Hauptschule

Kein wirklich guter Tag für Bayerns Schülerinnen und Schüler

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft begrüßt grundsätzlich, dass Klassen kleiner und mehr Lehrerinnen und Lehrer eingestellt werden sollen. "Allerdings lösen die gestern vom Ministerpräsidenten und dem Kultusminister in Aussicht gestellten Gelder die Probleme an den Schulen nicht einmal im Ansatz", so die neu gewählte Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Bayern. mehr

03.04.2008 Pressemeldung GEW Bayern

BLLV begrüßt Schaffung von mehr Lehrerstellen

Die heutige Ankündigung von Kultusminister Schneider, mehr Lehrerstellen zu schaffen, um die Unterrichtsversorgung und den Ausbau von Ganztagsschulen zu sichern, wird vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) ausdrücklich begrüßt. "Auch der Ankündigung, die Klassenhöchstgrenzen zu senken, stimmen wir zu", erklärte Wenzel. "Sollte die Staatsregierung für die erforderlichen Lehrerstellen richtig Geld in die Hand nehmen, kann der BLLV dies nur gut heißen", erklärte er. Gleichzeitig forderte Wenzel, bei der Umsetzung auf die jeweiligen Besonderheiten der Schulen einzugehen. Brennpunktschulen mit hohem Migrantenanteil oder schwieriger Schülerschaft sollte es beispielsweise erlaubt sein, bei 60 angemeldeten Schülern drei Klassen mit je 20 Schülern zu bilden, anstatt zwei Klassen mit jeweils 30 Schülern. "Dementsprechend müssen dann auch mehr Lehrerstellen zugewiesen werden, damit eine flexible Klassenbildung vor Ort ermöglicht wird." mehr

02.04.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

1021 Lehrerstellen zusätzlich bewilligt

21 Millionen Euro für 1021 Lehrerstellen hat Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider in Verhandlungen mit der CSU Fraktion und Finanzminister Erwin Huber für das kommende Schuljahr zusätzlich zum Nachtragshaushalt 2008 erreicht. "Das ist heute ein wichtiger und sehr erfreulicher Tag für die Schülerinnen und Schüler im Freistaat", betonte Minister Schneider. mehr

02.04.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bessere Arbeitsbedingungen für Schulleiter

Der Beruf des Schulleiters wird mehr und mehr zum Stressjob. Vor allem Leiter/innen sogenannter Brennpunktschulen mit mehreren hundert Schülern/innen sind oftmals extremen Belastungen ausgesetzt. "Obwohl viele Schulleiterinnen und -leiter beinahe täglich mit sozialen Problemen konfrontiert sind und intervenieren müssen, um Eskalationen zu vermeiden, müssen sie zusätzlich Unterricht abhalten und sind nicht frei gestellt", kritisierte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel. "Viele Schulleiterinnen und -leiter verbringen einen Großteil ihrer Arbeitszeit mit Gesprächen, in denen sie Streit schlichten. Oftmals kommen diese Gespräche mit Schülern und Eltern spontan zustande. Sie kosten nicht nur Energie und Kraft, sondern erfordern ein hohes Maß an Professionalität. Die meisten Schulleiter/innen werden mit der Fülle ihrer Aufgaben nur deshalb fertig, weil sie sich in ihrem Idealismus und Engagement ausbeuten lassen." Der Beruf hat deutlich an Attraktivität eingebüßt, so dass es immer schwieriger wird, frei gewordene Stellen zu besetzen. Besonders schlimm ist die Situation an kleinen Schulen. Schulleiter verfügen dort nicht einmal über eine Verwaltungskraft, führen aber Klassen und sollen allen Erwartungen gerecht werden. mehr

01.04.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Verwaltungspersonal entlastet die Schulen?

"Die Landesregierung verschweigt in ihrer heutigen Pressemitteilung, dass der Einsatz eines Schulverwaltungsassistenten bzw. einer –assistentin auf den Lehrerstellenbedarf der Schule angerechnet wird", stellt der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann klar. "Die Schule, die eine solche Stelle besetzt, verliert damit im Gegenzug ein Drittel einer Lehrerstelle." mehr

31.03.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

© bikl.de

"Nicht akzeptabel, wie Schüler abgestraft und beleidigt werden"

(bikl) "Wenn man heute (in Deutschland) mit einer ernsthaften Reform begönne und alle bereits vorhandenen guten Beispiele einbeziehen würde, dann könnte man in etwa 15 bis 20 Jahren eine erste Bilanz ziehen", schreibt Rainer Domisch in dem jetzt erschienen Buch "Jenseits von PISA". Beinahe hätte der Unterrichtsrat in der obersten Schulbehörde Finnlands entscheidende Weichen in diese Richtung legen können, war er doch in einer von Andrea Ypsilanti (SPD) geführten hessischen Landesregierung als Kultusminister vorgesehen. Doch Domisch bleibt in Helsinki. Schließlich ist der Plan einer rot-grünen Regierung in Hessen gescheitert. bildungsklick.de sprach mit dem renommierten Bildungspolitiker über Schulstruktur und Lernkultur in Deutschland. mehr

31.03.2008 Artikel

Mit Aufstiegsstipendien ins Studium

(bikl) Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) will Jugendlichen, die in Ausbildung und Beruf besonderes Talent bewiesen haben, den Weg zum Studium ebnen. Und zwar mit 3000 sogenannten Aufstiegsstipendien. Das erklärte sie heute gegenüber der Welt am Sonntag. mehr

30.03.2008 Artikel

Einblick in die Praxis erleichtert Schülern Berufswahl

Um den richtigen Ausbildungsberuf zu erlernen, ist ein rechtzeitiger Blick in die Berufswelt wichtig. Das Bundesbildungsministerium (BMBF) bietet mit einem neuen Programm zur Berufsorientierung Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, einen Einblick in die Praxis zu bekommen. Im Rahmen eines Praktikums können interessierte Jugendliche in einer überbetrieblichen Bildungsstätte oder einer ähnlichen Einrichtung verschiedene Ausbildungsberufe kennenlernen. mehr

28.03.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ahnen: 55 weitere Schulen ergänzen rheinland-pfälzisches Ganztagsschulnetz

Alle 55 Schulen landesweit, die im Dezember 2007 eine Errichtungsoption für den Ganztagsschulbetrieb erhalten haben, können als Ganztagsschulen in Angebotsform zum 1. August 2008 starten. "Mit diesen 55 Schulen bauen wir unser Konzept eines flächendeckend am Bedarf und der Nachfrage orientierten Ganztagsschulangebots in Rheinland-Pfalz weiter aus. Zusammen mit den bereits bestehenden 403 Schulen werden damit zum kommenden Schuljahr 458 Schulen landesweit als Ganztagsschulen in Angebotsform ein pädagogisches Ganztagsangebot an vier Tagen von 8 bis 16 Uhr vorhalten", betonte Bildungsministerin Doris Ahnen. Damit umfasse das Gesamtangebot an Ganztagsschulen in Rheinland-Pfalz – mit den schon länger bestehenden 117 verpflichtenden und offenen Ganztagsschulen sowie den neun neuen Ganztagsgymnasien mit achtjährigem Bildungsgang (G8GTS) – bereits jetzt rund ein Drittel aller allgemeinbildenden Schulen. mehr

28.03.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Berliner Schulen meldeten im Durchschnitt 1,8 Gewaltvorfälle im Schuljahr 2006/2007

Im Schuljahr 2006/2007 wurden 1735 Gewaltvorfälle aus den öffentlichen allgemein bildenden Schulen, beruflichen Schulen sowie aus Schulen des zweiten Bildungswegs gemeldet. Den 1735 Meldungen im Schuljahr 2006/2007 stehen 1573 Meldungen im Vorjahr gegenüber. Prozentual bedeutet dies eine Zunahme an Meldungen um 10 Prozent. Damit konnte die Serie der hohen Zuwachsraten (zwischen 33 Prozent und 76 Prozent) der Vorjahre erstmals unterbrochen werden. Will man den Grad der Belastung der Berliner Schulen mit Gewaltvorfällen bewerten, so ist es notwendig, die Meldungen in Relation zu der Anzahl der Schulen zu setzen, auf die sich diese Zahl der Gewaltmeldungen bezieht. Bei insgesamt 938 Schulen meldete damit jede Berliner Schule im statistischen Durchschnitt 1,8 Vorfälle, die sich in Schulen, auf Schulwegen oder seltener auch bei Ausflügen ereignet haben. mehr

28.03.2008 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung