Hauptschule

Hauptschule als Restschule für Migranten?

Der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag, Hans-Ulrich Pfaffmann, weist das Ansinnen von Kultusminister Ludwig Spaenle zurück, die Hauptschule als "spezielles Angebot für Migranten" aufrecht zu erhalten. mehr

20.01.2010 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Neue Werkrealschule sorgt nicht für Trendwende

"Die von Kultusminister Helmut Rau im Dezember 2008 angepriesene neue Werkrealschule als Lösung für die Krise des gegliederten Schulsystems wird von den Eltern nicht akzeptiert. Die Übergangsquoten auf die Hauptschule gehen weiter zurück", sagte am Dienstag (19.01.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

19.01.2010 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Übergänge auf weiterführende Schulen zum Schuljahr 2009/10: Gymnasien überspringen 40-Prozent-Hürde

Bei den Übergängen von den Grundschulen des Landes auf weiterführende Schulen hat sich der Abwärtstrend bei den Hauptschulen ebenso wie der Aufwärtstrend bei den Gymnasien weiter fortgesetzt, dies aber recht moderat. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wechselten zum Schuljahr 2009/10 von den gut 107 100 Viertklässlern1) an den Grundschulen in Baden-Württemberg 24,6 Prozent auf eine Hauptschule; dies waren 0,5 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Die Realschulen blieben mit 34 Prozent genau auf Vorjahresniveau. Dagegen nahm die Übergangsquote bei den Gymnasien noch einmal leicht zu auf 40,2 Prozent (Vorjahr 39,7 Prozent). mehr

19.01.2010 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Zusammenspiel von Hallenbad und Schule: umweltfreundliche Alternative für Altbau

Schulfrust statt Lernlust? Bei Schulgebäuden, die älter als 30 Jahre sind, kann dieses Gefühl bei den Pennälern schon aufkommen. Denn der Zahn der Zeit nagt an diesen Gebäuden und lässt Fensterrahmen und Fassaden alt aussehen. Zudem wird viel Strom und Wärme vergeudet und führt die Schulen zu hohen Ausgaben bis hin zu Überlegungen zum Abriss. Eine umweltfreundliche Alternative steht jetzt dem Schul- und Sportzentrum in Lohr am Main bevor: Modernisierung mit dem Ziel 80 Prozent weniger Energieverbrauch und nahezu Passivhausstandard. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt die Planung des Vorhabens mit 125.000 Euro. Heute hat DBU-Abteilungsleiter Umwelttechnik, Dr. Wulf Grimm, das Bewilligungsschreiben an den Vorsitzenden des Zweckverbandes Schul- und Sportzentrum Lohr und Ersten Bürgermeister der Stadt, Ernst Prüße, übergeben. mehr

18.01.2010 Pressemeldung Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Grippewelle führte zu höherem Krankenstand

"Die so genannte Schweinegrippe hat unsere Schulen und Schulaufsichtsbehörden vor große Herausforderungen gestellt. Dank des großen Engagements von Schulleitungen und Lehrkräften war es möglich den Vertretungsumfang deutlich zu steigern und den erhöhten Krankenstand durch die Grippewelle abzufedern", sagte Kultusminister Helmut Rau MdL anlässlich der Veröffentlichung der Stichprobenerhebung zum Unterrichtsausfall. mehr

18.01.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Bis 2030 sinken die Schülerzahlen im Land um rund ein Viertel

Im vergangenen Schuljahr 2008/09 wurden annähernd 1,689 Millionen Schülerinnen und Schüler an den öffentlichen und privaten allgemeinbildenden und beruflichen Schulen im Land unterrichtet. Rund 15 000 weniger als im Schuljahr 2006/07, in dem der Höhepunkt der Schülerzahl innerhalb der letzten 25 Jahre erreicht worden war. Das Schuljahr 2008/09 bildet neben der im November 2009 veröffentlichten Vorausrechnung der Bevölkerungsentwicklung die Basis für die Vorausrechnung der Schülerzahlen bis 2030, die das Statistische Landesamt durchgeführt hat. Die demografische Entwicklung dürfte nach diesen Berechnungen in den kommenden rund 20 Jahren bis 2030 für einen weiteren Rückgang der Gesamtschülerzahl um 435 000 (knapp 26 Prozent) auf etwa 1,254 Millionen sorgen. mehr

14.01.2010 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Kinder von Schaustellern und Zirkusfamilien erwerben qualifizierten Schulabschluss

Zwölf Kinder von Schaustellern und Zirkusfamilien haben an der Berufsschule in Nidda derzeit die Möglichkeit, einen qualifizierten Schulabschluss zu erwerben. Mit dem Bildungsangebot "BeKoSch" (berufliche Kompetenz für Schausteller) gehört Hessen zusammen mit Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein zu den einzigen drei Standorten in Deutschland, die speziell zu dieser Jahreszeit diese Berufsbildungsangebote durchführen. Für dieses Blockangebot werden regelmäßig die Wintermonate ausgewählt, da das Fahrgeschäft der beruflich Reisenden in der Regel in der Winterpause stillsteht. "Wir geben den Jugendlichen damit die Chance, sich neben ihrer Beschäftigung im elterlichen Gewerbe eine Zusatzqualifikation anzueignen und damit eine klare Perspektive für die Zukunft2, sagte Kultusministerin Dorothea Henzler. mehr

14.01.2010 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Neue Versetzungsverordnung geht Defizite konkreter an und macht Leistungen besser vergleichbar

Seit dem 31. Dezember 2009 gilt für die Schulen in Sachsen-Anhalt eine Neufassung der Versetzungsordnung. Sie berücksichtigt noch stärker, dass die Jahrgangswiederholung aller Fächer oft weniger produktiv ist. "Mehr Gewinn bringt es", so Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, "wo immer es möglich ist, eine Versetzung vorzunehmen und das Augenmerk auf den Abbau der tatsächlichen fachkonkreten Defizite zu lenken. So sollen auch die Chancen unserer Schülerinnen und Schüler auf einen guten Schulabschluss erhöht werden." mehr

14.01.2010 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Abitur-Doppeljahrgang: VBE fordert Agenda 2013

Aufgrund der Schulzeitverkürzung am Gymnasium wird im Jahr 2013 ein Abitur-Doppeljahrgang die Schulen verlassen. Das sind nach den Prognosen des Schulministeriums 131.700 Schulabgänger mit Hochschulreife. (Vergleich 2012: 78.320). mehr

14.01.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Kultusministerium weist Forderung der GEW zur Einheitsschule zurück

Das Schulstandortgutachten ist ein weiterer Versuch der GEW die Schulstruktur-debatte künstlich anzuheizen. Die GEW Vorsitzende Moritz ignoriert wiederholt die Realität in hohem Maße. "Bei einem Rückgang der Schülerzahlen von insgesamt knapp 26 Prozent bis zum Jahr 2030 kann doch niemand ernsthaft daran glauben, dass in jedem Dorf an einer Einheitsschule das Abitur gemacht werden kann", sagte Kultusminister Helmut Rau MdL. mehr

13.01.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg