"Neue, gemeinsame Wege finden für Hessens Schulen" bleibt Leitgedanke und Zielsetzung - "Erreichte Stellenbesetzungen zum Schulstart prima Erfolg"

"Zunächst einmal möchte ich allen Schülern, Lehrern und auch Eltern einen guten Start in das neue Schuljahr und viel Erfolg wünschen", erklärte Staatsminister Jürgen Banzer heute anlässlich der Pressekonferenz zum Schuljahresauftakt. Er freue sich, dass es in den Wochen und Monaten vor den Sommerferien gelungen sei, mit Eltern, Schülern, Lehrern genauso wie mit den Bildungspolitikern der im Landtag vertretenen Fraktionen wieder stärker ins Gespräch zu kommen. Diese Entwicklung bestärke ihn in seinem Leitgedanken, neue, gemeinsame Wege für Hessens Schulen zu entwickeln. "Ich möchte an dieser Stelle darum werben, dass wir alle, die im kommenden Schuljahr an den Entscheidungen für Hessens Schulen beteiligt sind, den begonnenen Dialog verstärken, um Schule für unsere Schülerinnen und Schüler verbessern zu können", so Staatsminister Banzer.

07.08.2008 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Entschlossen anzugehen seien unter anderem die Verbesserung der Förderung schwächerer Schülerinnen und Schüler oder die Zukunft der Haupt- und Realschulen, zu der er im Laufe des Schuljahres genauso Vorschläge machen werde wie zur weiteren Ausgestaltung der Selbstständigkeit von Schulen. Eine weitere Frage sei, wie mit dem von ihm initiierten Einstieg in kleinere Lerngruppen am sinnvollsten fortgeschritten werden könne, um künftig auch in anderen Schulformen die Klassengrößen verringern zu können. "Lehrer-nach-hessen.de" erschließt aktuell und perspektivisch neuen Bewerberkreis 2.800 Neueinstellungen für das Schuljahr 2008/09

"Wir haben mit 2.800 zu besetzenden Stellen im Schuljahr 2008/09 den höchsten Personalbedarf seit dem Schuljahr 2000/01. Das zum Schuljahresende 2007/08 prognostizierte Volumen von 2.600 zu besetzenden Stellen ist nach dem Schuljahresabschluss um noch etwa 200 höher anzusetzen (s. Anlage). Vor diesem Hintergrund bin ich mehr als zufrieden, dass es gelungen ist, die knapp 2.200 zum Schuljahresanfang benötigten Besetzungen erreicht zu haben. Zum 1. Februar werden weitere 600 Stellen zu besetzen sein. Wir haben die traditionellen Bewerbungswege über die Landesrangliste komplett ausgeschöpft. Zudem haben die Schulen und Schulämter frühzeitig Vereinbarungen mit 125 besonders qualifizierten Referendaren getroffen, die ihre Ausbildung zum Ende des ersten Schulhalbjahres abschließen werden. An diesem Punkt möchte ich ergänzen, dass Schulen stellenweise von einer Besetzung zum aktuellen Schuljahresbeginn abgesehen haben und auf eigenen Wunsch die Zeit bis zum Ende des Schulhalbjahres überbrücken werden, um dann einen bestimmten Referendar oder eine bestimmte Referendarin einstellen zu können", erläuterte Staatsminister Jürgen Banzer.

Im Vergleich zu den beiden Vorjahren, in denen jeweils lediglich ca. 1.700 Stellen zu besetzen gewesen seien und eine erhebliche Anzahl offen bleiben musste, sei der jetzt erreichte Grad der Stellenbesetzung ein enormer Erfolg - insbesondere, wenn man bedenke, dass Lehrkräfte derzeit von mehreren Bundesländern stark nachgefragt seien. Die Staatlichen Schulämter hätten 98,2 Prozent der Stellen unmittelbar zum Schuljahresbeginn besetzen können. Die derzeit noch verbleibenden rund 2 Prozent entsprächen etwa 40 Stellen. In diesen Fällen seien Bewerber nicht zum Dienst erschienen oder es sei den Schulämtern trotz aller Anstrengung nicht gelungen, einen geeigneten Bewerber zu gewinnen. Darüber hinaus habe ein Staatliches Schulamt in der vergangenen Woche noch eine Sonderzuweisung von ca. 20 Stellen erhalten, für die die Besetzungsverfahren gerade erst begonnen hätten. Hier sei aber mit Blick auf die Erfahrungen der letzten Wochen davon auszugehen, dass auch diese Stellen in wenigen Wochen besetzt werden könnten.

Mit Blick auf diese Zielsetzung, den perspektivisch absehbaren Personalbedarf und das Angebot an Bewerbern hätten die Rückmeldungen der Staatlichen Schulämter seine Einschätzung bestätigt, dass es sinnvoll und notwendig sei, die bisherigen Wege der Personalgewinnung (durch die Einstellung von ausgebildeten Lehrkräften und die Abdeckung vorübergehender Bedarfe durch BAT-Kräfte) um eine dritte Säule zu ergänzen. Auf diese Weise erhielten Schulen die Chance, dauerhaft berufserfahrene und qualifizierte Kräfte aus anderen Feldern für ihre Arbeit zu gewinnen. Er selbst sei überrascht gewesen, wie groß das Interesse an einer Tätigkeit im hessischen Schuldienst sei. Hessen habe angesichts des riesigen Personalbedarfs erstmals gezielt das individuelle Qualifikationsprofil jedes einzelnen Bewerbers, der nicht über eine klassische Lehrerausbildung verfügt, daraufhin überprüft, ob und wie man diesem ein Angebot für den Schuldienst machen könne. In Zusammenarbeit mit den Studienseminaren, dem Amt für Lehrerbildung und den Hochschulen sei man dabei, individuelle Qualifizierungsmodule und Fortbildungsverpflichtungen zu entwickeln, um solche Bewerber für eine dauerhafte Tätigkeit im Schuldienst vorzubereiten. Bei der Entscheidung, ob ein Bewerber für eine bestimmte Schule infrage komme, sei letztendlich das Votum des Schulleiters maßgebend. Dies sei auch vor dem Hintergrund der weiter zu stärkenden Eigenverantwortung von Schulen wichtig.

"Der Sonderbeauftragte für die Lehrereinstellung hat etwa 2.200 Interessensbekundungen gemeldet, von denen ein Teil nicht für eine Tätigkeit im Schuldienst geeignet gewesen seien. Nach sorgfältiger Einzelfallprüfung und intensiven Gesprächen mit den Interessenten habe man schließlich ca. 1.400 Bewerbungen an die Staatlichen Schulämter weiterleiten können. Von der Qualifikation her gab es eine große Bandbreite von Berufsfeldern: Übersetzer, Personen mit einer im Ausland erworbenen Lehrbefähigung oder auch Diplom-Mathematiker und -Physiker. Die Schulämter und Schulen haben mit Blick auf die im Schuljahresverlauf noch anstehenden Stellenbesetzungen die Möglichkeit, auf diejenigen Bewerber zurückzukommen, die derzeit nicht berücksichtigt werden konnten - zum Beispiel, weil diese nicht so zeitnah wie nötig ihren Lebensmittelpunkt verlagern konnten oder, weil mehr Zeit benötigt werde, um individuelle Fortbildungs- und Qualifizierungsvereinbarungen zu entwickeln. Durch die verstärkte Werbung für die Einstellung in den hessischen Schuldienst und die Berücksichtigung neuer Bewerbergruppen konnte insbesondere der Bedarf in den "Mangelfächern" Physik und Chemie im Haupt-, Realschul- und Gymnasialbereich, Religion im Gymnasialbereich sowie Elektrotechnik im Bereich der beruflichen Schulen abgedeckt werden.

Der Minister betonte nochmals, dass man den Personalbedarf zum Schuljahresbeginn nur habe decken können, weil man die aktuelle Situation erstmals zum Anlass genommen habe, gezielt einen möglichst großen Interessenten- und Bewerberkreis anzusprechen und sich dann ganz gezielt um jeden einzelnen bemüht habe. "Es ging uns nicht um die Fokussierung auf einzelne Bewerbergruppen, vielmehr stand im Vordergrund, vom klassisch mit Lehramt in oder außerhalb Hessens ausgebildeten Bewerber über bereits erfahrene BAT-Kräfte, bis hin zu Quereinsteigern so viele wie möglich für eine Tätigkeit im Hessischen Schuldienst zu werben. In diesem Zusammenhang steht auch, dass ich Bewerber mit Grundschullehramt gezielt angeschrieben und darum geworben habe, sich mit unserer Unterstützung für ein anderes Lehramt weiter zu qualifizieren. An diesem Beispiel wie auch an der Tatsache, dass wir selbst bei hohem Personalbedarf strikt darauf geachtet haben, dass nur die Bewerber ein Einstellungsangebot erhalten, deren bisherige Qualifikation eine erfolgreiche Tätigkeit in der Schule erwarten lässt und die die Verpflichtung zur gezielten Fortbildung eingehen, wird ersichtlich, dass bei allem Bedarf dessen qualitätsorientierte Deckung Vorrang vor allem anderen hatte", führte der Minister aus.

"Nach meinem Amtsantritt im April blieb aufgrund des sehr frühen Beginns der Sommerferien nur ein knapper Zeitraum für die Entscheidung, ob man neue Wege gehen solle, um den durch die Rückgabe der Vorgriffstunde* enorm angestiegenen Stellenbedarf zu decken. Nach der Entscheidung für eine Lehrerwerbekampagne blieb ein ebenso knapper Zeitraum von ca. acht Wochen, in dem die Schulämter die Einstellungen und Interessentenbetreuung mit Hochdruck geleistet haben. Vor diesem Hintergrund möchte ich allen hieran Beteiligten meinen Dank und meine ausdrückliche Anerkennung dafür aussprechen, mit welchem Nachdruck hier auch neue Wege begleitet und unterstützt wurden." Neuerungen zum Schuljahr 2008/09

Zum Schuljahr 2008/09 treten neben dem von Staatsminister Jürgen Banzer initiierten 11- Punkte-Programm zur Verbesserung von G8 und der nächsten Ausbaustufe des Ganztagsprogramms nach Maß der Landesregierung mehrere vom Hessischen Landtag verabschiedete Neuerungen in Kraft, wie die Neuregelung von BAT-Verträgen, die Erhöhung der Stellen für die Lehrer im Vorbereitungsdienst (LiV), Veränderungen in der Umsetzung der "Verlässlichen Schule", die Neuregelung zur Querversetzung, die Neuregelung zur Errichtung von Integrierten Gesamtschulen sowie die Abschaffung der jahrgangsbezogenen Richtwerte zum Erhalt schulischer Angebote.

1. Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst

Die einstimmig vom Hessischen Landtag beschlossene Erhöhung der Zahl der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (LiV) von 1.175 auf 1.500 pro halbjährlichem Einstellungstermin unterstütze seine Anstrengungen, perspektivische Personalplanung zu betreiben, stellte Jürgen Banzer fest. "Die in Hessen und für Hessen ausgebildeten Lehrkräfte sind klar die erste Säule der Personalplanung von Schulämtern und Schulen. Ich bin froh, dass der Landtag mit seinem Beschluss die Bedeutung der Ausbildung und der Nachwuchsentwicklung betont hat und 650 junge Leute mehr für den Beruf ausgebildet werden können", so der Minister. Durch ihren Einsatz an den Schulen leisteten die LiV zudem einen eigenen Beitrag zur Unterrichtsversorgung.

2. Neuregelung für Vertretungskräfte mit BAT-Verträgen

"Ich freue mich, dass der Landtag meine Einschätzung hierzu mit seinem einstimmigen Beschluss unterstützt hat. Ich habe schon kurz nach meinem Amtsantritt dezidiert geäußert, dass das Land sich hier nicht seiner Verantwortung entziehen dürfe", so der Minister. Vom Schuljahr 2008/09 an endeten die Verträge der genannten Vertretungskräfte nicht mehr zwingend vor den Sommerferien.

3. 11-Punkte-Programm zu G8

Das Kultusministerium hat mit Wirkung zum 1. August ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, mit dem die organisationsbedingten Belastungen von G8 an Gymnasien und Kooperativen Gesamtschulen zügig abgebaut werden könnten, so der Minister. "Wichtig ist, dass wir das Lernen und Arbeiten mit G8 entspannen. Ich denke, dass sich das 11-Punkte-Programm als guter Weg erweist, die Schulzeitverkürzung wie in anderen Bundesländern auch für hessische Schülerinnen und Schüler als den regulären Weg zum Abitur zu etablieren", fasste Staatsminister Jürgen Banzer zusammen. Das Programm reiche unter anderem von der Straffung der Lehrpläne, über eine neue Stundentafel, die eine flexiblere Stundenverteilung ermögliche, über Mittel zur Organisation von noch fehlenden Ganztagsangeboten an G8-Schulen bis hin zum Einstieg in die Reduzierung der Klassengrößen für die neue Jahrgangsstufe 5. "Dass wir diesen Einstieg in kleinere Lerngruppen geschafft haben ist eine gute Sache. Es wird nun zu prüfen sein, wie sich dieser Einstieg generell erweitern lässt", stellte Jürgen Banzer fest. Er sehe sich in seiner Initiative mit dem G8-Programm vom Landeselternbeirat bestätigt, der der Straffung der Lehrpläne zugestimmt habe. Auch der Hessische Landtag habe mit einer entsprechenden Gesetzesänderung unterstützt, Kooperativen Gesamtschulen, ab 1. August die Rückkehr zu G9 zu ermöglichen. Derzeit hätten 22 Kooperative Gesamtschulen von insgesamt 123 die Entscheidung zur Rückkehr getroffen. "Ich stehe der Entscheidung dieser Schulgemeinden ausdrücklich offen gegenüber und unterstütze es, dass wir neben G8 auch Alternativen schaffen, in 9 Jahren zum Abitur zu gelangen. Wichtig ist, dass wir so viele Schüler wie möglich zum Abitur führen können", so Minister Banzer.

4. Bildungs- und Erziehungsplan

Nach der Erprobungsphase werde der Bildungs- und Erziehungsplans von 0-10, mit dem Hessen bundesweit Vorreiter sei, nun schrittweise landesweit in Kindertagesstätten, Kindergärten und Grundschulen umgesetzt. Ziel sei eine bessere Zusammenarbeit der Einrichtungen und eine bessere Förderung der Kinder, äußerte Staatsminister Jürgen Banzer. "Kindergärten und Grundschulen haben zwar unterschiedliche Schwerpunkte, aber sie beide wollen Jungen und Mädchen bestmöglich begleiten und in ihrer Entwicklung unterstützen. Der Bildungs- und Erziehungsplan als pädagogische und konzeptionelle Klammer hat sich in der Erprobungsphase als gutes Instrument der Weiterentwicklung (früh-)kindlicher Förderung erwiesen", erläuterte Jürgen Banzer. Vor dem Hintergrund der engagierten Vorarbeit von Erzieherinnen und Lehrkräften in der Erprobungsphase sei er guter Dinge, dass die Umsetzung darüber hinaus ebenfalls gut gelinge.

5. Verlässliche Schule

Zum neuen Schuljahr träten Änderungen in der Umsetzung der "Verlässlichen Schule" in Kraft. Schulen würden wie bisher bis zur zehnten Klasse verlässliche Schulzeiten sicherstellen. An den Grundschulen bleibe es bei der bisherigen Regelung, dass in den Jahrgängen eins und zwei vier Zeitstunden und in den Jahrgängen drei und vier fünf Zeitstunden abgedeckt werden sollen. An den weiterführenden Schulen müssten mindestens fünf Zeitstunden am Vormittag abgedeckt werden. Davon könne aber nach Beschluss der Schulkonferenz von der Jahrgangsstufe acht an abgewichen werden. Schulen könnten auch externe, nichtpädagogische Kräfte beschäftigen und im Rahmen von Betreuungs- und unterrichtsergänzenden Angeboten einsetzen.

6. Ausbau des Ganztagsprogramms nach Maß

Im Schuljahr 2008/09 erhielten die 65 G8 Schulen ohne Ganztagsangebot im Rahmen des 11- Punkte-Programms Mittel, um ein solches errichten zu können. Weitere 58 Schulen Aufnahme in das Ganztagsprogramm nach Maß der Hessischen Landesregierung. Damit wachse die Zahl der Schulen, die ein Ganztagsangebot unterbreiten könne auf 593. "Mein Ziel ist, dass wir bis 2015 allen Schulen die Möglichkeit eines freiwilligen Ganztagsangebots eröffnen können", so Jürgen Banzer.

7. Querversetzung

Für die Querversetzung gelte nun folgende Regelung: Schülerinnen und Schüler, die die fünfte oder sechste Jahrgangsstufe der Realschule, des Gymnasiums oder der entsprechenden Schulzweige Kooperativer Gesamtschulen besuchen, können nach Anhörung der Eltern ausnahmsweise am Ende des Schuljahres in eine andere Schulform versetzt werden, wenn eine erfolgreiche Mitarbeit im Unterricht nicht zu erwarten ist und die Wiederholung der Jahrgangsstufe die Schülerin oder den Schüler in der Entwicklung erheblich beeinträchtigen würde. Eine solche Entscheidung der Klassenkonferenz bedürfe der Zustimmung der Schulleiterin oder des Schulleiters.

Hintergrund:

*Vorgriffstunde: Bis zum vergangenen Schuljahr hielten alle Lehrerinnen und Lehrer sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen an hessischen Schulen zwischen dem 35. und 50. Lebensjahr eine Unterrichtsstunde mehr, als es ihrer eigentlichen Unterrichtsverpflichtung entspricht. Diese so genannte "Vorgriffstunde" wurde 1998 von der damaligen Landesregierung durch die Verordnung über die Umsetzung der Arbeitszeit der Lehrkräfte auf die Tätigkeit an der Schule vom 9. Juli 1998 (ABl. 8/98, S. 506) eingeführt. Vorkehrungen für eine Rückgabe der zusätzlichen Unterrichtsverpflichtung wurden nicht getroffen. Die Regelung zur Vorgriffstunde wurde von der Hessischen Landesregierung 1999 mit der Zusage verbunden, dass nach dem Schuljahr 2007/2008 die Vorgriffstunde entfällt und die kontinuierlich geleisteten zusätzlichen Unterrichtsstunden ab dem Schuljahr 2008/2009 jahrgangsweise ausgeglichen werden.

Schülerzahlen
Schulform Schuljahr 2007/08 Schuljahr 2008/09 (Prognose)*
 Grundschule  228.100  226.900
 GHR     1.000     1.250
 Förderstufe     9.000     8.600
 Hauptschule / Hauptschulzweig   19.400   18.400
 Realschule / Realschulzweig   49.300   49.100
 Gymnasien 162.900 163.500
 KGS 120.600 120.100
 IGS   64.000    66.800
 Förderschule   25.000    24.700
 Berufliche Schulen 190.200           **
 Gesamt 869.500 679.350

* Stand 31. Juli 2008.

** Für die Beruflichen Schulen werden Daten erst im Herbst eines Kalenderjahres erhoben, da sich bis dahin noch Änderungen bei der Zahl der Ausbildungsverträge und der Teilnehmer vollzeitschulischer Ausbildungsgänge ergeben

Stellenbesetzungsstand im Zuge von „Lehrer nach Hessen“
Einstellungsverfahren Anzahl
 Einstellung über Rangliste  1.135
 Einstellung über bereits bestehende BAT-Verträge     374
 Einstellung aus anderen Bundesländern     234 
 Einstellung über Austauschverfahren mit anderen Bundesländern     110
 Einstellung über Quereinstieg     189
 Einstellung der Lehrer im Vorbereitungsdienst über Vorverträge (zum 1. Februar 2009)     125
 Gesamt  2.167

G8 – G9

  • Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 5 an Gymnasien oder Gymnasialzweigen: 24.100
  • Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 5 an Gymnasialzweigen von Kooperativen Gesamtschulen (KGSen): 7.200
  • Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 5 derjenigen KGS, die zu G9 zurückkehren: 700 (entspricht 9,7 Prozent aller Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5 an G-Zweigen von KGSen bzw. 2,9 Prozent aller Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5 an Gymnasien und G-Zweigen an KGSen)
  • Zahl der Gymnasien: 104
  • Zahl der Kooperativen Gesamtschulen: 123, davon kehren 22 zu G9 zurück

Kooperative Gesamtschulen (KGS), die zum Schuljahr 08/09 zu G9 zurückkehren
Schulamtsbereich Schule Sekundarstufe II
 Landkreis und Stadt Kassel  Josef-von-Eichendorff-Schule, Kassel  
   Heinrich-Schütz-Schule, Kassel  
 Carl-Schomburg-Schule, Kassel
 Schule Hegelsberg, Kassel
 Söhre-Schule, Lohfelden
 Christine-Brückner-Schule, Bad Emstal
 Elisabeth-Selbert-Schule, Zierenberg
Schwalm-Eder-Kreis / Landkreis Waldeck- Frankenberg Gesamtschule Battenberg, Battenberg
Carl-Bantzer-Schule, Ziegenhain
   Dr-Georg-August-Zinn-Schule, Gudensberg  
Landkreis Gießen / Vogelsbergkreis Gesamtschule Mücke, Mücke
Ricarda-Huch-Schule, Gießen ja
Gesamtschule Lumdatal, Allendorf/Lumda
Ohmtalschule Homberg, Homberg/Ohm
Brüder-Grimm-Schule, Gießen-Kleinlinden
Lahn-Dill-Kreis / Landkreis Limburg-Weilburg Eichendorff-Schule, Wetzlar
Johann-Textor-Schule, Haiger
Schwingbachschule, Hüttenberg
Landkreis Darmstadt-Dieburg / Stadt Darmstadt Stadtteilschule Arheilgen, Darmstadt
Gutenbergschule, Darmstadt
Main-Kinzig-Kreis Friedrich-August-Genth-Schule, Wächtersbach
Hochtaunuskreis / Wetterau Gesamtschule Am Gluckenstein, Bad Homburg
Stand: 31. Juli 2008    


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