Hauptschule

Besonders starker Rückgang der Schülerzahlen in ländlichen Kreisen Baden-Württembergs bis 2015

"Die Schülerzahlen an allgemein bildenden Schulen in Baden-Württemberg werden künftig fast flächendeckend zurückgehen. Diese Entwicklung wird aber in den 44 Stadt- und Landkreisen des Landes – nicht zuletzt aufgrund der unterschiedlichen Altersstruktur der Bevölkerung im Kinder- und Jugendlichenalter und der unterschiedlichen Dynamik in der Bevölkerungsentwicklung – sehr divergierend verlaufen." So die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Dr. Carmina Brenner, heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kultusminister Helmut Rau zu den Ergebnissen der neuen Schülervorausrechnung. mehr

26.10.2007 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Schülerzahlen im Land gehen bis 2025 um insgesamt 23 Prozent zurück

Die letzte Vorausrechnung der Schülerzahlen an den öffentlichen und privaten Schulen des Landes hat das Statistische Landesamt im Juli 2006 vorgelegt. Normalerweise erfolgt eine Aktualisierung im Abstand von zwei oder drei Jahren. Allerdings basierte die letztjährige Vorausrechnung der Schülerzahlen noch auf der Vorausrechnung der Bevölkerungszahlen aus dem Jahr 2003. Im Oktober 2006 legte das Statistische Landesamt eine neue Bevölkerungsvorausrechnung vor. Diese unterschied sich in erster Linie durch die Absenkung des angenommenen Wanderungssaldos von der vorhergegangenen Rechnung. Dieser Saldo wurde auf Grund der in den vergangenen Jahren beobachteten Entwicklung von durchschnittlich 38 000 pro Jahr auf 17 000 verringert. Im Ergebnis führt diese Annahme zu einer geringeren Bevölkerungszahl, die sich zunächst bei den Grundschulen und danach auch bei den weiterführenden Schularten in im Vergleich zur Vorausrechnung von 2006 geringeren Schülerzahlen niederschlägt. Mit dieser Information vorab präsentierte die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Dr. Carmina Brenner, heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kultusminister Helmut Rau die aktuelle Vorausrechnung zur Entwicklung der Zahl der Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg. mehr

26.10.2007 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Kultusministerium: Repräsentative Umfrage des Bayerischen Philologenverbands bestätigt bayerische Bildungspolitik

Eine repräsentative Umfrage, die der Philologenverband beim München-Institut für Marktforschung GmbH (MIFM) in Auftrag gegeben hat, bestätigt die bayerische Bildungspolitik mit dem Schwerpunkt "alle Talente fördern". mehr

26.10.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Doppelte Abiturientenjahrgänge als große Chance für die deutsche Wirtschaft begreifen!

Hohe Übereinstimmung herrschte auf einer Fachtagung des Deutschen Philologenverbandes und des Elternforums Bildung in Berlin darüber, dass die im nächsten Jahrzehnt auf die deutschen Hochschulen und den Arbeitsmarkt zuströmenden doppelten Abiturientenjahrgänge viel mehr als Chance und nicht als Gefahr oder Problem begriffen werden müssten. mehr

23.10.2007 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

GEW: "Wo bleibt der Enthusiasmus der Kultusminister?"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vermisst ein überzeugendes Konzept der Kultusministerkonferenz (KMK), wie die Zahl der Schüler ohne Schulabschluss deutlich reduziert, Anschlussqualifizierungen gesichert und die Abbrecherquote während der Berufsausbildung gesenkt werden können. "Die Ziele, die die KMK formuliert hat, sind wichtig und müssen unterstützt werden. Die KMK-Beschlüsse riechen jedoch danach, dass das Thema pflichtschuldigst abgehakt werden soll. Von Enthusiasmus leider keine Spur. Vor schwierigen Entscheidungen haben sich die Kultusminister gedrückt", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer mit Blick auf die heute zu Ende gehende Plenartagung der KMK. Die Lustlosigkeit der Kultusminister sei wohl auch damit zu erklären, dass ihre ehemalige Amtskollegin und jetzige Bundesbildungsministerin, Annette Schavan (CDU), ihnen das Thema auf den Tisch gepackt hat. mehr

18.10.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Ergebnisse der 319. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 319. Plenarsitzung am 17. und 18. Oktober 2007 in Bonn unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, insbesondere mit folgenden Themen befasst: - Standards für die Abiturprüfung - Reduzierung der Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss - Lehrerbildung - Wahl einer 1. Vizepräsidentin mehr

18.10.2007 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz

319. Kultusministerkonferenz: Gemeinsame Bildungsstandards beim Abitur – Weniger Schüler ohne Schulabschluss

Auf der gestern Abend zu Ende gegangenen Kultusministerkonferenz wurde ein Antrag zur "Entwicklung von Standards für die Abiturprüfung" beschlossen. Mit der Erarbeitung von Standards in den Fächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache sowie Physik, Chemie und Biologie wurde das Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen beauftragt. Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) befürwortet das Vorhaben: "Die Etablierung gemeinsamer Bildungsstandards stellt sicher, dass alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland nach vergleichbaren Leistungsparametern auf das Abitur vorbereitet werden. Damit werden ihnen bessere Chancen in Ausbildung oder Beruf eröffnet. Wenn dies erreicht ist, kann über die Einführung weiterer zentraler Prüfungselemente diskutiert werden. Im Vordergrund muss dabei stets die Qualität des Unterrichts und der Abschlüsse stehen." mehr

18.10.2007 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Bayern braucht mehr Ganztagsschulen

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, hat Initiativen der Bayerischen Staatsregierung zur Ausweitung des Angebots von Ganztagsklassen und -schulen ausdrücklich begrüßt. "Bayern ist aber noch weit entfernt von einem bedarfsgerechten Angebot. Es ist höchste Zeit, den Ausbau zügig und konsequent voranzutreiben", erklärte er bei der achten Tagung des Tutzinger Netzwerks für Schule und Lehrer unter dem Motto "Ganztagsschule und ihre Region". Die Tagung dauert von Mittwoch, 17. bis Donnerstag, 18. Oktober und findet in der Evangelischen Akademie Tutzing statt. mehr

17.10.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

GEW: "Integrationsfreudigem Wortgeklingel müssen endlich Taten folgen"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat angemahnt, Kindern und Jugendlichen aus Einwandererfamilien die gleichen Chancen zu geben wie Mädchen und Jungen aus der Mehrheitsgesellschaft. Die Bildungsgewerkschaft schlug ein Paket kurz- und längerfristiger Maßnahmen vor. "Die Bundesregierung übt sich in integrationsfreudigem Wortgeklingel und Appellen an die Zivilgesellschaft. Gesamtstaatliche Strategien und Konzepte zur Integration von Einwanderern durch Bildung sind jedoch nicht zu erkennen", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer am Dienstag im Rahmen des Symposiums der Bundesregierung "Integration durch Bildung im 21. Jahrhundert". Als größte Hindernisse für eine erfolgreiche Integration bezeichnete sie die unzureichenden Kenntnisse der Unterrichtssprache durch die Migranten und die frühe Auslese der Kinder in Sonder-, Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien: "Diese Probleme werden nicht systematisch und flächendeckend bearbeitet. Die Überwindung der frühen Selektion wird sogar tabuisiert." mehr

16.10.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Macht Appetit auf Lesen: "Zeitschriften in die Schulen"

Gratis in 35 verschiedenen Titel schmökern – und dabei so richtig auf den Lesegeschmack kommen: Dazu haben auch im nächsten Jahr wieder über 300.000 Jugendliche in ganz Deutschland Gelegenheit. Die Stiftung Presse-Grosso, die Stiftung Lesen und die deutschen Pressegrossisten rufen gemeinsam mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger und dem Verband deutscher Papierfabriken alle weiterführenden Schulen Deutschlands dazu auf, sich bis 9. November 2007 kostenlos für das Projekt "Zeitschriften in die Schulen" anzumelden. Im Zeitschriftenmonat 2008 – direkt nach den Osterferien in den jeweiligen Bundesländern – sorgen dann frei Haus gelieferte Zeitschriftenpakete und innovative Unterrichtsmaterialien für jede Menge Lesestoff und wertvolle Anknüpfungspunkte im Unterricht. mehr

16.10.2007 Pressemeldung Stiftung Lesen