr hinreichende Aussagekraft des Merkmals "Staatsangehörigkeit". Dies lässt die Kinder mit deutscher Staatsangehörigkeit unberücksichtigt, die gleichwohl eine Zuwanderungsgeschichte haben und einen Integrationsbedarf aufweisen.

Das Erhebungskonzept ist angelehnt an das bei der Schulleistungsvergleichsstudie PISA verwendete. Eine Zuwanderungsgeschichte hat demnach, wer

  • selbst zugezogen ist oder
  • eine nichtdeutsche Verkehrssprache in der Familie hat oder
  • mindestens ein nicht in Deutschland geborenes Elternteil hat.

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte an öffentlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen im Schuljahr 2007/08 (25,1%) lag mehr als doppelt so hoch wie der Anteil der ausländischen Schülerinnen und Schüler (11,9%). Für die einzelnen Schulformen heißt dies, dass an der Grundschule der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte bei 25,8%, an der Hauptschule bei 37,6%, an der Realschule bei 26,7%, an der Gesamtschule bei 33,4% und am Gymnasium bei 13,3% lag.

Der Anteil der Familien mit nichtdeutscher Verkehrssprache beträgt für alle Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden öffentlichen Schulen 16,0%. An der Grundschule beträgt dieser Anteil 17,4% , an der Hauptschule 26,9% , an der Realschule 14,7%, an der Gesamtschule 22,6% und am Gymnasium 5,9%. Für die privaten Ersatzschulen liegen keine vollständigen Angaben vor, da eine relevante Zahl von Schulen keine Daten zur Zuwanderungsgeschichte geliefert hat. Insoweit bezieht sich die Auswertung nur auf die öffentlichen Schulen. Das Schulministerium ist bestrebt für das Schuljahr 2009/10 entsprechende Daten auch von den privaten Ersatzschulen zu erhalten.

Die Quote der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte in Jahrgangsstufe 9 (24,2%) liegt dagegen unter dem bei PISA nur für die 15- Jährigen ermittelten Anteil (29,6%).

Abweichungen der Ergebnisse der Amtlichen Schuldaten zu den PISAErgebnissen lassen sich auf drei wesentliche Ursachen zurückführen:

  1. Bei PISA handelt es sich um eine Stichprobe, die Amtlichen Schuldaten umfassen alle Schülerinnen und Schüler.
  2. Die aktuellsten PISA-Ergebnisse wurden erhoben im Jahr 2003, die Amtlichen Schuldaten stammen von Herbst 2007.

Wiederholer in der Sekundarstufe I im Schuljahr 2007/2008

Die Wiederholerquote in der Sekundarstufe I ist seit 2001/02 kontinuierlich von 4,5% auf 3,1% im zurückliegenden Schuljahr 2007/08 zurückgegangen. Barbara Sommer: "Die Zahl der Klassenwiederholungen ist im vergangenen Schuljahr in der Sekundarstufe I um rund 2.900 zurückgegangen. Das ist ein wichtiger Erfolg der Lehrerinnen und Lehrer bei der individuellen Förderung."

In den einzelnen Schulformen fällt die Quote unterschiedlich aus. In der Sekundarstufe I der Gesamtschule stieg sie im vergangenen Schuljahr leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 1,6%. In der Hauptschule lag sie wie im Vorjahr bei 4,8%. Rückläufige Wiederholerquoten wiesen die Realschule (um 0,1 Prozentpunkte auf 4,2%) und Gymnasium (um 0,5 Prozentpunkte auf 1,9%) auf.

Schulformwechsel der Sekundarstufe I in Hauptschule, Realschule und Gymnasium zum Schuljahr 2007/08

Die Zahl der Schulformwechsel unterliegt von Jahr zu Jahr teilweise erheblichen Schwankungen. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die aus der Hauptschule zur Realschule (0,29%) oder zum Gymnasium (0,02%) gewechselt sind, lag – bei einem leichten Rückgang im vergangenen Schuljahr – zuletzt über dem langfristigen Mittelwert. Entsprechendes gilt für den Anteil der Schülerinnen und Schüler, die von der Realschule zum Gymnasium (0,20%) übergegangen sind. Gleichzeitig ist der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die aus dem Gymnasium zur Realschule (1,65%) gewechselt sind, zwar im vergangenen Schuljahr leicht gestiegen, im längerfristigen Trend dagegen rückläufig. Diese längerfristige Entwicklung gilt auch für den gegenüber dem Vorjahr praktisch unveränderten Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Wechsel von Gymnasium (0,12%) und Realschule (2,25%) zur Hauptschule.

Neuerungen im Schuljahr 2007/2008

Ausbau des Ganztags in der Hauptschule

Zum Schuljahr 2008/09 werden 82 weitere Hauptschulen in erweiterte Ganztagshauptschulen mit 30-prozentigem Stellenzuschlag umgewandelt. Damit bieten insgesamt 216 Hauptschulen erweiterten Ganztagsbetrieb an. Weitere Hauptschulen befinden sich im Genehmigungsverfahren für das nächste Schuljahr 2009/2010 oder sind bereits genehmigt. Daneben gibt es 109 Ganztagshauptschulen alter Art mit einem 20-prozentigem Stellenzuschlag. Somit arbeiten jetzt 325 von 718 Hauptschulen im Ganztag, also fast jede zweite Hauptschule.

Ausbau der offenen Ganztagsschulen im Primarbereich

Im Schuljahr 2008/09 arbeiten im Primarbereich rund 2.900 offene Ganztagsschulen, darunter rund 150 Förderschulen. Die Zahl der Plätze liegt bei rund 184.000; im Schuljahr 2007/08 lag die Zahl der Ganztagsplätze noch bei rund 164.500 (Schuljahr 2006/07: 116.000; Schuljahr 2005/06: 71.000). Ziel der Landesregierung ist es, bis zum Schuljahr 2009/2010 205.000 Plätze zur Verfügung zu stellen.

Englisch in der Grundschule ab der Klasse 1

Ab dem Schuljahr 2008/09 beginnt in den Grundschulen des Landes Nordrhein- Westfalen der Englischunterricht bereits im ersten Schuljahr. Der Unterricht beginnt mit dem zweiten Schulhalbjahr, erstmals also am 1. Februar 2009. Der Englischunterricht umfasst zwei Unterrichtsstunden in der Woche, die Stundentafel ist entsprechend erweitert worden.

Lernpsychologisch ist bekannt, dass man mit dem Sprachenlernen kaum früh genug beginnen kann. Dabei soll die Hinführung zur ersten Fremdsprache in der Grundschule so gestaltet werden, dass die sprachliche Förderung aller Kinder gestärkt wird. In die konzeptionellen Überlegungen sind die Erfahrungen anderer Länder sowie wissenschaftliche Erkenntnisse einbezogen worden.

Der neue Lehrplan für das Fach Englisch, der mit dem 1. August 2008 in Kraft trat, bezieht bereits den Unterricht in den Klassen 1 und 2 mit ein, und formuliert Kompetenzerwartungen sowohl für das Ende der Schuleingangsphase als auch für das Ende der Klasse 4. Lehrkräfte können sich also bereits jetzt auf die neue Aufgabe vorbereiten.

Der Englischunterricht in der Grundschule wird ausschließlich von Lehrkräften erteilt, die über eine Lehrbefähigung oder Unterrichtserlaubnis für das Fach verfügen. Für Lehrerinnen und Lehrer, die das Fach Englisch nicht im Rahmen ihrer Lehrerausbildung studiert haben, umfasst die Unterrichtserlaubnis eine sprachliche Qualifikation auf der Kompetenzstufe C1 des europäischen Referenzrahmens für das Lernen und Lehren von Sprachen sowie die Teilnahme an einer didaktisch-methodischen Fortbildung.

"Der hohe Anspruch an die Qualifizierung der Lehrkräfte ist uns sehr wichtig, damit die Kinder vom ersten Tag an guten Englischunterricht erhalten", erklärt Schulministerin Barbara Sommer.

In Nordrhein-Westfalen stehen genügend ausgebildete Englischlehrkräfte zur Verfügung. Es werden aber auch weiterhin Veranstaltungen zur didaktischmethodischen Qualifikation angeboten. Für den Englischunterricht werden in der Grundschule in diesem Schuljahr bedingt durch die Vorverlegung in Klasse 1 zusätzlich 280 Lehrerstellen benötigt; im nächsten Schuljahr 2009/2010 werden zusätzlich 560 Lehrerstellen benötigt. Diese Stellen werden in vollem Umfang bereitgestellt.

Kompetenzzentren für die sonderpädagogische Förderung

Von diesem Schuljahr 2008/09 an geht Nordrhein-Westfalen in 20 unterschiedlich großen Regionen neue Wege in der sonderpädagogischen Förderung. Dabei werden in einem dreijährigen Pilotprojekt Förderschulen zu Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung ausgebaut – mit dem Ziel, dass Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf häufiger als bisher wohnortnah und integrativ in den Regelschulen beschult werden können.

Dieses Konzept ermöglicht den Förderschulen, aber auch den beteiligten Grundschulen, Hauptschulen und Gesamtschulen sowie anderen Schulformen mehr Flexibilität und Gestaltungsspielraum – im Interesse einer bedarfsgerechten, individuellen Förderung insbesondere von Kindern mit Lern- und Entwicklungsstörungen.

Durch eine enge Zusammenarbeit der Kompetenzzentren mit den allgemeinen Schulen, aber auch durch unterstützende Angebote der Schulträger unter anderem aus dem Bereich der Jugendhilfe, der Erziehungs- und Elternberatung sowie durch eine Zusammenarbeit mit Familienzentren oder schulpsychologischen Beratungsstellen soll das Konzept dazu beitragen, dass Kinder früher und gezielter gefördert werden, so dass sich Lern- und Entwicklungsstörungen seltener zu einem sonderpädagogischen Förderbedarf verfestigen.

Zu den 20 ausgewählten Projekten gehört ein ganzer Kreis (Kreis Wesel) sowie jeweils ein Antrag der beiden Landschaftsverbände.

Die in der Pilotphase gewonnenen Erkenntnisse werden in eine Rechtsverordnung einfließen, die es allen Trägern von Förderschulen landesweit ermöglichen soll, ihre Förderschulen zu Kompetenzzentren für die sonderpädagogische Förderung auszubauen.

Zurzeit finden noch Gespräche mit einzelnen Beteiligten statt, es ist aber davon auszugehen, dass eine Vielzahl der Projekte im neuen Schuljahr an den Start gehen kann.

Abschaffung der Schulbezirke für Grundschulen und Berufskollegs zum Schuljahr 2008/2009

Die Schulbezirke für Grundschulen sind – wie im Schulgesetz von 2006 geregelt – in Nordrhein-Westfalen zum Schuljahr 2008/2009 landesweit abgeschafft worden. Eltern konnten nun im Rahmen freier Kapazitäten wählen, an welcher Grundschule sie ihr Kind anmelden; dabei hat jedes Kind einen Anspruch auf Aufnahme in die wohnortnächste Grundschule im Rahmen der Kapazität. Eine Rechtfertigung bei der Wahl einer anderen als der Grundschule des Schulbezirks vor den Schulämtern – wie sie bisher nötig war – entfällt.

Von der Möglichkeit, bereits zum 1.8.2007 die Schulbezirksgrenzen aufzuheben, hatten 15 Kommunen erfolgreich Gebrauch gemacht.

Außerdem sind zum neuen Schuljahr die Schulbezirke für die Berufskollegs aufgehoben worden, um die Qualität der dualen Ausbildung weiterhin zu sichern.

Terminhinweis: Die erste Pressekonferenz im neuen Schuljahr findet statt am 19. August 2008 mit dem Thema: Ergebnisse der Evaluation des Abiturs 2008.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden